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Samstag, 21. März 2015, 19:48

Meine Ansichten über Anna Hutsol und die Femen

Meine Ansichten über Anna Hutsol und die Femen


Stellen Sie sich vor, Sie melden Ihre Kinder zum Schwimmkurs an. Am Tag, als der Kurs beginnt, die Kinder stehen am Beckenrand und erwarten Trockenübungen, sagt der Schwimmlehrer: „Wer von euch schwimmen lernen will, muss lernen, wie man ertrinkt!“ Das ist verquere Logik. Würden Sie diesen Schwimmlehrer weiterempfehlen?

Kommen wir nun zu einem trockenen und langweiligen Thema: Sex! Und ja: Sex kann spannend sein und erregend. Es geht aber auch anders. Halt! Bevor Sie sich von meinem Text enttäuscht abwenden sage ich Ihnen noch, dass ich von einer anderen Art von Sex rede. Sie werden sehen was ich meine, lassen Sie sich einfach überraschen!

Was ergibt verquere Logik gemixt mit Sex? Sextremismus! Nein, ich habe mir diesen Wortunfug nicht ausgedacht. Er bezeichnet ein Konzept von Anna Hutsol. Bevor nun Sprüche kommen, wie: Frauen und Logik! Hören Sie erst einmal zu. Anna Hutsol hat 2008 die Organisation „Femen“ gegründet. Sie will gegen „männliche Okkupation“ und Machismus in der Politik ankämpfen. Das sind ehrenwerte Ziele, denen sich auch Männer anschließen könnten. Könnten, wenn …

Was eine rechte Sextremistin sein will, besucht ein Protestcamp. Was lernt sie da? Wie man Reden geschickt hält und überzeugend Argumente anbringt? Ja und nein. Geredet wird dort wenig, aber, es wird geübt, wie man Argumente anbringt – und das wortwörtlich: mit Fingerfarbe über der nackten Brust oder auf dem nackten Bauch – wo es gerade passt. Ich weiß, kaum ein Mann wird auf Sprüche achten, eher auf etwas anderes. Ja, Sie haben richtig geraten: Das Gesicht der Aktivistin muss hübsch sein. Das andere sowieso.

Der taz gab Frau Hutsol ein Interview, in dem Sie Aussagen traf, die etwas bei mir stehen ließen. Ja, Sie haben richtig geraten: Nach dem Interview standen mir die Haare zu Berge. Frau Hutsol meint, es sei erstrebenswert, in einer Gesellschaft zu leben, mit der „Freiheit der Sexualität und der sexuellen Auswahl“ . Toll, ich wollte schon immer in einer Gesellschaft leben, in der man erlaubten Sex haben kann mit: Ziegen, Hydranten und Kindern. Und wem das zu wenig Abwechslung bietet: mit Leichen. Ja, wenn schon Freiheit, dann richtig!

Ach, das ist nicht ganz so gemeint? Also nur Worte um Nichts! Nicht ganz: Was Hutsol vorschwebt, entspricht dem, was die „Blumenkinder“ der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vorgelebt haben: jeder mit jeder, jede mit jeder und jeder mit jedem. Nennt man das nicht: Verfall der Sitten? Ja und nein. Es ist Sittenverfall, was Frau Hutsol predigt, man kann ihr das aber nicht vorwerfen. Sie hat keine Sitte, die sie verfallen lassen könnte. Ja, das klingt hart und ist doch wahr. (Ich spare mir den Kalauer mit der nackten Wahrheit!)

Zu kalauern gibt es bei Frau Hutsol auch wenig Grund. Eine ihrer Vorbilder_Innen ist Angela Davis. Die älteren unter meinen Lesern werden sich an Angela Davis erinnern. Die in den USA geborene Kommunistin war in den 60er Jahren in Deutschland und unterstützte die Studentenbewegung, also jene Leute, die Deutschland hassen und es verrecken lassen wollen. Pardon, Angela Davis kämpft für Liebe, Frieden und Freiheit - bla-bla-bla! Hutsol und Davis sind genau die Leute, die alles ihrem Wahn aufzwingen wollen. Das merkt man auch an der sogenannten „Geschlechtergerechten Sprache“, die aus einem „Mensch“ eine „Menschin“ mixen will oder aus „Schüler“ „Schüler_Innen“.

Davis und Hutsol können denken, was immer sie wollen. Ich werde mich ihrem Sprachfaschismus aber nicht beugen; und über Sextremismus sage ich, was ich denke: auf den Müll der Geschichte mit ihm!

Wer, wie Hutsol, „Mit Sexismus gegen Sexismus“ vorgehen will, ist wie ein Schwimmlehrer, der Schülern schwimmen beibringen will, indem er ihnen zeigt, wie man ertrinkt.

Warum ist Sex bei Femen langweilig? Sie missbrauchen ihn nur für verquere Logik.

Heisenberg

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Samstag, 21. März 2015, 20:05

... Toll, ich wollte schon immer in einer Gesellschaft leben, in der man erlaubten Sex haben kann mit: Ziegen, Hydranten und Kindern. Und wem das zu wenig Abwechslung bietet: mit Leichen. Ja, wenn schon Freiheit, dann richtig!

Keine Angst, Wolfgang, ich glaube nicht, daß viele Menschen an Sie herantreten möchten.
Ja, und Sie können machen, was Sie wollen, außer jetzt die Kinder. Und bei den Ziegen müßten Sie schon darauf achten, daß niemand zu irgendeinem Schaden kommt. Die Leichen sind Ihre Sache, ich möchte jedenfalls nicht die Ihrige sein.





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Sonntag, 22. März 2015, 16:25

Cool Love

Ich liebe deine Kühle
Oh, wär sie immer mein
In deinen Haaren wühle
Ich fingerfertig fein

So zerbrechlich hager
Kein Fett unter der Haut
Auf deinem bleichen Lager
Bist lockend süß du, Braut

Die welke Brust liebkose
ich, auch die kalte Scham
worauf in meiner Hose
wächst mir ein dritter Arm

Potz tausend, was ein Lärmen
Ich glaub, da stört jemand
Mir zieht‘s in den Gedärmen
Richte flugs dein weiß Gewand

Drum tu ich nun, was ich tun muss
Dir macht es doch nicht viel
Geb rasch dir einen Zungenkuss
Servus, Schatz, dein Nekro Phil
http://www.lulu.com/spotlight/tetracolor
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)