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Freitag, 9. Dezember 2016, 21:21

SC Freiburg Trainer Streich diffamiert Deutsche als Nazis

Der Afghane - neuer Jude Deutschlands?


Ein Kommentar


Wer als Fußballtrainer über Politik spricht, schießt nicht selten ein Eigentor. Jüngstes Beispiel: Christian Streich, Trainer beim SC Freiburg.

Wer seine Rede auf Youtube hört und sieht, kann über Streich nur angeekelt den Kopf schütteln. Zumindest geht es mir so. Warum?

Christian Streich quasselte über Dinge, von denen er schlicht keine Ahnung hat. Das mag an einem Trainer-Stammtisch genüsslich klingen, in einer Pressekonferenz ist es aber grässlich und gefährlich. Streichs Rede strotzt vor Kälte mit dem Opfer und einem Verständnis für den Täter, das ich nur als arrogant bezeichnen kann. Für Streich ist der mutmaßliche Täter ein „Bub“, der „was ganz Schlimmes gemacht hat“. Es ist also nicht so, dass der mutmaßliche Täter in Verdacht steht, eine Studentin erst vergewaltigt und dann ermordet zu haben, nein, er hat nur einen dummen Jungenstreich begannen. Das hat Streich nicht gesagt, aber das ist die sprachliche Ebene, auf die er über die Hitlerzeit, Juden und Nazis spricht und Parallelen in unserer Zeit erkennen will. So verwundert es auch nicht, dass er über Vorurteile spricht und pauschalisiert, ob ihm das selbst aufgefallen ist, lasse ich offen.

Der mutmaßliche Täter ist Afghane, also muss Streich eine Lanze für Afghanen brechen

Mich verwundert nur, wie oberflächlich Streich redet. Andererseits: Er analysiert kein Fußballspiel, weshalb ich mit ihm etwas Verständnis habe. Ich würde nicht weniger sinnfrei klingen, müsste ich über Fußball referieren. Aus dem Grund hätte er auch seine Klappe halten sollen. Aber sag das mal einem, der von nichts Ahnung hat, aber über alles reden will. Heraus kommen Pauschalisierungen der übelsten Sorte. Noch bevor er über die Alternative für Deutschland (AfD) spricht, holt er gleich zum großen Schlag aus. Der mutmaßliche Täter ist Afghane, also muss er auch eine Lanze für alle Afghanen brechen, so als käme Afghanistan ohne Gefängnisse aus, weil nie ein Afghane straffällig geworden wäre. Aber ich will nicht pingelig sein. Christian Streich gehört zu der Sorte Mensch, die zufrieden damit sind, es gut gemeint zu haben.

Der Afghane als neuer Jude Deutschlands?

Man braucht schon eine Menge guten Willen, um Streich gut zu finden. Vor allem, wenn er mal eben Sätze aus dem Mund schießt, wie: „Wir kennen das ja aus diesem Land sehr gut.“ Er meint damit uns Deutsche. Was genau das bedeuten soll, wird klar, als er, weil der mutmaßliche Täter ein Afghane ist, Afghanen mit Juden vergleicht, die von den Nazis verfolgt worden sind. Deutsche sind also Nazis, die Afghanen verfolgen? Der Afghane als neuer Jude Deutschlands? Damit nicht genug. Streich fällt auch über die AfD her, denn ein AfD-Mitglied hat den Vater der getöteten Studentin kritisiert, weil dieser Flüchtlingsspenden sammelt und es toll findet, wenn noch mehr Flüchtlinge zu uns nach Deutschland kommen. Hm! Das führt mich zu meiner nächsten Frage: Warum möchten Flüchtlinge in ein Land voll mit Nazis? Sind das dann auch alle Nazis? Und wenn man gegen Nazis ist, dann müsste man ebenfalls gegen Flüchtlinge sein? Ich gestehe: An dieser Stelle hat mich Herr Streich erwischt. Zu keiner dieser Fragen habe ich eine passende Antwort. Eine gewisse Bauernschläue kann man Herrn Streich nicht absprechen!

Wer 10.000 Dollar an Schlepper zahlt, ist kein Flüchtling

Bereits 2015 hat sich Christian Streich über sogenannte „Flüchtlinge“ geäußert. Und das war gar nicht mal so unklug. Es war wieder in Freiburg und wieder eine Pressekonferenz nach einem Spiel. Da kam von ihm der richtige Satz: „… dass man vor Ort … humanitäre Hilfe leistet.“ Das sehe ich nicht anders. Damals zahlten sogenannte „Flüchtlinge“ bis zu 10.000 Dollar an Schlepper, die sie auf Booten über das Mittelmeer schleusten, damit sie – über den damals noch offenen Balkan – reisen konnten, um in Deutschland Asyl beantragen zu können. Wird jemand in seinem Land verfolgt, dann ist er Asylant, aber spätestens außerhalb seines Lands ist er keiner mehr. Zudem, auch wieder eine dieser Fragen!, warum muss einer extra über das Mittelmeer zu uns? Er kann doch auch auf seinem Kontinent in ein Nachbarland einreisen, und dort um Asyl bitten? Zudem sind wir ja alle „Nazis“ …

Hofer-Wähler werden zu Nazis erklärt

Aber Christian Streich hat in seiner jüngsten Pressekonferenz nicht bloß über Deutschland geredet. Auch die jüngste Bundespräsidentenwahl in Österreich kommentierte er. Selbstredend fand er gut, dass van der Bellen und nicht Hofer gewonnen hat. Aber ach! Über vierzig Prozent der Österreicher haben Hofer ihre Stimme gegeben! Und natürlich ist das für Streich besorgniserregend. Denn Hofer kommt aus einer Ecke, über die Streich „nicht weiter darauf eingehen will“. Wow! Damit sind Hofer-Wähler auch gleich mal alle Nazis. Zu erwähnen bleibt, dass van der Bellen ehemaliger Trotzkist ist, ein Mitglied bei den „Revolutionären Marxisten“ war, eine Sektion der IV. Internationalen, die von Trotzki gegründet worden ist. Geht es nach Streich, ist Hofer, der Mitglied der demokratischen Partei FPÖ ist, ein gefährlicher Mann, während van der Bellen, der ehemalige Linksextreme, harmlos sein soll. Verstehe einer diese Logik!

Es ist unglaublich, wer sich alles für einen „Juden“ ausgibt

Hat man sich durch das Youtube-Video hindurchgequält, es ist zum Glück nur wenige Minuten lang, dann erfährt man den tieferen Grund für das sinnfreie und pauschalisierende Gebrabbel Streichs. Es ist seine Sorge, nicht „Mittäter“ zu werden. In Streichs Worten: „Wer sich nicht bekennt, der trägt eine Mitverantwortung.“ Ich sage es nur ungern, aber in dem Punkt stimme ich mit Streich überein. Dass ich und Christian Streich einer Meinung sind, kommt nur alle paar Schaltjahre vor. Insofern ist das ein kostbarer Moment! Und der ist jetzt auch schon wieder vorüber. Der Grund, warum ich über den geistigen Totalausfall des SC-Freiburg-Trainers geschrieben habe, hat seine tieferen Gründe in der Tatsache, dass ich nicht tolerieren kann, wie er den mutmaßlichen Täter in Schutz nimmt und auf diese Art die tote Studentin verhöhnt. Auch halte ich es für unredlich, dass er ihren Tod ausnutzt, um sich in aller Öffentlichkeit ein weißes Mäntelchen umzuhängen. So weiß ist es nämlich nicht! Rigoros erklärt er Deutsche und Hofer-Wähler zu Nazis und verklärt Afghanen zu den neuen Juden Europas. Das zeigt nur seine linke Gesinnung. Wer von Geschichte etwas Ahnung hat, weiß, dass die 68´er sich als die neuen Juden Europas bezeichnet haben. Eine Gesinnung, die seinen Ansichten nicht unähnlich ist. Zwar bezeichnet er sich nicht als „Jude“, aber er ist blind gegenüber extremen Linken, wie es van der Bellen war und einige seiner Wähler noch heute sind. Auch empört mich, dass ein jeder Hinz und Kunz glaubt, er dürfte sich als „Jude“ erhöhen. Die Juden, die unter Adolf Hitler verfolgt und vergast wurden, hatten ein extrem anderes Schicksal, als die 68`er oder der Afghane, der mutmaßlich über die Studentin hergefallen ist und sie ermordet hat. Zudem: Wo werden Afghanen von Nazis vergast? Das mag vielleicht in irgendeiner Parallelwelt geschehen, jedoch nicht bei uns! So werden obendrein noch Juden verhöhnt! Es ist schon unglaublich, wer sich alles berechtigt fühlt, sich für einen „Juden“ auszugeben.

Ich hoffe, ich konnte ausreichend erklären, warum mich Streichs Pressekonferenz angeekelt hat, die ich als Höhepunkt an Peinlichkeit empfinde – zumindest was Pressekonferenzen anbelangt.

Wir brauchen Diskussionen über Lösungen und keine eitlen Selbstdarsteller, die Morde ausnutzen, um sich selbst heilig zu sprechen.

https://youtu.be/bHxqP3moyHg
https://youtu.be/vocH-WeXfo8
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisti…ternative_(SOAL)
https://www.welt.de/kultur/literarischew…uden-sahen.html