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Doro

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1

Freitag, 13. Juli 2018, 19:38

Regenbogen

Als nur Nacht war
und kaltes Schweigen
im weglosen Schwarz.
Das Morgenrot
nur ein verlogener Glanz
auf bunten Farben
längst enttarnter Versprechen.

Da formtest Du schon
aus ungeweinten Tränen
und dem ersten Lächeln,
das nicht mehr
in den Leib mir schnitt,
einen hellen Regenbogen.

Chavali

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2

Sonntag, 19. August 2018, 12:17

Hi Doro,

das ist sehr schön geschrieben.
Freie Lyrik ist ein Kapitel, bei dem ich mich schwer tue. Dann und wann schreibe ich mal selbst so etwas,
aber das gefällt mir dann nicht so wie meine gereimten Sachen.

Du hast hier in schönen lyrischen Worten ein Ende und einen Anfang beschrieben.
Gefällt mir sehr!

LG Chavali
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Doro

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3

Sonntag, 19. August 2018, 18:00

Hallo Chavali,
herzlichen Dank für Deine positive Rückmeldung, die mich sehr freut!
Der Reim und die strenge Form sind in der modernen Lyrik ein wenig unter Verdacht geraten. Reime erfordern zudem ein enormes Maß an Kreativität, denn wer mag schon zum einhundertausendsten Mal lesen, dass Herz sich auf Schmerz reimt.
Ich versuche mich in beidem,in der strengen und in der freien Form, und ich denke, beides hat auch heute noch seine Berechtigung. Dir noch einen schönen Sonntagabend, Doro.

4

Sonntag, 19. August 2018, 18:44

Ist dieses Gedicht mit der "Nacht" verwandt? Es erinnert mich daran. Ich sage jetzt nicht, welches Gedicht besser oder schlechter ist, aber der Regenbogen spricht mich an und ich kann mit diesen Bildern mehr anfangen.

Doro

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5

Dienstag, 21. August 2018, 14:01

Danke für Deine Rückmeldung. Schön, dass Du mit diesen Bildern mehr anfangen kannst. Bei dem anderen Text ist es nicht so, dass muss ich einfach akzeptieren.
Mit "Nächte" ist es nicht verwandt. "Regenbogen" versucht den Zustand extremer Trauer (vielleicht nach einem Todesfall) zu beschreiben sowie die ersten Momente eines Neubeginns.
Dir noch einen schönen Tag, Doro.

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