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Mittwoch, 7. Januar 2015, 21:01

Gegen den Terror des Islam und seiner rotgrünen Helfershelfer!

Gegen den Terror des Islam und seiner rotgrünen Helfershelfer!


Stephane Carbonnier ist tot. Er war Chefredakteur des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Mit ihm starben elf weitere Mitarbeiter bei einem Mordanschlag. Die Attentäter fliehen derzeit noch. Von ihnen ist bisher vor allem bekannt, dass sie „Alahu Akhbar!“, riefen, bevor sie ihr Massaker in den Räumen der Satirezeitschrift verübten.

Zwar liegt über den Hintergründen noch ein Schleier der Ahnungslosigkeit, vorläufig ergibt sich aber das Bild von radikalen Moslems, die Rache wollten, für angebliche Beleidigungen des Islam. „Charlie Hebdo“ hatte immer wieder Karikaturen über Mohammed veröffentlicht. So war es bereits 2011 zu einem Brandanschlag auf die Redaktionsräume der Zeitschrift gekommen. Getötet wurde dabei keiner, nur die Räume brannten aus. Dieses Mal hatten die mutmaßlichen Islamisten größere Pläne: Sie wollten keinen Brand, sondern Blut.

Ich behaupte, die linke und grüne Politik trägt eine Mitschuld an diesem Massaker! Seit 2014 terrorisiert der Islamische Staat den Nahen Osten. Er schneidet seinen Opfern die Köpfe ab und veröffentlicht dieses Abschlachten auf Videos im Netz. In Afrika wüten die Islamisten der Boko Haram und auch unsere Gesellschaft soll islamisch werden, zumindest wenn es nach dem Willen der Islamisten Pierre Vogel und Sven Lau geht. Und was schreiben die roten und grünen Medien: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“ Ja klar, wenn ich „Alahu Akbar!“ rufe und mich in einer Menschenmenge in die Luft sprenge, hat das mit Islam nichts zu tun. Auch hat es nichts mit Islam zu tun, wenn ich „Alahu Akbar!“ rufe und Christen ihre Köpfe abschneide. Gebetsmühlenartig erklären dann Vertreter islamischer Verbände, wie zum Beispiel Aiman Mazyek, der Islam habe mit dem Islam nichts zu tun. Pardon, er sagt: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“ Mal sehen, wann ein Islamvertreter sagt: „Mohammed hat mit dem Islam nichts zu tun.“ Es mutet kurios an, bestehen Religionen überwiegend nur aus negativen Aussagen. Zitiert man Stellen aus dem Koran, heißt es etwa, das sei eine falsche Übersetzung. Berufen sich Islamisten, nach Massakern, auf ihren Propheten Mohammed, so tönt es gleich aus dem Munde anderer Islamisten: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“ Wenn so vieles mit dem Islam nichts zu tun hat, frage ich mich: Was hat der Islam überhaupt mit dem Islam zu tun? Man stelle sich vor Nazis würden Massaker veranstalten und danach würden führende Nazis der Presse erklären, das habe mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun. Nationalsozialismus bedeute Liebe und Frieden für alle und das immer und überall. Als Zyniker würde ich genau das den Nazis empfehlen! Ich bin aber kein Zyniker. Im Gegenteil, ich bin Realist. Aus diesem Grund behaupte ich: Jeder, der gegen den Islam auf die Straße geht, verteidigt unsere Demokratie. Was taten nämlich die Medien in Frankreich? Auch sie sangen im Chor „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“ wurde irgendwo auf der Welt ein Massaker im Namen des Islam verübt. Jetzt bluten in Frankreich Menschen, weil sie sich die Freiheit nahmen, Karikaturen auf Mohammed zu veröffentlichen. Überall dort, wo linke und grüne Medien das große Wort führen, werden die Gefahren des Islam kleingeredet. Heute sterben Menschen durch den Islam in Frankreich und morgen vielleicht bei uns. Aber wehe, einer geht auf die Straße und demonstriert dagegen, dann gilt er als Rassist und Feind der Demokratie. So wurden in Köln die Lichter auf öffentlichen Plätzen ausgeknipst, als Bürger gegen Islamismus protestieren wollten und bald soll auch in Düsseldorf der Rheinturm dunkel bleiben, wenn dort Bürger auf die Straße gehen und gegen die Gefahren des Islam protestieren. Man stelle sich vor: Bürger machen von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit gebrauch und werden als Rassisten beschimpft und sollen sich bieten lassen, während ihren Demos von Linken und Grünen behindert zu werden! Wo leben wir eigentlich?

Ich muss klar fragen, sonst heißt`s nur wieder, es hätte sich keiner Gedanken gemacht: Sind nicht Linke und Grüne die Helfershelfer der Islamisten? Das Blut, das Islamisten vergießen, klebt doch auch an den Händen der Linken und Grüßen? Wer Verbrechen kleinredet oder sie wegdiskutiert, ist ein geistiger Mittäter.

Ich sage: Wer sich darüber aufregt, dass Menschen wegen Karikaturen getötet werden, aber andere Menschen, die auf der Straße ihre Meinung dazu äußern, diffamiert, ist ein Heuchler. Oder ein Rotgrüner, was dasselbe ist. Trotzdem: Ich enthalte mich jeder Schadenfreude. Obwohl ich mich darüber freuen könnte, dass es mit Stephane Carbonnier den „Richtigen“ getroffen hat; Carbonnier war ein Linker; er hatte die Kommunistische Partei Frankreichs in ihrem Europa-Wahlkampf 2009 unterstützt, sowie die Linksfront bei den Französischen Regionalwahlen 2010. Also Parteien, die behaupten, der Islam habe mit dem Islam nichts zu tun. Trotzdem: Ich verneige mich vor einem Satiriker, der humorvolle Bilder zeichnete, die nur dort entstehen können, wo Glaubensfreiheit herrscht. Gedenken will ich aber auch den anderen elf Opfern sowie allen Opfern islamischer Gewalt.

Es ist Zeit, dass wir nicht bloß gegen den Islam auf die Straße gehen, sondern auch gegen deren Helfer: die Roten und Grünen.

Hans Beislschmidt

Administrator

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Donnerstag, 8. Januar 2015, 20:38

Wolfgang, du fängst an wild um dich zu schlagen und vergisst dabei die wichtigsten Voraussetzungen.

Der Islam ist eine Religion.
Islamisten sind Fanatiker.

Das ist nicht dasselbe. Wir haben Gott sei Dank Rede und Meinungsfreiheit. Auch das Recht zu Demonstrieren haben wir.
Aber Linke und Grüne für Massaker verantwortlich zu machen, ist schlicht falsch. Ich stimme jenen zu, die behaupten, die Radikalisierung liegt zu einem großen Teil an der Arroganz der westlichen Welt und der daraus resultierende Minderwertigkeitskomplex der Muslime.
Das Thema ist sehr, sehr breit angelegt und deshalb sorge ich mich, weil du Grausamkeiten von Fanatikern auf die gesamte muslimische Bevölkerung überträgst. Ich sorge mich auch deshalb, weil du doch ein kluger Mensch bist und du dich doch nicht von solch einem nationalen Quark einspannen lassen solltest. Wenn der Pegida Mob das Sagen hätte, gäbe es einen Bürgerkrieg. Ich wäre dann mit meinen asiatischen Kindern nicht mehr in Deutschland. Hier würde ich auch nicht mehr leben wollen.

3

Freitag, 9. Januar 2015, 01:15

Hallo Hans, sage mir doch bitte, wo die Muslime gegen islamische Fanatiker auf die Straße gehen? Vielleicht ist es mir entgangen, aber wann war die letzte Demo von Moslems gegen moslemische Fanatiker? Gut, ich höre zum Beispiel den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Mazyek, wie er Gewalt verurteilt; aber was tut er darüber hinaus? Was er hauptsächlich tut,ist, entweder jammern oder fordern. Ich frage Dich, was das für eine Toleranz sein soll, die man einfordert? Was die Breite des Themas betrifft, hast Du Recht. Irgendwo muss man aber anfangen. Und Ja, rote und grüne Politiker tragen Schuld. Was haben sie für die Integration der Muslime getan? Außer große Pläne habe ich kaum was gesehen. Ich glaube auch nicht, dass Du rote und grüne Politiker generell in Schutz nehmen willst; meitwegen: Nicht jeder rote und grüne Politiker trägt Schuld. Ihre Politik - insgesamt gesehen - spaltet aber die Gesellschaft. Warum? Weil sie zugelassen haben, dass in Deutschland eine Parallelgesellschaft entstehen konnte. Und die Folgen dieses Fehlers sehen wir nun. Ist das für Dich besser annehmbar?

Joame Plebis

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4

Freitag, 9. Januar 2015, 14:04

Meine Ansicht ist kann nur eine kurze und sehr eingeschränkte Skizze sein. Bei einer solchen Diskussion müssten wir einige Schritte zurückzugehen, bis zu dem Punkt, wo Einstimmigkeit vorhanden ist.

Wir sollten bei der Antwortsuche mehrerer Probleme, diese auseinanderhalten und möglichst differenziert betrachten und dann Behandlungswürdiges behandeln.

Es geht um Kriminalität, sozialer Unzufriedenheit, Integration und um Religion.
Wenn wir die Kriminalität und soziale Unzufriedenheit ausklammern, die es zu jeder Zeit geben wird, kommen wir der Sache schon näher.
Auch die Problematik einer Integration (die sich wieder auf viele Gebiete aufzweigt), sollte wegen ihrer Vielfalt vorerst beiseite gelassen werden, obwohl sie auch damit im Zusammenhang steht und wesentlich sind, wenn unterschiedliche Gewohnheiten und Vorstellungen aufeinanderprallen, wobei Bildung und Intelligenz, so wie anerzogene Elemente, eine Rolle spielen.

Es gehörte die Frage beantwortet, was Religion ist und ob es bei der vorhanden Vielfalt auch sinnvoll ist, Gedanken und Vorstellungen einzelner Menschen und Gruppierungen mit Waffengewalt zu verteidigen.
Gefühle und Sympathien, Aversionen mit unterschiedlichsten Färbungen und Intensität gibt es unzählige, die aus dem Spektrum der Normalität herausragen, bis hin zu schwersten pathologischen Formen. (Es ist unmöglich, auf jede 'Vision' der Individuen zu reagieren, diese schriftlich anzuerkennen und ihnen dafür Schutz zu versprechen oder zu gewährleisten.) Wenn auch die Freiheit des Einzelnen prinzipiell zu resprektieren ist, endet sie doch dort, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt. Das Ausmaß einer Einschränkung kann nicht mit einem Richtwert angegeben werden, da es sehr individuell ist.

Es ist längst kein Disput im eigentlichen Sinne mehr, den wir aktuell erleben, sondern ein festhalten und Verfechten von Standpunkten mit allen Mitteln, wobei der Auslöser die Religion ist.

Eng damit im Zusammenhang steht eine immer wieder erwähnte 'Religionsfreiheit' ebenso wie die Unzahl an der in Köpfen möglichen Vorstellungen bei bekannten und uns weniger bekannten Formen von spirituellen Gruppierungen.

Den Gedanken kann Freiheit zugestanden werden, soferne sie nicht das reale Umfeld beeinflussen, Schutz dafür kann nicht und von niemandem gewährleistet werde. Gleichfalls würde ich für eine Abkehr davon plädieren, für Zusammenschlüsse/Religionsgemeinschaften von Menschen, die ähnliche gemeinsame Visionen, Hysterien, Lehren, ... wie man es auch nennen mag, haben, eine finanzielle Unterstützung vom Staate zu geben; ebenso keine Begünstigungen. (z.B. in Deutschland - Kath. Kirche - Grundsteuerbefreiung - Fläche von der Größe des Saarlandes)

Die Bevorzugung (deren Ursprung noch hunderte von Jahren zurückverfolgbar ist) von egal welcher Religionen, jegweder Art, ist der Logik zufolge abzulehnen; sie stellt eine Diskriminierung jener dar, die sich durch Vernunft längst dem Götterglauben, Kindesopferungen und der Flammenverehrung abgewandt haben.

Üblicherweise werden Menschen nicht in braunhaarige, kahlköpfige, grünäugige eingeteilt, warum dann aber nach gar nicht körperlichen Merkmalen, nach unsichtbaren Geisteseinstellungen?
Wie wäre es, gäbe es eine Demonstration jener, die Blau für die schönste Farbe halten gegen Andersdenkende? - Natürlich Nonsens! Dennoch beängstigend, wenn das Dogma besteht, alle, die Blau nicht für die schönste Farbe halten, gehören ausgerottet.

5

Samstag, 10. Januar 2015, 01:24

Hallo Joame, ich finde auch, dass sehr viel über Religionsfreiheit und wenig über Glaubensfreiheit geredet wird. Aus diesem Grunde erwähne ich oft den Atheismus, der in öffentlichen Debatten kaum zu hören ist. Die Frage, ob man für - oder gegen den Islam - sei, greift zu kurz. Ich zum Beispiel bin gegen Religion, was nun? Bin ich ein Rassist? Demnach wäre der Islam eine Rasse, deren Vertreter man diskriminiert hätte, indem man sich gegen dessen Glauben ausgesprochen hätte. Zum Glück ist der Islam aber keine Rasse. Was man aber sagen kann,ist, dass in Saudi-Arabien auf Atheismus die Todesstrafe steht. Insofern muss ich fragen: wer hat ein Recht, Toleranz zu fordern? Ich meine: Atheisten haben mehr Recht, auf Toleranz zu pochen, als umgekehrt, die Moslems von Atheisten. Von mir aus kann jeder glauben, wonacht ihm der Sinn steht; ich will aber nicht ständig hören müssen, dass ich Tolerant zu sein hätte. Toleranz kann man eh nicht einfordern: entweder, ich bin Tolerant oder nicht. Meiner Erfahrung nach ist jeder Tolerant, der selbst tolerant ist. Ich verstehe mich gut mit meinen Nachbarn, sie wollen sich aber auch gut mit mir verstehen. Insofern gibt es keinen Grund, über Toleranz zu sprechen. Wenn ich mir Typen wie Aiman Mazyek ansehen, so stelle ich fest, dass er entweder jammert oder fordert. Für meine Begriffe überspannt er den Bogen. Mehr noch: durch sein ständiges zetern reißt er die Diskussion an sich. Man denkt mehr darüber nach, wie man Muslime nicht beleidigt, als über die Frage, wie kann man über Religion aufklären? Für mich ist das Taktik, um den Islam im Gespräch zu halten. Was die Pegida betrifft, so stört mich an ihr, dass sie soziale Themen verdrängt. Man hört von ihr nichts zum Thema Mindeslohn oder wie Gewerkschaften gestärkt werden könnten. Wenn man so will, redet die Pegida an wichtigen Themen vorbei. (Das habe ich übrigens auch in meinen Kolumnen geschrieben!) Der Punkt ist doch der: von uns hat keiner eine Lösung parat, also muss sich jeder seinen eigenen Kopf zerbrechen. Ich finde es gut, wenn man schreibt, was man denkt. So ist Diskussion möglich. Das täte auch der Pegida gut, sowie ihren Gegnern. Wer anderen das Recht auf Demonstration beschneidet, der ist ein Despot. Ich könnte jetzt wieder mit den Roten und Grünen anfangen. Das würde aber zu weit führen. Festzuhalten bleibt: ich bin für Religionsaufklärung.

Joame Plebis

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6

Samstag, 10. Januar 2015, 02:32

Schönen Tag, Wolfgang!

Zuerst einmal fange ich bei PEGIDA (Patrioten Europas Gegen Islamisierung Des Abendlandes).
Wir haben hier unsere Geburtsländer und unsere Mentalität mit Gewohnheiten, empfinden Menschen, die sich nicht einfügen und unser Gesellschaftssystem durcheinander bringen als Eindringlinge, als Fremdlinge, die wir so nicht mögen. Es baut sich eine Antipathie auf, wenn sie durch Unterstützungen uns vor der Nase die Wohnung wegnehmen, die uns sowieso beinahe zu teuer wäre. Sie werden uns unsympathisch, weil sie vor uns öffentlich auf den Gehsteig spucken oder als Mitbewohner in einem Haus unüblichen Lärm machen und es mit der bis dahin gewesenen Ruhe vorbei ist. Dazu kommt, dass wir arbeiten müssen und auch unsere Ruhe brauchen, die es jetzt nicht mehr gibt. Wir arbeiten schwer und erhalten dafür wenig Geld, sehen andere, die nicht arbeiten, aus welchen Gründen immer, und doch ganz gut versorgt werden; in manchen Fällen sogar überversorgt. Wir nehmen lange Wartezeiten bei einem Arzt in Kauf, der uns flüchtiger abfertigt, auch mit gravierenden Beschwerden, weil er sich jener genauer annimmt, die sich und ihre Familien rundum durchchecken lassen samt MR und dergleichen in Spitälern. Wir erhielten so eine Fürsorge und Untersuchung nicht, denn die wird uns von unserer Kasse abgelehnt. Andere fahren einen neuen BMW und die verschleierte Frau ebenso, doch wie sie es finanziell schaffen, bleibt uns rätselhaft. Ebenso wie sie in Haus mit Garten samt Familie ohne Arbeit leben und Spielautomaten pausenlos mit Scheinen füttern.

Das waren nur einige wenige Punkte, die angetan sind Asympathien zu erwecken. Jetzt kommt meine Toleranz ins Spiel, die ich habe und trotzdem den Krawallmacher, der den ganzen Mehrparteien-Bau mit aufdringlichen Gerüchen verstinkt, sogar mit einem Lächeln grüße. Ich grüße zuerst, stets, seit Jugend - und egal wen. Denn so wurde es mir beigebracht: Grüßen, Türe für andere öffnen, höflich sein, Schuhe abputzen und Hände waschen.

Ich kann mit meiner Toleranz auch ein komisches Gefühl im Zaume halten, wenn ich müde am Abend heimkomme und stundenlang die laute Musik dieser Nachbarn ertragen muss, deren Namen ich nicht kenne, die auch unaussprechlich wären.
Ich murre nicht, wenn ich vom Gehsteig hinuntersteigen muss, wenn mir Gestalten nebeneinander entgegenkommen, die keine Anstalten machen, gesittet auszuweichen. Mich stört auch nicht, was sie denken. Das alles ist Toleranz. Diese Toleranz ist voll ausgeschöpft. Dann erst recht, wenn man mich für einen Idioten hält, der an grüne Männchen oder an allwissende Gestalten vom Planeten Paradies glauben soll. Ein einfaches Nein wird oft nicht genügen. Gewiss sind die Katholiken auch sehr, sehr aufdringlich, speziell mit ihrem Glockengeläute, an manchen Sonntagen ca. 24 das volle Geläute aller dröhnenden Glocken, das schon um 5:45 am Morgen beginnt, sich um 6 Uhr wiederholt, und immer wieder eine schleimige Ausrede da ist: ja das ist doch zu Ehren des Heiligen Hirsebrei. Das nächste Mal für den Schutzheiligen der Kondomerzeuger, ... und so geht es endlos dahin.
Schon mehrfach angesprochen meint der zuständige Mann im bischöflichen Prachtbau, ich soll doch wegziehen. Einfach so.

Sie greifen ein in unser Leben, steigen uns gewaltig auf die Zehen, belästigen uns, haben salbungsvolle Worte bereit, mit der Logik eines Eiterabszesses. Aber ein großer Unterschied ist schon: die hiesigen Religionsgemeinschaften morden nicht mehr, haben sich angepasst, rufen nicht dazu auf, auch wenn es dort, was sie Altes Testament nennen, nicht so ganz sauber zugeht. Doch davon wollen sie nichts wissen, auch nichts von Gehirnwäschen, Exorzismus, von sogenannten Heiligen Kriegen und Hexenverbrennungen. -- Wie könnten sie sich auch reinwaschen von den unzähligen Qualen und Morden, die sie begangen haben. Da wird nur umständlich darauf verwiesen, dass das in der Vergangenheit war und ...blah,blah. Erpare mir die scheinheiligen Argumente, die angeführt werden und stets vom Thema weglenken sollen.

Eine fürchterlich lästige Bande (ich habe hinter die Kulissen geblickt und mir ist das Erlebte noch gegenwärtig).

Nicht zu glauben, das braucht Reife, das braucht Erkenntnis, benötigt logisches Denken. Es ist für viele nicht leicht, aus einer Masse auszubrechen und kein Mitläufer zu sein, seine eigenen Erkenntnisse geistig erarbeitet zu haben und mit charakterlicher Stärke dafür zu stehen.
Wie oft geht es uns so, dass wir manche Ereignisse nicht erklären können. Selbstverständlich ist der einfachste Weg, an Hexen zu glauben und irgend einer unbekannten Kraft etwas zuzuschreiben. Es wird wenige geben, die nicht in irgend einer Form abergläubisch sind. Es wird auch wenige geben, die durch Studium versuchen, physikalische Gründe für manche Ereignisse zu finden.
Es wird ebenso wenige geben, denen dieser gesamte Götterei-Humbug reicht, die nachgeforscht haben bis zu den Anfängen der Religionen, den primitivsten Formen, die sich verfeinerten, immer wieder neue entstanden,.... bis in die Gegenwart.
2:16 ist es und ich werde das Schreiben schnell zu Ende führen.
Gesagt sei noch, dass es mir unverständlich ist, wie Regierungen sich bei diversen Eröffnungen und Gelagen immer wieder solche Bauchquastenträger an die Seite holen. Es wird bestimmt nicht eine Angst sein, denn Angst ist doch das Instrument, mit dem Religionen gearbeitet haben und es noch tun. Dazu gibt es für ganz schwierige Fälle auch das paradiesische Versprechen.
Zwar haben wir keine Jungfrauen in unseren Religionen vorrätig, aber Engel könnten doch auch solche sein, wenn sie nicht zufällig Zwitter sind.

Zum Kern der Sache zurück: unsere Toleranz ist strapaziert, unser Gerechtigkeitsgefühl verletzt. Wenn wir noch merken, wie in zunehmendem Maße jene das Sagen haben und immer mehr Macht bekommen (sogar in die Politik mit einbezogen werden), letztendlich bald über uns bestimmen werden, dann kommt das einer Übergabe des Landes gleich. Das erscheint mir ein wenig viel, wenn wir schon Eigenheiten hinnehmen und Qualitätseinbußen, uns ständig vom LALA und Fopreten den gesamten Quatsch anhören müssen. Warum kapitulieren wir nicht gleich und gehen auf eine Insel? Weil es die nicht gibt, sie wäre zu klein. Außerdem ist hier unsere Heimat, von Hirnbescheuerten gesteuert.

Gute Nacht :cursing: