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Freitag, 4. August 2017, 16:48

Jedem Künstler seinen Haifisch!

Berlin gilt als Stadt der Verrückten, das war in den „goldenen Zwanziger Jahren“ nicht anders. Dazu eine Anekdote über den bekannten Mannheimer Kabarettisten Paul Nikolaus Steiner.
Steiner fing in Mannheim seine Karriere an. Zu jener Zeit fiel er auf, weil er durchfiel. (Das Publikum in Mannheim war schon immer verwöhnt und gnadenlos.) Nachdem er während einer Vorstellung mit Apfelsinen beworfen wird und flieht, rät ihm ein Freund: „Fahr efach nach Berlin un versuch dein Glück dort.“

Steiner legt die Stirn in Falten: „Nach Berlin – aba da ist das Publikum doch noch gnadeloser?“

„Im Haifischbecken lernt ma am besten zu überlebe.“

Diese Logik überzeugt Steiner voll und ganz. So begibt er sich nach Berlin, trifft dort auf die bekannte Chansonsängerin Trude Hesterberg, die ihn für ihre „Wilden Bühne“ anheuert. Damit hat Steiner den Grundstein für seine legendäre Karriere gelegt.

In späteren Jahren sagt er über diese Zeit: „Was ist ein Künstla ohne sein Haifischbecke!“

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