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Sonntag, 2. Mai 2010, 15:43

Ich Dichter - du Jane!

So manche Lyrik klebt und trieft
vor Liebreiz, welchen ganz gewieft
gefühletaumelnd ein Poet
hineingestopft in das Paket,

auf dass es rasch die Liebste finde -
sich zart ums Herze dort fest winde!
Drum greift er in die Lieblich-Vollen,
vor lauter Wortliebkosen-Wollen

und konstruiert so ein Juwel,
das wird zum Poesie-Liebquäl.
Denn derart wortgewaltduftsüß
klebt flugs des Pöten Dicht-Geschmiss,

das klotzt anstatt leis zu ereilen,
am Opfer, das zwischen den Zeilen
nur lesen muss, um zu verstehn:
"Ich Dichter. Du nur Muse, Jane!"




.keinsilbig ´ 10

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Mittwoch, 19. Mai 2010, 11:15

"Ich Tarzan - Du Jane". – Immerhin wartet Tarzan nicht seinem unsäglichen Tarzanschrei auf, obwohl dieser mit seinem archaischen und so verstehend revier- und besitz markierenden Ansprüchen durchaus ins Thema passt.

Es geht in diesem Text um die um die Instrumentalisierung einer Angebeteten durch einen sich zu Dichterwürden aus eigenen Gnaden berufenen Liebenden.

Allerdings ist die Eigenpositionierung der "Jane", die sich in ihrem eigenen Verständnis als Muse ihrer ureigenen Menschlichkeit beraubt und gewissermaßen deklassiert sieht nicht ganz schlüssig. Immerhin gehört sie als Muse zu den Unsterblichen. Bei der offensichtlich fragwürdigen Qualität der liebeslyrischen Ergüsse des Pöten Tarzan ist ewiger, göttergleicher Ruhm jedoch zweifelhaft.

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