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Sonntag, 29. Januar 2017, 21:04

Warum ich schreibe

Als Jugendlicher verschlang ich viele Bücher und schnappte dabei Sartres Bemerkung auf, dass die "Feder" ein "Schwert" sei. Die Feder ein Schwert? Ich war elektrisiert! Von Sartres Philosophie habe ich kein Wort verstanden und mit der Schwert-Aussage konnte ich nichts anfangen, aber ich war für die Literatur "Feuer und Schwert"! Autor, das wollte ich - das musste ich - werden. Vor allem, da ich Vergleiche anstellen wollte. So verglich ich den Windhauch der Sommerbrise mit dem Flügelschlag des Schmetterlings. Und Schmetterlinge, mit ihren reichen Verzierungen, waren Sommergemälde, die Sträucher und Bäume, auf denen sie ruhten, in Gemäldegalerien verwandelten. Fortan stellte ich jeden Tag Vergleiche an, nichts und niemand war vor mir sicher. Ich verglich alles mit allem. Daran hat sich bis heute null geändert. Das Gefühl, durch Vergleiche, eine Welt voll Abenteuer zu betreten ist geblieben und regt mich immer wieder neu an. Ich bin eine offene Tür für Vergleiche.

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