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1

Montag, 19. April 2010, 15:17

herzfuge (liebfurchte erde)

erblüht ist mir
infurchenmitten
deiner hand
nun unsre blume

gesät vor jahren

fast fürchtete ich schon
zu hart wäre der panzer
deiner haut
ihn zu durchsprengen

lang hab ich gewartet

dich mit tränen begossen
an meiner wange gewärmt
mit hoffnung genährt
nach wachsen gesucht

selbst in den feinsten rillen

just an dem morgen
nach jener nacht zuviel
des wartens
war sie gewachsen

mich zu halten




.keinsilbig ´ 10

Joame Plebis

Fortgeschrittener

Beiträge: 475

Wohnort: Wo man mich duldet

Beruf: Strassensänger, der aus Scham nicht singt

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2

Dienstag, 20. April 2010, 10:15

Hallo, keinsilibig, schönen Tag!

Ich frage vorsichtig, obwohl klarerweise Dein Gedicht auch symbolisch gesehen werden kann.
Doch die Überschrift 'Liebfurchte Erde' lassen mich darauf schließen, es hinzunehmen, so wie geschrieben:
das sehnsüchtige Warten auf das Wachsen aus der Scholle.
Wenn es so ist, kann ich hinzufügen, ja, das gibt es, ist mir auch schon geschehen, daß erst ein Jahr später
etwas wuchs, auch eine Blume, die ich gesät habe. Fast vergessen hatte ich sie schon, dann war die Überraschung da.
Mir war längst entschwunden, was ich säte und dann auch die Stelle, an der es wachsen sollte.

Ohne den Hinweis auf die Erde, könnte es eventuell als Gleichnis gesehen werden, z.B. Investition in einen anderen Menschen.
So ist meine unbeholfene Sichtweise. - Nur am Rande gefragt, betätigst Du Dich zumindest gelegentlich in einem Garten?

Freundlichen Gruß von
Joame

3

Dienstag, 20. April 2010, 11:53

hallo joame,


danke für die aufmerksamen zeilen und gedanken.

ja. ich betätige mich in meinem garten, den ich seit kurzem erst "erobert" habe.
und als gärtnerin im metaphorischen sinne auch an geliebten menschen, wenn ich dort auch für mich mein fleckchen erde zu finden meine.


dir einen schönen tag,


lieber gruß,

keinsilbig

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