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Dienstag, 14. März 2017, 18:51

Kunst und die Mächtigen dieser Erde

"Jeder Mensch ist ein Künstler", dieser Satz von Joseph Boys ist zeitlos aktuell. Boys erkannte, dass Kunst nicht ist, sondern wird. Veränderung und Entwicklung sind ihr Markenzeichen. Kunst wendet sich gerade nicht an auserwählte Einzelne oder an Konsumenten, die Kunst als Vorwand begreifen, um sich zurückzulehnen und zu vergammeln. Kunst und Menschlichkeit ergänzen einander: Wer in seiner Kreativität behindert wird, verkümmert als Mensch; ebenso gilt: Wer in seiner Menschlichkeit behindert wird, verkümmert als Künstler, er wird zum bloßen Konsumenten. Entweder gehört man zu den Künstlern oder den Konsumenten! Dieses Recht muss aber erkannt und erkämpft werden. Es gehört zu den Mächtigen dieser Erde dazu, dass sie Kunst und Recht kontrollieren wollen. Macht ist immer ein Vor-Recht, das denjenigen Macht verleiht, die bestimmen dürfen, wem Kunst und Recht gebührt. Vor allem im Kampf gegen Mächtige profiliert sich Kunst. Aus diesem Grunde bewies Boys, dass er Künstler war, als er 1972 das Sekretariat der Kunstakademie Düsseldorf besetzte, wo er als Professor unterrichtete, weil Kunststudenten abgewiesen worden waren. Als ob jemand sein Talent allein dadurch beweist, dass er eine Eingangsprüfung besteht oder eine Mappe mit eigenen Bildern vorlegt. Ebenso gut könnte man auch Lose ziehen lassen. Darum ist Kunst ein Aufruf an Menschen.

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