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Samstag, 2. August 2014, 21:42

Tot der Hamas oder: Der selbstgerechte Krieg Israels gegen Palästina

Tot der Hamas oder: Der selbstgerechte Krieg Israels gegen Palästina


Was passiert, wenn Israel Krieg gegen Palästina führt? Was passiert, wenn Israel dabei Frauen, Kinder und Verletze tötet? Antwort: westliche Medien suchen – und finden – entschuldigende Worte.

So zitierte die Welt, Ende Juli, den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, der über die mangelnde Solidarität deutscher Bürger jammerte.

Nun, Herr Graumann, woran das genau liegt, weiß ich nicht; ich kann Ihnen aber sagen, warum ich keine Solidarität mit Israel zeige.

Eines muss ich aber vorab erklären: Sie haben nicht Unrecht! Solidarität mit Israel ist wichtig. Im Nahen Osten sind Israelis ein Bollwerk gegen den Islam. Syrien, Iran, Irak, Palästina – alle diese Länder um Israel herum - schmieden einen islamischen Ring, der für Israel zur Schlinge werden könnte. Denkt man strategisch, ist der Krieg gegen Palästina gut. Einerlei, ob dabei Frauen und Kinder verrecken. Das kann man unter der Rubrik „dumm gelaufen“ führen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, wäre dieser Krieg die Vorbereitung auf weitere Kriege, die nur ein Ziel kennen: die Welt vom Islam zu befreien. Oder mit anderen Worten: wir stehen vor einer Ära neuer Religionskriege, die – nach und nach – die ganze Welt in Brand stecken werden.

Soll man das aber, auch unter strategischen Gesichtspunkten, für gut befinden?

Ich kann mir vorstellen, dass sich in Deutschland keine Welle der Solidarität für Israel regt, weil die Bürger nicht genau wissen, ob sie Israel anfeuern oder ausbuhen sollen. Bei uns treiben islamische Prediger, wie Pierre Vogel ihr Unwesen. Anfang des Jahres war er in Mannheim, wo ich ihn direkt erlebt habe. Ich sah, wie Bürger gegen ihn demonstriert haben, und wie sie hinterher von den Medien als Rechte beschimpft worden sind. Selbst Joachim Gauck, unser Bundespräsident, wird nicht müde, jeden Tag zu verkünden, wie sehr der Islam zu Deutschland gehöre.

Auf der anderen Seite entfachte die Bild-Zeitung, Ende Juli, eine Kampagne, in der sie dazu aufrief, die Stimme für Israel zu erheben. Ich habe das nicht getan und viele andere auch nicht. Im Gegenteil, es gab Demos gegen Israel, zum Beispiel Ende Juli in Frankfurt, auf der etwa 500 Bürger ihre Stimme gegen Israel erhoben. Ja, es stimmt: seine Stimme gegen Israel zu erheben, findet mehr Gehör als umgekehrt. Zudem heuchelt Israel. Benjamin Netanjahu, der israelische Premier, redet gerne von „Selbstverteidigung“, von „Konflikt“ oder gar von „militärischen Operationen“. Mit Verlaub, Herr Graumann, für wie dumm halten sie uns Bürger? Ernsthaft: Israel achtet keine Menschenrechte und will dafür Applaus? Nein, den wird es nicht bekommen. Ginge es nach Recht – und nicht nach Politik – müsste man den israelischen Premier Netanjahu wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagen. Sie, Herr Graumann, werden vielleicht einwenden, dass auch die Hamas Schuld auf sich geladen habe und meine Kritik einseitig sei. Stimmt. Da pflichte ich Ihnen bei. Wenn jemand so offen gegen Demokratie verstößt, wenn jemand so offen diktatorisch auftritt, wenn jemand so offen auf alles ballert, was nicht seiner Überzeugung entspricht, dann, ja, dann kann ich auch nicht anders, als einseitig Partei zu ergreifen. Von mir aus kann Netanjahu den Krieg nennen, wie er will, sieht man die Bilder zerfetzter Frauen- und Kinderleiber in den Zeitungen, weiß man, wer da seine Hände in Blut taucht. Und ja, auch die Hamas tötet. Wie viele hat die Hamas in diesem Krieg getötet? Drei Juden? Vier? Meinetwegen zehn Juden. Dem stehen die über tausend getöteten Palästinenser gegenüber. Wie? Ich darf das nicht gegeneinander aufrechnen, weil jeder Tote ein Toter zu viel ist? Falsch! Wenn man sagt, die Hamas sind ebensolche Mörder wie Israel, verharmlost man die israelischen Kriegsverbrechen. Ich pflichte Ihnen aber trotzdem bei: die Hamas sind Mörder und die israelische Regierung ist es gleichfalls. Wenn Sie wissen möchten, mit wem ich mich solidarisiere, sage ich: mit den Bürgern auf der Seite Palästinas und Israels. Beide leiden unter diesem Krieg. Und beide werden missbraucht. Die Hamas missbraucht ihr Volk ebenso, wie Israel seines. Das aber, wird so in den Medien nicht verbreitet. In den Medien erhebt man die Stimme für Israel, auf der Straße gegen Israel und für Palästina. Beides ist, meiner Ansicht nach. verkehrt. Besser: die Völker solidarisieren sich untereinander gegen ihre Unterdrücker und Ausbeuter. Auf welcher Seite, Herr Graumann, stehen Sie?

Welche strategischen Gesichtspunkte eine Rolle spielen sind die: wir Bürger müssen uns – über Ländergrenzen hinweg – zu einer Solidaritätswelle vereinigen, die alle Kriegsherde dieser Welt löschen. Als erstes Opfer im Krieg stirbt immer der Bürger. Das sollten alle bedenken, die von ihren Regierungen erklärt bekommen, wer der Feind zu sein hat und warum es recht ist, ihn zu töten.

Was passiert, wenn Israel Krieg gegen Palästina führt? Was passiert, wenn Israel dabei Frauen, Kinder und Verletze tötet? Antwort: die Völker erheben sich gegen ihre Ausbeuter und Unterdrücker!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (4. August 2014, 14:28)


Heisenberg

Fortgeschrittener

Beiträge: 336

Wohnort: Görlitz/Riga/Deutz

Beruf: Freie Künstlerin.

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2

Samstag, 2. August 2014, 23:06

... Was passiert, wenn Israel dabei Frauen, Kinder und Verletze tötet?





Ganz zu schweigen von den gesunden Männern; die sparte Israel nicht aus (mutmaße ich, um mehr als ein paar Wörter schreiben zu können).










Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

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3

Sonntag, 3. August 2014, 11:20

obwohl ein gravierender Unterschied zwischen Islam und Islamismus besteht, finde ich, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Alle Beispiele in der europäischen Geschichte haben gezeigt, dass ein Miteinander noch nie funktioniert hat. Von Karl Martell angefangen, bis Lazar Hrebeljanović.

(Tot der Hams oder: Der selbstgerechte Krieg Israels gegen Palästina
Tod der Hamas oder: Der selbstgerechte Krieg Israels gegen Palästina)

4

Montag, 4. August 2014, 14:28

Hallo Leute,

die toten Männer hätte ich wohl auch erwähnen sollen. Das hole ich vielleicht in einem anderen Beitrag nach. Soll sich keiner vernachlässigt fühlen.

Was die Unterscheidung von Islam und Islamismus betrifft; die ist wohl nur theoretischer Natur. Im Koran, den ich gelesen habe, steht klar drin, was mit Ungläubigen geschehen soll. (Man soll ihnen den Kopf abschneiden.) Auch war Mohammed nicht gerade das, was man einen Heiligen nennt. Er hat Kinder geschändet und sich an Tieren vergangen. Ich glaube, der Islam sollte besser zu keinem Land gehören. (Ich bin generell gegen Religion.)

Danke und Gruß

Wolfgang