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Hans

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Beruf: Strassensänger, der aus Scham nicht singt

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1

Mittwoch, 17. März 2010, 20:28

Gewesen

Ist einmal alles längst verpufft,
nur modernd Staub in deiner Gruft,
die Kerzen alle abgebrannt,
ahnt niemand mehr, daß du gewesen,
- du warst als Dichter unbekannt -
wird keiner von dir lesen.





_________________________________
[Ist einmal alles längst verpufft,
nur Staub ist noch in deiner Gruft, (wenn du längst Staub in einer Gruft, ) - war ursprünglich
weil deine Kerze abgebrannt,
ahnt keiner mehr, daß du gewesen.
Du warst als Dichter unbekannt;
wer wird von dir noch lesen?
]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hans« (19. März 2010, 20:48) aus folgendem Grund: Flüchtigkeitsfehler und Abänderung


2

Donnerstag, 18. März 2010, 08:44

die berühmte frage des künstlers, des menschen überhaupt, stellst du hier fein locker-leicht gereimt, hans:


habe ich bleibende spuren hinterlassen? und wenn ja, wird jemand auch wenn ich nicht mehr bin, deren fährten folgen?
interessanterweise zerbricht sich der mensch darüber weit öfter den kopf als über das, was er im hier und jetzt tut, das jene anderen fährten anlegt, die er so "en passant" erschafft - einfach durchs da-sein.

schon komisch, aber irgendwie bezeichnend, denke ich. auf jeden fall sagt es was über die rasse mensch aus.

was hältst du davon, das zweite "längst" zu ersetzen, das dem ersten doch reichlich dicht auf den fuß folgt? dort verhaspelt man sich kurz deshalb.
aber ansonsten ein sehr hübsches "kleines schwarzes", das ich mag - vor allem auch, weil ich grade diese sorte gedichte mit dieser sorte inhalt und gedanken sehr mag.


gern gelesen also.

gruß,

keinsilbig

Hans

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3

Donnerstag, 18. März 2010, 10:11

Danke, kleinsilbig!
Erst jetzt, wo Du mich mit der Nase darauf stößt sehe ich es. Selbstverständlich gehört das zweite 'längst' weg. Das war eindeutig ein Flüchtigkeitsfehler von mir. ?( So darf es nicht bleiben. Du bist sehr aufmerksam und ich habe Grund mich zu schämen. Zum Glück habe ich keine Zeile doppelt, so etwas passiert mir auch. Zur Korrektur gibt es einige Möglichkeiten, ich muß nur die beste (meiner Ansicht nach) finden und auswählen.

Freundlichen Gruß: Hans

Berry Rose

unregistriert

4

Freitag, 19. März 2010, 19:23

Nochmal Hallo,

keinsilbig sagte es schon: Wer stellt sich diese Frage nicht? Nicht nur gelesen möchte man ja sein, sondern auch geschaut, gehört und für die Nachwelt erhalten...

Und was andere wie einen schweren Stein im Kopf hin und herwälzen, sagst du so einfach daher, in locker-leichten, adretten Worten... Ich bewundere dich für dieses Gedicht!

Gruß
Berry

Hans

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5

Freitag, 19. März 2010, 20:47

Danke, Berry Rose, für Zeit und Gedanken!
Das mit 'bewundern' überlege Dir gut, es liegt derzeit noch kein Grund vor, wäre auch leicht übertrieben. Ich weiß es als Ausdruck der Freundlichkeit zu schätzen.

Etwas verstört sah ich die gestrigen Gedanken von mir, die nicht so geschrieben sind, wie ich eigentlich wollte. Zumindest das Fragezeichen am Schluß ist mir als Fehler zuzuschreiben, ich werde es gleich wegnehmen. Mit ungutem Gefühl lasse ich das ganze stehen, es ist vorläufig der einfachste Weg.

Freundlich grüß
Hans

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