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Doro

Fortgeschrittener

  • »Doro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 298

Wohnort: Burglengenfeld

Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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1

Donnerstag, 26. Juli 2018, 12:45

Bis zur Neige

Ich will ihn trinken
bis zur Neige,
den Becher des Lebens,
den ich nicht gefüllt.

Nicht in kleinen
ängstlichen Schlucken
und nicht in fühllos
trunkener Gier.

Im verborgenen Winkel
des Geizes nicht
und nicht in maßlos
verschwendender Pracht.

Zu Zeiten einsam,
in Gemeinschaften oft,
in Dankbarkeit stets
und in Ehrfurcht.

2

Donnerstag, 26. Juli 2018, 16:21

Ich wollte erst zustimmen, dann habe ich mich aber gefragt, ob der "Becher des Lebens" immer und für jeden bis zum Rand gefüllt ist? Die Einstellung, man habe Anrechte auf das volle Leben, ist weit vertreitet, aber wie kann man darüber sicher sein? Ich selbst kenne einige Bekannte, die früh starben (Unfall, Selbstmord, Krankheit), was, wenn deren Becher nie voll war und es auch nie beabsichtigt war, ihn ganz zu füllen?

Doro

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3

Freitag, 27. Juli 2018, 12:22

Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Ja, der Becher ist nicht immer voll, und es ist oft auch ein bitterer Schluck dabei.
Das lyrische Ich behauptet in dem Text auch keineswegs, dass der Becher voll ist. Es geht u.a. darum ihn zu trinken "bis zur Neige", obwohl man keinen Einfluss daruaf hatte, wie er gefüllt wurde.

Dir noch einen schönen Tag, Doro.

4

Samstag, 28. Juli 2018, 03:26

Stimmt. Das hier habe ich überlesen:

"den ich nicht gefüllt."

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