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1

Samstag, 24. Mai 2014, 14:46

Die Straßenbahnen des Grauens

Die Straßenbahnen des Grauens .............

Hab mal Lust, wieder eine Geschichte zu erzählen.

Und wie alle meine Geschichten ist auch diese selbst-erlebt und wahr.

2

Samstag, 24. Mai 2014, 14:57

Wer mit der Straßenbahn fährt, schont die Umwelt.

Und hat in großen Städten keine Parkplatzsorgen.

Und als Fahrgast der Straßenbahn kann man Abenteuer erleben, die ein Autofahrer nicht kennt!

Davon soll nun meine Geschichte handeln.

3

Samstag, 24. Mai 2014, 14:57

Es war so:

Um keine Parkplatz-Sorgen zu haben - und auch keine Promille-Sorgen - nahm ich die Straßenbahn zu einem beliebten Stadtteilfest hier.

Die Bahn war voll bis auf den letzten Platz. In der Sitzreihe vor mir ein Bahnhofspenner der eher übleren Sorte.

Sein Gesicht war richtig zerstört vom Alkohol, und sein Verstand wohl auch.

Er drehte sich zu mir um und redete auf mich ein. Lauter sinnlose Fragen, die er immer mal wiederholte ..... sinnlose Kommentare .... und das unaufhörlich.

Nun habe ich ja nichts gegen Bahnhofspenner.

Einige meiner besten Freunde SIND Bahnhofspenner.


Doch ich wollte ja nun nicht zum Bahnhof, sondern zu einem Volksfest, und pennen wollte ich auch nicht, sondern dachte eher so an eine Bratwurst vom Grill, ein kühles Bier oder einen kühlen Wein.

Ob ich das in Gesellschaft des Bahnhofspenners so richtig würde genießen können?

Ich hatte Zweifel ...

Es galt also, diese Klette höflich abzuschütteln.

Wie hättet ihr das gemacht?

Was habt ihr für Vorschläge?

Ich erzähl euch dann, wie es mir bei meinem Abschüttel-Versuch erging .....

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Beruf: RnTnR + Ringelroth-Double

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4

Samstag, 24. Mai 2014, 15:39

Hallo Larix,

eine schöne Idee - könnte man bei einem Krimi auch mal machen.

Also, ich wäre ausgestiegen und mit der nächsten Tram weiter gefahren, oder zu Fuß zu meinem Ziel, wenns nicht zu weit gewesen wäre.
Oder ich wäre in einen anderen Teil der Bahn gegangen- auch wenn ich hätte stehen müssen.

So, zwei Alternativen von mir - wer macht noch mit?

Gruß

Ringelroth
http://www.amazon.de/Himmelthor-Hondo-Fa…lthor+und+hondo
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)

5

Samstag, 24. Mai 2014, 17:04

Hab besten Dank, Ringelroth, für deine Vorschläge! :)

Ich werde nun bald weiter-erzählen, wie es mir damals erging.

Es ist ja eine fast unendliche Geschichte. :)

Und alles davon ist wahr und selbst-erlebt, wie schon gesagt.

6

Samstag, 24. Mai 2014, 17:16

Ich erzähle weiter:

Zunächst war es mir nicht möglich, einen anderen Platz zu suchen. Die Straßenbahn war ja überfüllt gewesen.

Doch auf einmal merkte ich, dass ich mit dem Bahnhofspenner allein war! Er hatte mich so sehr in Beschlag genommen, dass ich gar nicht gemerkt hatte, wie an einer bestimmten Haltestelle so gut wie alle Fahrgäste ausgestiegen waren.

Selber hatte ich geplant, bis zur Endhaltestelle zu fahren, und von dort aus zu dem Volksfest zu gehen. Offensichtlich aber lag da eine andere Haltestelle näher.

Nun wusste ich, dass die Endhaltestelle außerhalb des bewohnten Gebietes zwischen Büschen und Bäumen lag. Ungern wollte ich dort mit dem Bahnhofspenner alleine aussteigen müssen und durch die Dunkelheit zum Volksfest gehen.

So stieg ich ohne Kommentar und Vorwarnung schnell an der vorletzten Haltestelle aus.

Doch der Penner folgte mir treu ... und packte mich beim Aussteigen noch an der Schulter ....


More later .....

7

Samstag, 24. Mai 2014, 17:17

Es geht weiter .....

Der Penner stieg also mit mir aus.

Zum Glück gerade an einer belebten Straßen-Kreuzung, wo viele Menschen unterwegs waren.

Ich tauchte in die Menschenmenge ein, um ihn abzuschütteln.

Und dann dachte ich,ich wäre besonders klug, und ging unvermittelt in eine kleine Nebenstraße, damit der Penner meine Spur ganz verlieren sollte.

In Filmen sieht man das doch immer so ...in Krimis und Spionage-Filmen.

Ich gratulierte mir dazu, wie clever ich doch sei ....

Doch das wirkliche Leben ist oft anders!

Ich musste feststellen, dass diese kleine Nebenstraße absolut menschenleer war!

Und finster!

Haus an Haus, aber unbeleuchtet!

Die Bewohner waren wohl alle beim Stadtteilfest!

Und dann hörte ich hinter mir die Schritte des Penners!

Jetzt hatte ich erreicht, was ich absolut hatte vermeiden wiollen:

Allein mit einem offenbar unzurechnungsfähigen Bahnhofspenner - im Dunkeln!

Und diese blöde Straße nahm kein Ende!

Hinter mir die Schritte .....

Das ist der Stoff, aus dem die Albträume sind!

Doch ich war hier mitten im wirklichen Leben ....

8

Samstag, 24. Mai 2014, 17:19

An dieser Stelle mal eine kleine Inhaltsangabe der gegenwärtigen und noch kommenden Ereignisse:



1. Verfolgt vom Bahnhofspenner

2. Die Hilfe-Schreie der Frau aus dem Dunkel

3. Kampf mit Krücken

3. Der Neo-Nazi mit der Bomberjacke

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und alles an einem Abend - in kürzester Zeit.

Und das alles auch nur, weil ich mit der Straßenbahn gefahren bin statt mit dem Auto.

9

Sonntag, 25. Mai 2014, 11:09

Es geht weiter .....

Irgendwann nimmt jeder Albtraum mal ein Ende!

Endlich kam mal eine Querstraße - und als ich links in sie einbog, war ich auch schon mitten im Volksfest!

Der Bahnhofspenner war abgeschüttelt!

Keine große Sache also! Und die Zeit in dieser langen dunklen Straße war wohl kaum eine Minute lang gewesen. Doch sicher hat ihr auch schon erlebt, wie lange einem die Zeit in unangenehmen Situationen wird! Und wie kurz in angenehmen!

Sputnik

unregistriert

10

Sonntag, 25. Mai 2014, 14:59

Was machst du aus einer Mücke einen Elefanten.
Da ist doch nichts Besonderes gewesen, über das es sich zu schreiben lohnt.
Menschen, die man nicht in seiner Nähe haben möchte, ignoriert man entweder oder man sagt ihnen, dass sie einen in Ruhe lassen sollen.
Das würde mir noch fehlen, mich vor irgendwem zu verstecken.

11

Sonntag, 25. Mai 2014, 15:24

Was machst du aus einer Mücke einen Elefanten.
Da ist doch nichts Besonderes gewesen, über das es sich zu schreiben lohnt.
Menschen, die man nicht in seiner Nähe haben möchte, ignoriert man entweder oder man sagt ihnen, dass sie einen in Ruhe lassen sollen.
Das würde mir noch fehlen, mich vor irgendwem zu verstecken.



Lies erst mal weiter ....



Aber DANKE erst mal einstweilen für deinen Kommentar.



Anyway - für MICH war es etwas Besonderes.



Und das macht für mich den wahren Dichter aus: Dass er das Besondere im Allgemeinen entdeckt.

Und das Allgemeine im Besonderen.



:)

12

Sonntag, 25. Mai 2014, 16:08

Das Volksfest selbst ist kaum erzählenswert. Ein Volksfest wie hundert andere auch! Das Übliche halt ....

Erst auf dem Nachhauseweg wurde es wieder interessant.

Als eine Frau aus dem Dunkel heraus gellend um Hilfe schrie!

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Ich war auf dem Weg zur Endhaltestelle der Straßenbahn. Das ist eine Wendeschleife in unbewohntem Gebiet, zwischen Bäumen und Büschen, wie ich schon sagte.

Und aus diesen Bäumen und Büschen hervor erschien plötzlich eine Frau und schrie gellend: "Hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilfe! Heeeeeeeeeelfen Sie miiiiiir!"

Hinter ihr waren drei verdächtige Gestalten in der Dunkelheit undeutlich zu sehen. So recht erkennen konnte ich sie nicht - aber verdächtig waren sie jedenfalls! Seeehr verdächtig!

Nun weiß ich, was in solchen Fällen zu tun ist.

Man zieht seinen Colt, erschießt die verdächtigen Gestalten so e bissl, nimmt dann die Frau auf sein Pferd, und reitet mit ihr ins Abendrot.

Musik erklingt, die Geigen werden lauter, der Film ist zu Ende, und alles verlässt das Kino.

Soweit alles klar. Kein Problem!

Nur gab es da ein paar kleine Schwierigkeiten:

Mein Colt war gerade in Reparatur, und mein Pferd hatte ich zu Hause gelassen. Ihr wisst ja: Trunkenheit am Zügel kommt auch im liberalen Baden nicht gut!

Das Schlimmste aber: Das Abendrot war längst vorbei! Eher war das Morgenrot schon nahe. Ich hätte also mit dieser Frau ins Morgenrot reiten müssen, und noch dazu ohne Pferd! Und das tut man doch nicht! Das gibts in keinem Film!

Nebenbei: Warum lassen die Filmemacher eigentlich diese Cowboys mit ihren Frauen immer ins Abendrot reiten? Ist doch langweilig, so auf die Dauer! Warum nicht auch mal ins Morgenrot? Wär mal was anderes! Immer diese Stereotypen!

Ich glaub, ich werde mal bei Gelegenheit selber einen Film drehen müssen! Und da reiten die Cowboys dann ins Morgenrot, dass es nur so eine Art hat!

Doch mich dünkt, ich schweife ab ......

More later ......

13

Sonntag, 25. Mai 2014, 17:56

Hallo Larix,

ich vermisse einen roten Faden. Mir ist nicht klar, worauf Du hinaus willst? Wenn Dein Thema heißt: Straßenbahn des Grauens, ist es vielleicht sinnvoll bei einer Straßenbahn zu bleiben? So aber wirkt Deine Geschichte formlos. Sie erinnert mich an meine Schulzeit und dem beliebtem Aufsatzthema: Erzähle, was du alles im Zoo erlebt hast. Und dann hat man alles das aufgeschrieben, was einem dazu eingefallen ist. Das mag lustig sein, kurzweilig, aber es ist keine Kurzgeschichte.

Gruß

Wolfgang

14

Sonntag, 25. Mai 2014, 18:30

Schade.



Fehlt hier die Leichtigkeit des Seins?



Ich bin schwer enttäuscht.



Sind hier auch überkandidelte arrogante verständnislose "Lyriker" zugange?



Die nichts verstehen, was über ihren engen Lyrik-Horizont hinausgeht?



Ich hatte gehofft, es sei hier anders.



Nun ja, ich erzähle mal weiter, bis ich auf Zuruf eines jener arroganten Großlyriker eben gesperrt werde .....

15

Sonntag, 25. Mai 2014, 18:33

Mir ist nicht klar, worauf Du hinaus willst?




Dann lies was anderes.



Irgendwas, wofür dein verspießerter engstirniger Lyriker-Horizont ausreicht.

16

Sonntag, 25. Mai 2014, 18:35

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Ich werfe hier erst mal keine Perlen mehr vor pseudo-lyrische Säue.

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17

Sonntag, 25. Mai 2014, 19:52

Hallo Larix,

ich finde, du schießt mit deinen Kommentaren zu Wolfgangs Kritik etwas übers Ziel hinaus.
Wolfgang war in seiner Kritik weder ausfallend noch unsachlich.
Über seine Ansicht kann man geteilter Meinung sein, aber deine Schimpfkanonade hilft keinem.
Ich persönlich finde, wir sollten erst mal das Ende der Geschichte abwarten - vielleicht spielt die Straßenbahn
ja doch noch eine Rolle, oder eventuell ist der Titel dazu da, den Leser auf eine völlig falsche Fährte zu locken.
Aber das kann man erst wissen, wenn die Story zu Ende ist.
Und ein roter Faden ist für mich durchaus erkennbar, es ist aber immer wieder erstaunlich, welche manchmal total
gegensetzliche Eindrücke ein und dieselben Wörter auf die verschiedenen Leser haben.
Aber damit muss ein Autor leben. Er hat ja gegenüber dem Leser den enormen Vorteil, dass er die Geschichte von
Anfang bis Ende kennt. Wogegen der Leser aus hunderten von Sätzen erst ein Ganzes zusammenschrauben, nageln,
nieten und schweißen muss.

Also, mein Tipp: Aggressionen zurückschrauben, durchatmen und für die weiter schreiben, die deine Geschichte
interessiert - und die Zahl derer ist erfahrungsgemäß höher, als die der Kommentierer.

Gruß
Ringelroth
http://www.amazon.de/Himmelthor-Hondo-Fa…lthor+und+hondo
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)

18

Sonntag, 25. Mai 2014, 20:04

Hallo Larix,

ich nehme Deinen Ausfall mit Humor! Übrigens zeigt Deine Kritik an meinem Kommentar, wie Du abschweifst: wir reden hier von einer Erzählung und meinst gegen mich punkten zu können, indem Du mir vorwirfst, ich sei als Lyriker ein Spießer! Denkst Du, bevor Du schreibst? Wenn Du auf meine Kommentare verzichten willst, so tu ich Dir gerne den Gefallen. Andererseits: ich wünsche von nun an auch keine Kommentare mehr von Dir zu bekommen!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang

19

Sonntag, 25. Mai 2014, 20:11

Ich verzichte.



Kleinkarierte verspießerte Verständnislosigkeiten gibt es genug in der Welt der "Lyriker", die sich selbst immer so oberwichtig nehmen.



Freude an Erzählen ist solchen Typen unbekannt.



Nein, keine Perlen mehr vor solche spießigen "Lyriker".

20

Sonntag, 25. Mai 2014, 20:17

Zitat

vielleicht spielt die Straßenbahn
ja doch noch eine Rolle, oder eventuell ist der Titel dazu da, den Leser auf eine völlig falsche Fährte zu locken.
Aber das kann man erst wissen, wenn die Story zu Ende ist.


NATÜRLICH spielt die Straßenbahn in meiner Geschichte durchweg eine Rolle.



Von Anfang bis zu Ende!



Aber ein Lyriker-Depp hier kapiert das nicht, und auch nicht, das die Geschichte noch weitergeht.



Aber meine Geschichte ist zu gut für solche dummen Deppen.



Dort kann weiterlesen, wer weiterlesen will:



http://www.widu-forum.de/eigene-geschich…ens-t14769.html







Over and out .....

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