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Montag, 2. Februar 2015, 15:51

Bald Bunga-Bunga-Partys mit Justitia? Oder: Der Fall Dominique Strauss-Kahn!

Bald Bunga-Bunga-Partys mit Justitia? Oder: Der Fall Dominique Strauss-Kahn!

Franzosen sind keine Italiener. Das wurde Dominique Strauss-Kahn zum Verhängnis. Ob er wegen Zuhälterei verurteilt wird, steht noch in den Sternen; eine Karriere, in Politik oder Wirtschaft, kann er jedenfalls in den Sand schreiben. Dabei hätte Strauss-Kahn der französische Berlusconi werden können. Können …

Ach, waren das Zeiten, als Berlusconi Italien regierte. Da blühten Sexpartys mit Drogen und wilden Tanzeinlagen williger Frauen. (Bunga-Bunga-Partys). Die hätte Frankreich auch haben können. Sie hätten nur Strauss-Kahn zu ihrem Präsidenten wählen müssen. Dazu sage ich nur: Selbst schuld! Obwohl: Der amtierende Präsident Hollande hat auch ein lockeres Verhältnis zu Frauen. Immerhin ist er zum wiederholten Male verheiratet. Was ihm zum totalen Glück noch fehlt, sind Drogen und Sexpartys. Aber dazu ist er zu verklemmt oder aber er steht unter dem Pantoffel seiner neuen Frau. Zu seinen Gunsten nehmen wir an: Er ist zu verklemmt!

Strauss-Kahn hat solche Probleme nicht. Er ist weder verklemmt noch drückt ihn seine Frau mit einem Pantoffel nieder. Dafür steht er vor einer Dame mit einer Binde um den Augen und in der einen Hand eine Wage und in der anderen ein Schwert. Diese Dame hört auf den Namen Justitia und wird bald einen ihrer Arme heben und einen anderen senken. Männer und Frauen – ein ewiges Thema!

Bleiben wir bei Strauss-Kahn. Man kann über Strauss-Kahn sagen, was man will, er ist sich immer treu geblieben. Als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat er Sexpartys gefeiert. Als Präsidentschaftskandidat hat er Sexpartys gefeiert und dann hat er nur noch Sexpartys gefeiert. Der Mann ist ausdauernd. Selbst Berlusconi musste hin und wieder durchatmen. Es kann eben nicht jeder ein Strauss-Kahn sein. Was man dem Herrn Kahn aber ankreiden muss, ist, dass er auf der falschen Seite steht. Sein Verhalten passt eher zu konservativen Politikern, wie Berlusconi; Strauss-Kahn aber ist Sozialist. Daher auch die Aufregung, als er mit einem Zimmermädchen in den Besenschrank stieg. So wurde sein politischer Aufstieg zu einem Abstieg. 2011 hätte ein super Jahr für den älteren und gesetzten Herrn aus Frankreich werden können. So war`s auch eins, wenn auch mehr in negativer Hinsicht. Und nun, keine vier Jahre später ein neuer Skandal. Es scheint fast, als sammle Strauss-Kahn Sexskandale wie andere Briefmarken. Ich schlage vor, wir nennen Sexskandale zukünftig „Strauss-Kahne“ Das hätte auch den Vorteil, dass Angeklagte, sogenannte „Strauss-Kahne“ sich aussuchen könnten, ob sie diesen Titel als Belobigung oder als Belastung empfinden. Zu irgendwas muss der Strauss-Kahn gut sein. Wenn er schon als Chef des IWF und als Präsidentschaftskandidat untragbar war.

An dem Vorwurf, er sei ein Zuhälter, kann man indessen Zweifel hegen. Er gibt selbst zu, an Sexpartys in Lille und Paris teilgenommen zu haben. Angeblich wusste er aber nicht, dass die dort anwesenden Damen bezahlt wurden. Das ist für mich glaubhaft. Ich bitte Sie! Ein Strauss-Kahn ist auf Frauen anziehend genug. Auf manche sogar ausziehend! Er hat moralisch verwerflich gehandelt - ja - von einer Bezahlung hat er aber sicher nichts gewusst. Und sollte er – ihm drohen zehn Jahre Haft – verurteilt werden, hat er genug Zeit über die Frage nachzudenken, warum er nichts gewusst hatte. Wichtiger ist jedoch die Frage, wie ein Sozialist seine Ideale verraten kann? Die Sozialisten waren einst für eine „Diktatur des Proletariats“, also für eine Herrschaft der Armen über die Reichen. Was hat Strauss-Kahn daraus gemacht? Statt Klassenkämpfer wurde er ein Amtsträger, aus „Diktatur des Proletariats“ machte er ein „Diktier dem Proletariat“. Wenn man es genau nimmt, hat er das Volk auf dem Altar seines Erfolges geopfert. Man kann es auch derber ausdrücken: Anstatt das Volk zu schultern hat er es gef …. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zu seinen Gunsten wollen wir annahmen, er hat den Prostituierten zu Umsatz verholfen und damit die Wirtschaft gefördert. Also, in etwa das, was seine Arbeit beim IWF war. Und die Sexpartys nebenher waren dann eine zusätzliche Förderung der Wirtschaft. Mit der letzten Bemerkung sind wir an die Grenze des Humors gelangt. Von daher soll es mit den witzigen Bemerkungen über Strauss-Kahn genug sein. Vorerst.

Politiker wie Berlusconi oder Strauss-Kahn bringen sich voran. Aber auch nur sich. Und sie bringen sich voran, bis sie im Loch enden. Da gehören sie hin.

Und was ich zum Thema Mann-Frau zu sagen habe? Ich habe einen Kater namens Rollo und einen Goldfisch namens Gonzo. Mehr braucht`s nicht!

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Montag, 2. Februar 2015, 16:43

Zitat

Und was ich zum Thema Mann-Frau zu sagen habe? Ich habe einen Kater
namens Rollo und einen Goldfisch namens Gonzo. Mehr braucht`s nicht!
Naja, seit 1969 ist Sodomie bez. Zoophilie mit eigenen Tieren nicht mehr unter Strafe gestellt.
http://www.lulu.com/spotlight/tetracolor
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)

Hans Beislschmidt

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3

Montag, 2. Februar 2015, 17:02

immer wenn Warengeschäfte gemacht werden und Kunden umgarnt werden (VW in Brasilien u.a.), laufen solche Partys und Deals unter der Hand. Das geht bis runter zum kleinen Betriebsrat. Das sollte jedem klar sein. Die Korruption beherrscht den Markt.

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