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  • »Kirvenhannes« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 41

Wohnort: Saarlouis

Beruf: erlernter Beruf: Steuerfachgehílfin, Marketingagent, Schriftstellerin

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1

Mittwoch, 24. März 2010, 09:48

Wohin

Wohin
Wer weiss, was war?
Wer wird wissen, was kommt?
Gut ist, es nicht zu wissen,
unbeschwert kann sich ergießen der Strom der Zeit.

Nicht zu wissen ist hier die Chance,
zu tun, was dich hinbringt zum Sinn des Seins.
Wissen wär wie eine Schlange, die dich umschlingt,
dich zu hindern das zu tun, was deine Bestimmung ist.

Aber der, der weiss was war und es auch deuten kann,
der ist der Meister des Schicksals der Ewigkeit.
Doch meist verhallen seine Rufe ungehört,
verschlungen von der Gier des Schlundes der nutzlos vertanen Stunden des Lebens.

2

Mittwoch, 24. März 2010, 10:11

hallo, kirvenhannes,



ein inhaltlich schöner gedankensplitter. wenn auch ein bisschen sperrig formuliert und in vielem nur angedeutet oder -gedacht.
manches wirkt auch etwas "unausgefeilt", was ich ein wenig schade finde. grade des schönen themas wegen.


gruß,

keinsilbig



.fipptehler wech

norbert

Fortgeschrittener

Beiträge: 157

Wohnort: preußisch sibirien

Beruf: übergewichtiger hungerkünstler

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3

Mittwoch, 24. März 2010, 14:04

hallo kh,
"Wer weiss, was war?" - dafür sind historiker zuständig...
"Wer wird wissen, was kommt?" - niemand genau, es wird aber am vergangenen anknüpfen...
"Gut ist, es nicht zu wissen," - für kinder möglicherweise, nicht aber für erwachsene...
"unbeschwert kann sich ergießen der Strom der Zeit." - das mag für anorganisches gelten, organisches ist leider triebgesteuert und macht sich das leben gegenseitig sehr beschwerlich...
"Nicht zu wissen ist hier die Chance" - würde recht schnell in katastroophen führen...
"dich zu hindern das zu tun, was deine Bestimmung ist" - sinn des lebens ist das leben selbst, das ist allerdings hier in der feindlichen, nördlichen und nicht menschengerechten natur an einen hohen technischen aufwand gebunden...
"Aber der, der weiss was war und es auch deuten kann,

der ist der Meister des Schicksals der Ewigkeit.

Doch meist verhallen seine Rufe ungehört" - s.o., gute historiker können das, man muss sich allerdings der mühe unterziehen, sie zu lesen, ein paar plakative und populistische rufe genügen da nicht...
dein text ist mir zu oberflächlich, sorry...
liebe grüße
norbert

Berry Rose

unregistriert

4

Freitag, 26. März 2010, 08:27

Hallo Kirvenhannes,

ich bin der gleichen Meinung wie keinsilbig, nur umgekehrt. :P Sprachlich finde ich dein Gedicht nämlich eigentlich super, inhaltlich kann ich mich aber nicht damit identifizieren.
Da könnte ich mich eher norbert anschließen.

Denn für meinen Geschmack wird der Mensch in deinem Gedicht zu... wie soll ich sagen... zu sehr als etwas Besonderes dargestellt. (ich bin Darwinistin 8) )

Aber, wie gesagt, sprachlich kann ich nicht meckern!

Gruß
Berry

  • »Kirvenhannes« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 26. April 2010, 09:44

Wie gut, dass jeder eine andere Meinung hat, sonst wär es ja langweilig.
Bei Gedichten sehe ich immer folgende Problematik: ich schreibe meine Texte fast immer aus meiner jeweiligen Stimmung heraus,also ganz individuell. Manches wird später vernichtet, anderes nicht.Deshalb spiegeln sie ja meine Stimmungen und Erfahrungen wider, wenn sich dann jemand darin wiederfindet-gut. Wenn nicht-auch gut!
Lieber Gruß an Alle!

6

Montag, 26. April 2010, 11:23

Wie gut, dass jeder eine andere Meinung hat, sonst wär es ja langweilig.



das unterschreib ich nur zu gern, kirvenhannes!


lieber gruß,

keinsilbig