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Montag, 20. August 2018, 18:20

Unter Kollegen

Marcel Reich-Ranicki und Peter Handke, zwei wie Feuer und Wasser. Nachdem Reich-Ranicki wieder einen Roman von Handke zerreißt, ruft der ihn nachts um drei an, schreit: „Sie sind das übelste Monstrum, das je die deutsche Literaturgeschichte durchkrochen hat!“, und knallt den Hörer auf die Gabel.

Jahre später verteidigt Handke Serbien für seinen Völkermord im Balkankrieg. Er meint: „Kein anderes Volk musste so leiden wie die Serben.“

Als sich Handke und Reich-Ranicki danach auf der Frankfurter Buchmesse begegnen, begrüßt Reich-Ranicki Handke mit den Worten: „Guten Tag Kollege Monstrum!“

Doro

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Dienstag, 21. August 2018, 16:19

Großes leterarisches Können schützt offenbar nicht vor gekränkter Eitelkeit. Irgendwie sind alle Künstler auch Narziss; vielleicht müssen sie das sein, um es zu wagen ihr Geschriebenes nach außen zu geben.

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