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1

Mittwoch, 24. September 2014, 13:44

Ich wechsle die Richtung und lächle

Ich wechsle die Richtung und lächle

Selbst der Sonne fehlt Kraft. Die Stadt ist ein einziger Schatten. Ich spaziere auf der hellen Seite, sie wirkt trüber als die schattige, da sie die Tristheit der kalten Jahreszeit offenbart. Die Bäume stehen kahl und schwarz im Wind, durch dessen Äste Winde pfeifen. Frost glitzert silbern auf dem Asphalt, über den ich gehe. Mein Atem zeigt sich als langer Wolkenstreifen, der hinter mir her zieht. Im Brunnen auf dem Markt, sind zerdrückte Dosen, braunes Laub und Speisereste. Tristes. Ich bleibe stehen und klappe den Mantelkragen hoch. Da keimt eine Idee in meinem Kopf. Ich wechsle die Richtung und lächle.

winterbeginn
um mich
grünen die pflanzen -
welch schöne zeit im -
gewächshaus

Sputnik

unregistriert

2

Mittwoch, 24. September 2014, 18:49

Tristesse

Die Blätter sind gefallen
Unter einem grauen Firmament
Versinken sie lautlos
In regennasser Erde

Kahle Äste
Deuten schweigend
In jede Richtung
Eines wolkenschweren Himmels

Die Sonne verläuft sich
Schickt wärmende Strahlen
An andere Enden
Einer Welt ohne Dich

Du wechselst die Richtung
Dann begräbst Du die Hoffnung
Auf die Rückkehr des Sommers
In dieser Zeit

Heisenberg

Fortgeschrittener

Beiträge: 336

Wohnort: Görlitz/Riga/Deutz

Beruf: Freie Künstlerin.

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3

Mittwoch, 24. September 2014, 20:46






Die Tage wechseln,
immer, immer wieder.

Du bleibst,
immer, immer wieder.

Der Mond scheint,
immer, immer wieder.






4

Donnerstag, 25. September 2014, 19:19

Hallo Leute,

eure Antworten sind wunderbar trist! Ich freue mich, dass ich euch deprimieren konnte. Hätte ich das nur vorher gewusst!

Viele Grüße

Wolfgang

5

Mittwoch, 22. April 2015, 23:28

Tristesse

Triste Tristesse,
so trist,
dass ich
Trist esse.