Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: die Kunstfechter . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Chavali

Super Moderator

  • »Chavali« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 385

Wohnort: in der Heimat

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 22. Dezember 2009, 15:08

Stiller Zauber



Es liegt ein stiller Zauber
über tief verschneitem Land.
Nebel breitet in der Höhe
überm Berg die Schattenhand.

Schmale Wege führn zum Haus,
das verloren fern dort steht.
Spuren eines Pferdeschlittens,
die der Winterwind verweht.

Hohe Tannen tragen schwer
Eiskristalle auf den Zweigen.
Irgendwo am Horizont
tanzen Sonnenkinder Reigen.

So ein Morgen in den Bergen
trägt die Ruhe in mein Herz.

Es ist der stille Zauber,
er kommt von himmelwärts.


Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chavali« (26. Dezember 2009, 17:16)


2

Freitag, 25. Dezember 2009, 13:25

ein herrlich-schönes wintergedicht, chavali!


wunderhübsch und stimmungsvoll.
metrisch perfekt - wie immer!

melodiös und nicht zu dick aufgetragen. gefällt mir sehr.

nur ein r zuviel hat sich ganz am schluss eingeschlichen bei:



Es ist der stiller Zauber,
er kommt von himmelwärts.







sehr gern gelesen!

gruß,

keinsilbig

Beiträge: 41

Wohnort: Saarlouis

Beruf: erlernter Beruf: Steuerfachgehílfin, Marketingagent, Schriftstellerin

  • Nachricht senden

3

Freitag, 25. Dezember 2009, 14:55

Fühlbare Ruhe

Das Gedicht transportiert wunderbar die Ruhe, die der Wintermorgen ausstrahlt!!

Chavali

Super Moderator

  • »Chavali« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 385

Wohnort: in der Heimat

  • Nachricht senden

4

Samstag, 26. Dezember 2009, 17:16

Hallo kleinsilbig,

dein Lob freut mich sehr.
Das überflüssige r (nasowas) kommt gleich raus.
Ich glaube, ich hatte zuerst ein stiller Zauber stehen.
Dach dem Ändern ist wohl das r übriggeblieben ^^

Hallo kirvenhannes,

vielen Dank!


Euch beiden zauberische Grüße,
Chavali :)
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)