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Joame Plebis

Fortgeschrittener

  • »Joame Plebis« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 475

Wohnort: Wo man mich duldet

Beruf: Strassensänger, der aus Scham nicht singt

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1

Montag, 10. Mai 2010, 13:00

Die Ewigkeit lindert

(Ein Gedicht ca. aus dem Jahr 2005)

Wie kann ich dir sagen?
Wie zeige ich Liebe?
Wie kannst du ermessen,
wie viel du mir bist?

Nie wirst du verstehen.
Nie wirst du es wissen.
Nie wirst du empfinden,
wie qualvoll mir ist.

Nur du bist das Liebste!
Nur du bist mein Leben.
Nur du bist mein Denken,
was immer auch ist.

Ich fürchte das Ende.
Ich fürchte das Weinen.
Ich fürchte das Leiden,
das du nicht erträgst.

Die Ewigkeit lindert.
Die Ewigkeit bindet.
Die Ewigkeit nimmt uns
und löscht alle Zeit.

Und könnte ich sagen,
wie sehr ich dich liebe,
und könntest du fühlend
mein Lieben verstehn,

Du würdest mit Tränen
und brechendem Herzen,
mein Leben verstehend,
qualvoll vergehn.

© Joame

Beiträge: 41

Wohnort: Saarlouis

Beruf: erlernter Beruf: Steuerfachgehílfin, Marketingagent, Schriftstellerin

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2

Dienstag, 18. Mai 2010, 12:19

Das geht sehr tief und berührt mich total!!!

Joame Plebis

Fortgeschrittener

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Beiträge: 475

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Beruf: Strassensänger, der aus Scham nicht singt

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3

Dienstag, 18. Mai 2010, 22:27

Ich danke Dir, Kirvenhannes! Ich glaube, mir nichts zu vergeben, wenn ich dazu sage, es kam auch aus meinem tiefsten Innersten. Also nicht entstanden, indem ich mir vornahm, ein Gedicht zu schreiben, sondern es ist erlebt.

Freundlichen Gruß
Joame

Chavali

Super Moderator

Beiträge: 385

Wohnort: in der Heimat

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4

Mittwoch, 19. Mai 2010, 11:12

Hallo Joame,

der Text ist mit viel Gefühl geschrieben worden.
Zeichen dafür sind u.a. die Wortwiederholungen, die bekäftigen, was der Autor aussagen will.

Eine Trennung - welche auch immer - von einem geliebten Menschen zu verarbeiten, ist sehr schwer.
Man braucht Kraft, um nicht selbst zu zerbrechen.

Schön und poetisch und passend der Titel.
Zeit heilt alle Wunden - ist so ein geflügeltes Wort dazu. Ich ergänze: Es bleiben Narben, die sehr weh tun können.


Berührt gelesen hat mit lieben Grüßen,
Chavali
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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