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kaktusfeige

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  • »kaktusfeige« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 21. April 2011, 09:45

Verborgene Saite

Ganz leise hört ich ihren Klang:
Verborgner Saite Schwingen!
Du rührtest dran. Als ob Gesang
aus Tiefen würde dringen,

so lauscht verzückt ich ihrem Ton:
Kaum war er zu vernehmen!
So flüchtig, rasch verklungen schon,
unfassbar. Wie ein Schemen,

ein Schatten, flackernd an der Wand,
in dem Gestalten kreisen.
Als Instrument in deiner Hand
ging wohl mein Herz auf Reisen?

Wohin? Zu mir, zu dir – wer weiß?
Ganz leicht, auf Vogelschwingen,
hast du die Saite angerührt.
Nun höre ich sie klingen.

2

Donnerstag, 21. April 2011, 10:02

oh, wie bezaubernd schön, liebe kaktusfeige!!!!


(ist das inspiriert durch chavalis ebenso bezauberndes bodetal-gedicht? ich las grade deinen kommentar dort).

voller zartheit und berührtheit - dein gedicht! mit viel gefühl, nie dick aufgetragen, und dennoch spürt man diese innigkeit der empfindung intensivst.
da ist dir m.E. etwas großes gelungen!


begeisterte und berührte liebe grüße,

keinsilbig

kaktusfeige

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3

Sonntag, 1. Mai 2011, 09:54

morgen keinsilbig ,

nö, die inspriation kaum von anderswo.
aber im grunde genommen ists egal: wir haben wohl alle so eine "verborgene saite" - und man kann nie genau wissen , wer oder was daran rühren wird.....

ich lausche gerne dieser musik - und fürchte sie zugleich, den trotz ihrer zartheit kann sie manchmal das ganze leben auf den kopf stellen.
und das ist mehr als nur verblüffend!


liebe grüße,
die kaktusfeige

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