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Hans Beislschmidt

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Mittwoch, 11. November 2015, 10:10

Europa vs Islam

Es gibt eine historische Ebene, die sich an den Jahreszahlen 732 Tours und Poiters / 1389 Schlacht auf dem Amselfeld / 1529 Belagerung von Wien festmacht. In der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart, hat sich in England und Frankreich durch Bildung von Parallelgesellschaften gezeigt, dass ein paritätisches Zusammenleben von Muslimen und dem westlichen Europa dauerhaft schwer möglich ist.

Es geht mir gar nicht um eine christliche Werte-Debatte (dazu wäre ich nicht der Richtige), sondern um Gleichberechtigung und Freiheit im Sinne unseres Grundgesetzes. Und genau hier steuert die augenblickliche GK auf eine Misere ungeahnten Ausmaßes zu.

Ich habe ganz bewusst diese drei geschichtsträchtigen Daten ausgewählt, weil sie eine ultimative finale Rettungsaktion waren, die zwar viele Opfer gekostet hat, ohne die aber ein Europa, wie wir es heute kennen, nicht zustande gekommen wäre. Wie Europa sich verändert hätte, wäre ein anderes, neues Thema – da soziopolitisch noch umfangreicher. Klar ist aber, dass schon lange vor der aktuellen Situation, sich Menschen um gesellschaftliche Umbrüche Gedanken und Sorgen gemacht haben. Es isteben nicht eine von radikalisierten Bürgern getragene Diskussion, die von der tonangebenden Willkommenseuphorie abgewatscht wird.

Die Jahreszahl 732

Das Leben in Europa hätte sich wohl entscheidend geändert, wenn Karl Martell die Islamisierung in der Schlacht bei Tours und Poiters (732) nicht gestoppt hätte. Wären die Umayyaden (Araber) über die Loire ohne Gegenwehr in das Frankenreich eingedrungen, sie hätten den Großteil von Europa dem spanischen Kailfat einverleibt. Die Geschichte berichtet zwar von einem reinen Beutefeldzug, das halte ich aber, angesichts der umsichtigen, zielstrebigen Hegemonie der Araber für haltlos.

Es ist der taktischen Umsicht von Karl Martell und der Hilfe der Langobarden zu verdanken, dass er mit nur 10 000 Soldaten gegen die Übermacht von 80 000 Kämpfern nach tagelangem Ringen zuletzt doch noch gewonnen hatte. Der Großvater von Karl dem Großen hatte vor 1200 Jahren Europa gerettet.
Es handelt sich also keinesfalls um irgend ein Scharmützel, bei dem sich"irgendwelche Potentaten" (Karl Martell/Abd ar Rahman) mit ihren Schwertern verdroschen haben. Nein, es war „die Stunde Null“ für Europa.

Ich möchte in dem Faden auch nicht über Merowinger/Karolinger langweilen. Wer möchte, kann das bei den angegebenen Links nachlesen.
Zitat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlac...s_und_Poitiers http://www.students.uni-marburg.de/~Schm….rlieferung-und

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2

Mittwoch, 11. November 2015, 15:40

Also haben wir die ganze Kacke einem Hausmeister namens Karl zu verdanken, der,
ob seines ungezügelten Jähzornes(die Bewohner von Nimes, Beziers u. a.
könnten ein Liedchen davon singen), den Beinamen "martellus" (der Hammer) bekam.
Er ließ eben keinen Stein auf dem anderen.

Und so einem Früchtchen wird nachgesagt, er hätte Europa vor dem Islam gerettet?
Dabei waren die arabischen Plünderer schon damals dem inneren Zerfall preisgegeben.
Ihre berberischen Verbündeten revoltierten schon längere Zeit auf der iberischen Halbinsel
gegen die arabischen Vormachtsgelüste. Auch zerfiel das arabische Reich
in den übrigen eroberten Mittelmeerstaaten langsam, aber sicher.
In Wahrheit kämpfte ein machtgeiler pseudo-christlicher Söldner gegen pseudo-islamische Plünderer.

Aber was wäre denn geschehen, hätte dieser Hammerkarl eins auf die Fresse gekriegt von den
krummsäbelschwingenden Horden aus dem Orient.
Nun, es wäre uns vieles erspart geblieben.
Hier mal in grober Reihenfolge die großen und mittleren Katastrophen, die nichtmuslimische
Herrscher in Europa und der Welt anzettelten:

die Kreuzzüge
der 30-jährige Krieg
Napoleons Unterwerfung halb Europas
der 1. Weltkrieg
das "3. Reich"
die Nazis
die Juden-Vernichtung
der 2. Weltkrieg
die Teilung Deutschlands

vielleicht wäre uns sogar die Entdeckung Amerikas und in der Folge das ganze Elend erspart
geblieben, welches die USA und ihre Verbündeten in der Welt anrichteten und noch anrichten werden.

Mal darüber nachgedacht?
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Donnerstag, 12. November 2015, 12:44

Als Atheist kann ich mit Religion wenig anfangen. In einigen Kolumnen habe ich über den Islam geschrieben. Sie haben altertümliche Wertvorstellungen, so hauen sie etwa einem Dieb seinen rechten Arm ab. In Europa ist das unvorstellbar. Hört man Kanzlerin Merkel zu, haben Muslime eben nur eine andere Vorstellung von Kultur, die für uns bereichernd sein soll. Da frage ich mich, warum Merkel noch immer ohne Burka auf die Straße geht? Ich selbst bin weder für noch gegen Islam, ich bin für Atheismus. Ginge es nach mir, würden alle Religionen abgeschafft.

Hans Beislschmidt

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Freitag, 13. November 2015, 09:04

Hey, Danke für die Kommentare.
Was wäre ohne "Hammer Karl" passiert? - kann man nicht genau sagen. Europa (siehe Ringelroth) hat sich jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert - wohl wahr. Doch nicht nur die Deutschen, auch die Engländer, Franzosen (Kolonialismus, Drogenkrieg und Sklavenhandel) haben ihren Teil dazu mitgetragen. Ganz zu schweigen vom Stalinismus. Es war ein zähes Ringen mit vielen Rückschlägen und Irrwegen bis zum heutigen Grundgesetz und viele Menschen haben nach der franz. Revolution für ELF ihr Leben gelassen. Zu einem salafistischen Weltfrieden mit Scharia Gesetzen wäre es aber sicher nicht gekommen.

Der Text war nur ein Teil einer Recherche, die ich gemacht habe. Hier der zweite Teil ...

Die Jahreszahl 1389

Das Thema Amselfeld und Balkankonflikt ist so umfangreich, dass ich es nur in ein paar Eckdaten erfassen kann.

Kos heißt auf serbisch Amsel und damit wird klar, dass es sich bei Kosovo um etwas Besonderes handelt, denn dieses Gebiet war Schauplatz von vielen kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Konflikte reichen bis in die Jetztzeit und immer stand und steht der serbische Widerstand gegen die Landvereinnahmung.
Zitat:

Zitat

Der verbissene Nationalstolz vieler Serben, ihr Selbstverständnis als Opfernation, von der Welt alleingelassen und für andere blutend, stammt aus dem Mittelalter, wird aber bis in unsere Tage beschworen. Als größte Heldentat seiner Geschichte feiert Serbien eine Niederlage: die Schlacht auf dem Amselfeld.

Bei der ersten Schlacht auf dem Amselfeld (1389) stand der serbische Fürst Lazar dem Führer des osmanischen Großreiches Sultan Murad dem ersten gegenüber. Die Schlacht brachte keinen eindeutigen Sieger hervor aber die Serben hatten den Vormarsch der Osmanen auf Europa aufgehalten.

Zitat

In der über ein Jahrhundert dauernden Geschichte der osmanischen Eroberung des Balkans ist die Schlacht auf dem Amselfeld nur eine Episode. Die Serben aber formten daraus ein gewaltiges Heldenepos ihres Volkes, dem Nibelungenlied der Deutschen, der isländischen Edda oder finnischen Kalevala gleich. Seine Mythen, über die Jahrhunderte verklärt, wirken bis heute fort und sind Teil des serbischen Nationalcharakters geworden.


Bei der zweiten Schlacht auf dem Amselfeld 1448 standen sich das Königreich Ungarn mit einer katholischen Koalition dem osmanischen Heer unter Sultan Murad dem zweiten gegenüber. Sie endete mit einem Sieg der Osmanen aber auch mit dem Stillstand des Vormarschs auf Europa. Die Osmanen setzten die Bevölkerung von Bosnien, Albanien, Monte Negro und Mazedonien unter Druck zum Islam zu konvertieren. Deshalb sind noch heute Teile der Bevölkerung muslimisch.

Der Balkankonflikt (Auslöser des 1. Weltkrieges) beschäftigt uns bis heute. Nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien hatten im Kosovo (serbisches Staatsgebiet) die mehrheitlich muslimischen Albaner durch „geschicktere Familienpolitik“ die dort ansässigen Serben zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Durch die Gründung der paramilitärischen UCK verliehen sie ihrem Anspruch auf den Kosovo durch offene Kriegshandlungen Nachdruck. Die von der westlichen Presse schnell zu kosovarischen Freiheitskämpfer gemachten Widerständler waren die Guten und die Serben waren die Bösen. Wir wissen mit welch grausamen Massaker dieser Konflikt endete. Die Nato Bombardierung Serbiens beendete den Konflikt „vorerst“.
Doch auch in der Welt der Literatur fand dieser serbische Kniefall vor amerikanischen Bombardement ihren Niederschlag. Peter Handke, der sich offen hinter die bösen Serben stellte und Sympathie dafür bekundete, dass die Serben ihr eigenes Land verteidigt hatten, machte sich zur persona non grada innerhalb des westlichen Literaturbetriebes und wurde als Heinepreisträger der Stadt Düsseldorf wieder „ausgeladen“.

Ich halte die gewagte These augenblicklich nicht aus der Luft gegriffen, wenn angesichts dieser völlig ungebremsten muslimischen Zuwanderung in Teilen Deutschlands dasselbe passieren könnte wie 1999 im kleinen Kosovo.

Zitat


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Samstag, 14. November 2015, 16:13

Deutschland schafft sich ab!

Da sich diese Muslime vermehren, als gäbe es kein Morgen,
sind die Deutschen in Deutschland spätestens 2075 in der Minderheit.

Kann passieren, muss aber nicht, denn wir können es verhindern.

Jedoch nicht auf AfD- und Pegida-Art.
Mit brauner Scheiße haben wir uns doch wahrlich genug bekleckert.

Schalten wir doch einfach mal das Licht ein, damit die Schatten, vor denen
wir uns so fürchten, verschwinden.
Dann schalten wir das Hirn ein, damit wir die Probleme menschenwürdig angehen können.
Das geht, man muss es nur wollen.

Richtig ist, es kommen zu viele in zu kurzer Zeit.
Richtig ist, das ist auch eine Folge jahrzehntelanger kriegstreiberischer EU- und Nato-Politik.
Richtig ist, Europa lässt uns im Stich und verrät den europäischen Gedanken.
Richtig ist, Merkel hätte aber auch das Maul nicht so weit aufreißen müssen.
Richtig ist, dadurch hat sie die EU verprellt und unsere Kommunen und Länder völlig überfordert.


Falsch ist, den Flüchtlingen die Schuld für die Misere zu geben.
Falsch ist, die Ängste der Deutschen in die rechte Ecke zu stellen.
Falsch ist, den Rechten in Deutschland mit unüberlegten Worten und Taten in die Hand zu spielen.
Falsch ist, Horrorszenarien zu entwerfen. Das hilft niemandem.
Falsch ist, bei den nächsten Wahlen den gleichen Fehler zu machen, wie beim letzten Mal.
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Sonntag, 15. November 2015, 14:54

Hey Rolf,
an deinen Richtig/Falsch Ausführungen ist nichts auszusetzen - seh auch so. Auch Frau Petry ist keine Alternative.
Welche WAHL- möglichkeit haben wir aber noch, deiner Meinung nach?


die Realität hat uns am Freitag Nacht eingeholt, denn wie in den Tagesthemen berichtet, sind zwei der Pariser Attentäter in Lesbos als syrische Flüchtlinge registriert worden.

Ich frage mich nun, was ist aus den ungezählten anderen geworden, die sich unregistriert in Deutschland aufhalten? Die sich aus Zügen und Unterkünften abgesetzt haben und untergetaucht sind. Wer sind ihre Helfershelfer? Wer hilft mit Nahrung, Geld und medizinischer Versorgung? Haben wir es schon mit einer funktionierenden terroristischen Infrastruktur zu tun? Wer kann schon sagen, was diese Flüchtlinge in ihren Rucksäcken mit über die Grenze gebracht haben? Um einen Anschlag zu planen und durchzuführen ist das doch wohl die leichteste Art den „Feind“ (also wir) im Innersten zu treffen.
Wird es künftig ein Roulettespiel sein morgens auf die Straße zu gehen? – müssen wir es einfach hinnehmen, dass es ab und zu mal kracht und uns ein paar Gedärme um die Ohren fliegen? Ich fürchte, Paris war erst der Anfang.
Die blauäugigen Politiker werden eine Mitschuld tragen an dem, was künftig durch ihr Versagen an Menschenleben zu beklagen sein wird.

Und ja, auch ich wundere mich selbst als SPD Wähler, dass ich mehr und mehr die Position von Seehofer/Söder nachvollziehen kann. Wer jetzt noch Merkels Schadenspolitik mitträgt, handelt grob fahrlässig und personifiziert die traurige Wahrheit: - die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

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Montag, 16. November 2015, 11:23

Wählen kann ich KEINE Partei.

Der Terrorismus kommt nicht als Flüchtling getarnt, er ist schon längst hier.
Terroristen nehmen ihre Ausweise nicht zu Attentaten mit, das war bei Charlie Hebdo schon ein Märchen und die glauben nur Kinder und Beschränkte.
Es ist billig und beschämend, in den Rucksäcken der Flüchtlinge Kalaschnikows zu vermuten.

Ich kann nur hoffen, du denkst noch mal über diesen Punkt in deinem letzten Post nach.
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Montag, 16. November 2015, 18:50

Zur Diskussion fällt mir nur ein Prosagedicht ein, das die Anschläge in Paris thematisiert.

Am 13. November 15 haben in Paris Terroristen über 100 Menschen getötet.

heiße herbsttage
der tod erschüttert paris
er schießt und bombt wild
und ruft: allahu akbar!
dazu tanzen muslime

Hans Beislschmidt

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Dienstag, 17. November 2015, 10:48

Man muss ja nicht der gleichen Meinung sein.
Fakt ist, dass zwei der Terroristen über die Balkanroute nach Europa gekommen sind, nachdem sie in Syrien für den IS gekämpft hatten (siehe tagesschau.de).
Die Möglichkeit des Waffenschmuggels ist damit keineswegs aus der Luft gegriffen. Die Flüchtlinge sind eine ideale Deckung für kriminelle Elemente. Das ist nicht beschämend, sondern bedrohlich.

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Dienstag, 17. November 2015, 17:10

Fakt ist, dass deine Behauptung, fundierend auf einer tagesschaumeldung, eben nicht Fakt ist. Die Paris--Täter sind, soweit sie indentifiziert sind,
Franzosen und nicht aus Syrien "geflüchtet", sondern dort ausgebildet worden.
http://www.tagesschau.de/ausland/paris-uerbeblick-107.html

Dass kriminelle Elemente unentdeckt im Strom der Flüchtlinge ins Land kommen, ist anzunehmen, aber die IS-Terroristen
sind professionell ausgebildet, mit Geld und Waffen ausgerüstet und kommen über ganz andere Wege nach Europa.
Viele von ihnen sind sogar hier geboren und reisen mit offiziellen Flügen ins Land.
Ein Verstecken im Flüchtlingsstrom ist viel zu riskant und viel zu beschwerlich.

Aber Leuten wie Söder und ähnilichem Gesocks kam dieser Anschlag gerade recht, um ihre dumm-dreiste Hetze wieder lauthals abzusondern.
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Dienstag, 17. November 2015, 17:46

Zitat

Einer der Attentäter von Paris stammte nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler womöglich aus Syrien. Die Fingerabdrücke eines der Selbstmordattentäter stimmen nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft mit denen überein, die bei einem Mann registriert wurden, der im Oktober mit syrischem Pass als Flüchtling nach Griechenland eingereist war.

Bei dem mutmaßlichen Syrer handelt es um einen der Selbstmordattentäter vom Stade de France, in dessen Nähe ein syrischer Pass auf den Namen Ahmad al-Mohammad gefunden worden war. Der Inhaber des Passes wurde 1990 im syrischen Idlib geboren. Er war im Oktober als Flüchtling in Griechenland registriert worden.


soweit die Tagesschau

Lese grad. ...http://meedia.de/2015/11/17/durchgeknall…autor-matussek/
Matussek muss gehen ... Journalismus fest im Griff der Gutmenschen Presse.

Hans Beislschmidt

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Freitag, 20. November 2015, 08:24

Es ist die Perspektivlosigkeit, die die jungen Muslime in die Hände der Salafisten treibt. Molenbeek ist auch bei uns. Wenn die Eltern der jungen Generation es schon nicht wollen, dass ihre Kinder ein solide Ausbildung bekommen und wissentlich vom Unterricht fernhalten, wie soll das dann gelingen? Kann man diese Parallelgesellschaften überhaupt noch auflösen?

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Freitag, 20. November 2015, 11:16

In Frankreich und Belgien, wo im Verhältnis zu den Einheimischen viel mehr muslimische
Einwanderer leben als bei uns, hat man es in viel stärkerem Maße als bei uns versäumt, Integration
anzustreben und hat Gettos um die großen Städte herum entstehen lassen.
Perspektivlosigkeit und der nicht vorhandene Wille auf beiden Seiten zur Integration
ist der Acker den Salafisten und Terroristen bearbeiten.
Eine Veränderung, eine Auflösung dieser Parallelgesellschaften hängt davon ab, ob man das
überhaupt will.
Ein genügend großes Arbeitsangebot würde helfen.
Der beiderseitige Wille, zu Bildung und Integration wäre hilfreich.
Da ich nicht sehe, dass in absehbarer Zeit - zumindest in Frankreich und Belgien - auch
nur einer der oben genannten Punkte realisiert wird, gibt es auch keine Veränderung.
Andererseits weiß man spätestens jetzt, dass in diesen Gettos eine riesige Gefahr lauert.
Die Folge wäre eine Auflösung dieser unkontrollierbaren Zellen. Dazu müssten Gesetze
geändert werden und ein paar freiheitlich demokratische Rechte modifiziert werden.
Ich weiß nicht, ob unsere Regierungen dazu in der Lage sind.
Ein großer Nachteil von Demokratien ist ihre Langsamkeit und Umständlichkeit, wenn sie
auf äußere Einflüsse reagieren sollen.
Das ist auch einer der Gründe, weshalb Demokratien keine Zukunft haben.

In Deutschland hat man immer noch nicht begriffen, wie ernst die Lage ist. Da liest und
hört man davon, dass den Behörden die Leute sehr wohl bekannt sind, die für Anschläge
in Frage kämen. Als Prävention werden diese Leute unter Beobachtung gestellt.
Dass ich nicht lache.
Man beobachtet sie so lange, bis sie andere und sich selbst in die Luft sprengen.
Alle diese "Verdächtigen", ob das Salafisten sind, oder Hassprediger in Moscheen,
oder Leute, die sich öffentlich zum IS bekennen, gehören sofort und ohne sich auf deutsche
Gesetze berufen zu können, aus Deutschland entfernt.
Wir müssen endlich lernen, rigoros und rücksichtslos gegen alle Feinde unseres Grundgesetzes
vorzugehen.

Ich weiß, das ist ein frommer Wunsch, eine Illusion, die sich vielleicht nur dann
realisieren, wenn die Reichstagskuppel gesprengt wurde, oder ein Atomkraftwerk zerbombt
wurde, oder nach einem Giftgasangriff tausende von Tote zu beklagen sind.
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Montag, 30. November 2015, 19:41

in diesem Punkt sind wir einer Meinung Rolf,

Der IS hat das natürlich längst erkannt und macht sich dies zunutze....
Es ist die Perspektivlosigkeit, die die jungen Muslime (die schon hier geboren sind) in die Hände der Salafisten treibt. Molenbeek ist auch bei uns. Wenn die Eltern der jungen Generation es schon nicht wollen, dass ihre Kinder ein solide Ausbildung bekommen und wissentlich vom Unterricht fernhalten, wie soll das dann gelingen? Kann man diese Parallelgesellschaften überhaupt noch auflösen?
Auch außenpolitisch dürfen wir jetzt das auslöffeln, was die Gier nach Öl vom Western angerichtet hat. Zum Beispiel die zweifelhafte Rolle der USA und England, die 1953 den demokratisch gewählten iranischen Premier Mossadegh gestürzt haben und den Schah inthronisiert haben. Und in den folgenden 60 Jahren den gesamten Nahen Osten destabilisiert haben. Dann die Wahabiten, die Al Kaida und IS mit Öl Dollars und Waffen unterstützen.
Die typische westliche Antwort ist nun die brachiale Gewaltanwendung, die fürchterlich in die Hose gehen wird und den IS noch weiter stärken wird. Der Kniefall vorm ach so bösen Erdogan ist mehr als peinlich aber die Politik hat erkannt, dass es ohne ihn nicht geht und das will teuer erkauft werden. Es wird natürlich nicht bei den 3 Milliarden bleiben. Es braucht viel mehr dazu, um den Flüchtlingen eine Perspektive zu schaffen.

Die Welt ist jetzt eine andere - die folgenden Generationen sind nicht zu beneiden.

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Dienstag, 1. Dezember 2015, 19:26

Unsere Welt ist hochexplosiv geworden.
Unsere politisch führenden verkaufen unsere Seelen, um die brennende Erde, die sie selbst angezündet haben, löschen
zu wollen
Um die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen, wird nun Erdogan hofiert, der bereits längere Zeit im Verdacht
steht, den IS zu unterstützen. Das ist moralisch höchst verwerflich.
Um den IS unter Druck zu setzen, wird eine, zumindest militärische, Zusammenarbeit mit Assad immer wahrschein-
licher. Es wird sogar von bis zu 1200 Bundeswehrsoldaten gesprochen, die in Syrien in einen Bodenkrieg
geschickt werden sollen. Das ist nicht nur moralisch verwerflich, das ist Irrsinn.
Es hat in Afghanistan nicht funktioniert und wird in Syrien auch nicht den erhofften Erfolg haben.
Ich erinnere mich daran, wie damals Struck von der SPD einen der dämlichsten aller Sätze gesagt hat:
"Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt".
Ein Satz, der die Dummheit und Arroganz von Politikern in außergewöhnlichem Maße offenbart.
Er steht in meiner Liste direkt hinter Goebbels Frage "Wollt ihr den totalen Krieg?"
Die Geschichte wiederholt sich in immer kürzeren Abständen.

Ohne Zweifel hat die westliche, vor allem die amerikanische Art Politik zu ihrem Vorteil zu machen, wie du
es beschreibst, seit sechzig Jahren unweigerlich zu diesem Chaos und dem Elend im Nahen Osten und auch in Südamerika
geführt.
Und Europa hat nicht den Mut, die Amis zu stoppen.
Ich wünschte mir, dass Russland und China, wirtschaftlich so unabhängig und mächtig werden, dass sie irgendwann einmal dazu
im Stande sind.

Und was bitteschön, tun denn die erzkonservativen Staaten auf der Arabischen Halbinsel?
Die sind unermesslich Reich, unterstützen ebenfalls den IS und scheren sich einen Dreck um ihre Glaubensbrüder,
die aus Krieg und Armut nach Europa fliehen.
Es ist für mich unfassbar, wie die Staatsführenden der Welt, solche elenden Unmenschen wegen ihres Öles und ihrer
Investitionen mit offenen Armen empfangen - und wie Deutschland, ihnen auch noch Waffen verkaufen.

Wenn Unmoral und Verwerflichkeit einen Namen haben, dann heißen sie Politik.
Jedes Land dieser Erde hat ein Rechtssystem, nach dem Verbrechen bestraft werden. Ob es sich um einen Einbruch in eine Wohnung
handelt, um Bankraub, Vergewaltigung, Erpressung, Bandenkriminalität, Mord und Totschlag usw. usw.
Aber wer bestraft die verantwortlichen Staatenlenker, die Millionen von Menschen in unsinnigen Kriegen töten lassen, die
aus niedrigen Beweggründen Völker ausbeuten und in Armut und Elend stürzen?

Es werden wieder Soldaten in Särgen zurück in ihre Heimat kommen. Und es wird nie ein Ende haben.
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Freitag, 4. Dezember 2015, 20:30

Die Politik ja, angefangen siehe oben - ich hätte ja gerne den Faden geschichtlich weiter geführt - nur so viel zur aktuellen Politik, die wieder aus dem Ruder laufen wird: ... Und das nur, weil nach dem ersten Weltkrieg die Engländer das Osmanische Reich ohne Rücksicht auf ethnische und religiöse Zusammenhänge aufgeteilt haben. Das Pulverfass wäre vielleicht auch ohne den ISBN hoch gegangen.