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1

Dienstag, 21. August 2018, 17:07

Der Gefreite

2. Version:

Der 1. Weltkrieg näherte sich dem Ende. Kaiser Wilhelms II. Armee löste sich mehr und mehr auf. Da wollte ein junger Offizier eine letzte Offensive wagen, hatte aber nur eine Handvoll müder Soldaten, die alle Söhne von Bauern waren und lieber auf ihre Felder zurück wollten, als vorwärts zum Feld der „Ehre“. Auch war der Offizier selbst mit sich uneins und auch mit wenig Überzeugung in der Stimme sagte er: „Lasst uns kämpfen für Gott! Ehre! Und Vaterland!“

„Sie meinen für: Ehre! Vaterland! Und den Teufel?“

Der Offizier sah den Bauern mitleidig an, der noch nie durch Intelligenz aufgefallen war. „Wir verlieren den Krieg und du beleidigst zudem noch Gott.“

„Zu Befehl Herr Offizier! Aber was hat Gott mit Krieg zu tun?“

Diese Frage überraschte und beeindruckte den Offizier und er sah davon ab, ihn hinrichten zu lassen.









1914 - bei Kriegsbeginn.

Gefreiter: „Für Teufel! Ehre! Vaterland!“

Offizier: „Wie können Sie es wagen, Gott zu beleidigen?“

Gefreiter: „Was hat Gott mit Krieg zu tun?“

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (22. August 2018, 17:04)


Doro

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2

Mittwoch, 22. August 2018, 12:56

Eine Anekdote, deren Pointe darin besteht, abzustreiten, dass der Krieg etwas mit Gott zu tun habe (meiner Meinung nach auch nichts mit Ehre, und welchem Vaterland hätte er je etwas genützt), wäre grundsätzlich ein guter Inhalt. Aber das Ganze müsste auch ein wenig plausibel sein. Du siedelst diesen Dialog 1914 an. Damals hätte ein Gefreiter eine solche Äußerung nicht getan, denn er wäre disziplinarisch hart bestraft worden.
Zwar muss eine Aekdote nicht unbedingt etwas erzählen, das genau so abgelaufen ist, aber es muss doch eine Möglichkeit bestehen, dass es so gewesen sein könnte.

3

Mittwoch, 22. August 2018, 15:48

So weit hatte ich nicht gedacht. Ich hatte eher gemeint, das von Dir geforderte Pfeffer bestünde gerade darin, dass es zu Beginn des 1. Weltkriegs spielt. Offenbar habe ich das mit dem Pfeffer noch nicht verstanden. Ich hoffe, jetzt sind alle Klippen umschifft?

Doro

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4

Mittwoch, 22. August 2018, 16:46

Die 2. Version, tut mir echt leid, verstehe ich nicht:

Zitat

Diese Frage überraschte und beeindruckte den Offizier und er sah davon ab, den Bauern hinrichten zu lassen.
Welche Frage? Welcher Bauer? Muss man vielleicht die untere 1. Fassung mitlesen? Dann fehlt aber ein Verbindungsstück.

5

Mittwoch, 22. August 2018, 17:04

Heute ist scheinbar der Wurm drin. Ich habe eine andere zweite Version gepostet, als sie jetzt angezeigt wird. Ich poste eine neue Version.

Doro

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6

Donnerstag, 23. August 2018, 10:52

In der letzten Fassung macht die Anekdote Sinn. Der Mut des Bauern, der ja ggf. mit der Todesstrafe rechnen musste, findet wohl seine Erklärung darin, dass er ohnehin damit rechnen musste im Gefecht umzukommen. Da war es denn auch schon egal, woran er sterben wird. Der "Pfeffer" liegt hier wohl in der überraschenden Reaktion des Ofiiziers.

7

Donnerstag, 23. August 2018, 16:55

Gut, dann muss ich mehr auf überraschende Enden achten.