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Montag, 20. April 2015, 02:27

Wir alle sind Teil des Flüchtlingsproblems - wir alle sind Teil seiner Lösung

Wir alle sind Teil des Flüchtlingsproblems – wir alle sind Teil seiner Lösung


Krieg, Hunger, Verzweiflung treiben Menschen in den Tod. Ich bedaure jeden, der solchen Gefahren ausgesetzt ist. Das ist aber kein Grund, kopflos zu werden.

Was mich aufregt, ist die Verlogenheit, in der bei uns über Opfer geredet wird. Nicht genug, dass Menschen auf dem Meer ersaufen, bei uns redet man über sie noch öligen Unsinn. Kein Wunder, dass bei uns stürmische Flüchtlingsdebatten entbrennen.

Ein Flüchtling ist nicht deshalb ein guter Mensch, weil er in die Flucht getrieben wird. Das erfuhr man jüngst, als Moslems Christen über Bord eines Flüchtlingsbootes warfen. Nur der Zufall half bei der Aufdeckung dieses Verbrechens. Und ja: Man ist kein böser Mensch, nur weil man ein Moslem ist. Man ist aber ein böser Mensch, wenn man Geschäfte mit dem Leid der Flüchtlinge macht. Ein Schlepper ist ein Fluchtgewinnler. Er presst aus dem Fluchtgrund der Opfer Geld, wie Saft aus einer Orange. Bei uns in Deutschland redet man darüber aber selten. Immer nur steht das Leid der Opfer im Vordergrund und dann ertönt sofort gebetsmühlenartig: Wir müssen diesen Opfern helfen. Das halte ich eher für einen Reflex als für eine rationale Überlegung.

Warum müssen wir das? Ich habe sie nicht gerufen. Die wissen, was sie für eine Gefahr eingehen und doch überlassen sie Schleppern ihr Leben. Mit anderen Worten, die werfen ihr Leben weg und wollen, dass wir sie retten. Geht`s noch! Wisst ihr, dass Saudi-Arabien keine Flüchtlinge aufnimmt? Ja, das stimmt. Die scheffeln durch ihr Erdöl – Jahr für Jahr – Milliarden und Flüchtlinge sind ihnen keinen Pfifferling wert. Aber wir sollen die retten. Geht`s noch! Immer heißt es bei uns: Wir sollen mit Flüchtlingen solidarisch sein, uns ginge es ja soooo gut. Warum sammeln dann alte Menschen Pfandflaschen und stehen an Essenstafeln an? Wisst ihr, dass unsere Industrie sich auf Flüchtlinge freut? Ja, das stimmt. Die können kaum deutsch und machen jede Dreckarbeit. So kann man sie um den Mindestlohn prellen, und wenn einer von ihnen aufmuckt, schmeißt man ihn raus und holt sich den nächsten. Hinter der sogenannten „Willkommenskultur“ steckt keine Menschlichkeit oder die Sehnsucht nach Weltoffenheit, Willkommenskultur ist ein anderes Wort für Ausbeutung. Zumindest, was die Industrie betrifft und die Geschäftemacher unter uns Bürgern.

Bei uns reden immer alle nur von Mitmenschlichkeit, aber Mieter werfen deutsche Mieter auf die Straße, um Flüchtlinge aufzunehmen, für die bekommen sie satte, staatliche Förderungen. Bei uns redet man von Mitmenschlichkeit und Baufirmen lachen darüber, weil sie Flüchtlingsheime bauen können oder Flüchtlingscontainer an den Staat vermieten dürfen. Und die Industrie, warum die sich darüber freut, habe ich oben erklärt. Dazu kommen noch die Fluchtgewinnler. Berücksichtigt man all dies, sieht man, worum es hier tatsächlich geht – nicht um Mitmenschlichkeit! Was also soll der verlogene Dreck von der Hilfsbereitschaft? Ich sage euch jetzt, was das soll: Wir Bürger sollen das Maul halten, damit andere in Ruhe abkassieren können.

Die Menschen, die jüngst im Mittelmeer ertrunken sind, tun mir leid. Wie die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ schrieb, sollen etwa 1000 Menschen umgekommen sein. Warum redet man aber von einer „Flüchtlingskatastrophe“? Eine Katastrophe ist zum Beispiel ein Sturm. Ob er über uns kommt, liegt nicht in unserem Ermessen. Der Tod dieser Leute aber schon. Wir reden ständig von Hilfe und locken die so zu uns. Wir sind schuldig, wir versprechen ihnen ein gutes Leben. So vertrauen sie ihr Leben Schleppern an. Unsere Versprechen auf ein gutes Leben haben diese Leute getötet! Uns ist doch deren Leben egal. Wir wollen abkassieren. Wir reden immer nur in großen Worten von Hilfsbereitschaft. Und ja, es gibt Menschen bei uns, die ehrlich helfen wollen. Es gibt immer Leute, die aus gutem Grund fliehen und es gibt immer Leute, die gut sind und helfen. So ist nun einmal das Leben. Es gibt immer von allem etwas. Das aber ändert an der generellen Lüge und der Heuchelei nichts, sie verdecken nur die wahren Ursachen. Flüchtlinge sind ein Geschäft. Und wir bereichern uns auf deren Kosten. Wir sind die wahren Schuldigen!

Was ist die Lösung? Tut mir leid, aber das weiß ich nicht. Erste Schritte könnten ehrliche Debatten sein. Wir müssen aufhören zu lügen und zu heucheln. Uns interessieren diese Menschen nicht, für uns sind die nur willkommene Sklaven. Zudem sollten auch die Golfstaaten helfen. Länder wie: Bahrain, Katar, oder Saudi-Arabien liegen nahe den Krisengebieten. Gerechterweise erwähne ich, dass andere islamische Länder in dieser Gegend sehr wohl helfen, etwa Libanon und Ägypten. Man kann objektiv festhalten: Die armen islamischen Länder helfen, während die reichen islamischen Länder vornehme Zurückhaltung üben. Auch sollten Flüchtlinge nicht ihr Heil in der Flucht suchen. Es gehört zum Leben dazu, dass man auch mal Rückgrat zeigt und kämpft. Das klingt einfach. Auf der anderen Seite: Will man fliehen und im Meer ersaufen? Ich finde, da kann man auch kämpfen.

Was auch immer die Lösung ist, wir sollten gemeinsam darüber entscheiden und die Entscheidung nicht anderen überlassen. Weder die Politik noch die Wirtschaft noch die Kirche oder sonst wer, hat das Recht über unsere Köpfe hinweg, über die Köpfe der Bürger, zu entscheiden. Wir alle sind Teil des Problems, wir alle müssen zur Lösung beitragen.