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Donnerstag, 4. August 2016, 11:03

Von den Strömen

Dein Lied von den Strömen, Sänger,
trägt Steine, das Leid der tausend Länder
in die Welt.

Bäume, gekrümmt,
Flüsse, von denen du kamst, versandet.
In den Städten die Bankhäuser haben die Pforten,
die Kathedralen die Glocken vergoldet.

Deine Hände,
von brauner Zärtlichkeit, gewohnt, Saiten
erklingen zu lassen, flehen zu den Mauern.
Öffnet, Menschen, öffnet die Herzen!

Hinter Fenstern lacht es.
Du wendest dich: Da ist kein Brot,
kein himmliches Weh. Und war doch der Mensch
selbst Gott, der sein Brot unter Schmerzen aß.

Und deine Hand, die braune, die schöne,
schlägt Steine in die Saiten. Du, Sänger, weißt
von den Strömen.

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