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Hans Beislschmidt

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61

Dienstag, 24. Juni 2014, 20:30

COOL


hehe

62

Mittwoch, 25. Juni 2014, 21:11

Hehe (Hähä ist auch eine schöne Interjektion...) Und nun vom blauen Hirsch zu Frau Dampfe



Das ist von Streusel bestellt worden.



So, Streusel, welche Schreibung nimmst Du denn ?

Hans Beislschmidt

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63

Freitag, 27. Juni 2014, 09:08

Frau Dampfe ist bei Google nicht bekannt ..... ?(

Ich sehe eine leicht Unterernährte im Erdbeerland mit Tüte und einem Sybian nach einem kurzen Ausritt. Die maskierte Geistlichkeit kann ich aber nicht zuordnen.

64

Samstag, 28. Juni 2014, 10:04



Das ist von Streusel bestellt worden.



So, Streusel, welche Schreibung nimmst Du denn ?


Die erste Schreibweise ist dem westlich sozialisierten Auge angenehmer.

65

Samstag, 28. Juni 2014, 10:09

Frau Dampfe ist bei Google nicht bekannt ..... ?(


Noch nicht. Kann aber noch kommen.
Hier berichtet Frau Dampfe von ihrem Hobby:

Mein Name ist K. Dampfe. Sie sehen, ich breche mit der Tradition der Steckenpferdler, den Vornamen auszuschreiben und nur den ersten Buchstaben des Familiennamens zu verraten. Denn ohne Kenntnis des Nachnamens ist meine Geschichte nicht zu verstehen.
Mein Hobby ist das Scheißen. Sie werden einwenden, dass der Stuhlgang ein natürliches Bedürfnis sei, eine Lebensnotwendigkeit gar.
Sie haben selbstverständlich Recht. Also sehe ich mich gezwungen meine Tätigkeit zu präzisieren. Man könnte es Kunstscheißen oder Risikoscheißen, manchmal auch Kampfscheißen, nennen. Denn ich mache nicht in Toiletten, sondern an ungewöhnlichen Orten. Bei meinen Geschäften setzte ich mich erheblichen Entdeckungs- und manchmal Absturz-Risiken aus. Denn ich arbeite zuweilen in großer Höhe und mit kleinem Zeitfenster.
Wenn ich wirklich Abstürzen würde, dann brächte mir das wahrscheinlich eine Nominierung für den Darwin-Award ein.

Mein Steckenpferdschicksal begann in der Schule. Wir hatten einen Deutsch-Lehrer der Wortspiele liebte. Immer, wenn von einer halbwegs attraktiven Moderatorin die Rede war, sagte er: „Die Maus mit der Sendung“. Wobei er sich in diesem Fall mit fremden Federn schmückte. Dieses Wortspiel hatte er in irgendeiner Zeitung gelesen und plapperte es nur nach. Wie er auch die meisten seiner Ergüsse, die er vor der Klasse zum Besten gab, irgendwo aufgeschnappt hatte. Wirklich originär ist wohl nur ein Satz. Und dieser Satz hat mein Leben ruiniert.
Als ich nach der Pause mal ein paar Minuten zu spät zum Unterricht erschien, sagte er vor der Klasse: „Die Dampfe ist wohl mächtig am Kacken.“
Das stimmte gar nicht. Ein anderer Lehrer hatte mich mit ein paar Fragen bezüglich eines Referats, das ich halten sollte, aufgehalten.
Die Klasse johlte.
Am nächsten Tag kannte die gesamte Schule den Satz. In der Pause sahen immer wieder tuschelnde Schüler zu mir rüber und lachten dabei.
Hätte ich darauf souverän reagiert, dann wäre die ganze Sache schnell verebbt. Ich reagierte aber betroffen und gab so einen Hinweis darauf, wie man mich schikanieren kann.

Ich kam nie mehr zu spät. Achtete immer darauf pünktlich zu sein. Nahm im Winter wegen der Straßenverhältnisse extra einen Bus mit früherer Abfahrtszeit um rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn anwesend zu sein.
Es half alles nichts. Der Satz war in der Welt, und klebte so hartnäckig an mir wie Scheiße am Schuh.
Wenn ich irgendeinen Fehler machte hieß es: „Geh doch zum Kacken“.
Ständig mit Körperausscheidungen in Verbindung gebracht zu werden, schlug mir auf die Seele.
Wenn ich an der Tafel rechnete, machten Mitschüler Furzgeräusche.
Es war die Hölle. Mein Notendurchschnitt verschlechterte sich immens. Die Schule war auch gar nicht mehr wichtig für mich. Nur noch eines war für mich von Interesse: Ich strebte nach absoluter Darmkontrolle.


Meine Oberschenkel sind durchtrainiert wie bei einem Ski-Abfahrtsläufer und mein Schließmuskel strotzt vor Kraft. Bei den Oberschenkeln liegt das mehr am Radfahren als am Defäkieren. Denn meine Aktionen sind von kurzer Dauer. Länger als drei Sekunden brauche ich meine Kack-Hocke nicht zu halten. Meistens geht es noch rascher. Denn ich warte mit dem Defäkieren bis ich das Gefühl habe, dass ich platze.
Ich habe schon von Hochhaus-Dachterrassen, aus Fenstern, von Brücken, geschissen.
Auch in Beichtstühlen bin ich schon zur Sache gekommen – angeregt durch einen Witz.
Auch Kleidung ist vor mir nicht sicher. In Bekleidungsgeschäften nehme ich mir ein paar Hosen zum Anprobieren in die Umkleidekabine. In einer hinterlasse ich mein Häufchen, hänge sie dann wieder auf den Ständer und verlasse den Laden. In diesem Fall ist es wichtig, nur kleine Mengen zu defäkieren und den Kot möglichst geruchlos zu halten. Ich habe einen Ernährungsplan, der sich an meinen geplanten Aktionen ausrichtet.

In meiner Handtasche befinden sich Feuchttücher zum Säubern, eine Gummihose, die ich zwecks Geruchsunterdrückung über meine normale Hose streifen kann, wenn etwas in die dieselbe ging – wie schon gesagt, ich operiere meist in Bereichen der maximalen Darmfüllung. Da liegen zwischen Erfolg und Misserfolg oft nur ein paar Sekunden. Außerdem befindet sich in meiner Handtasche ein Rock um damit die Gummihose zu verdecken, wenn diese nötig geworden ist. Glücklicherweise ist dies nicht häufig der Fall.

Seltsamerweise stand noch nichts in der Zeitung von meinen Aktionen. Es steht doch sonst so viel Nebensächliches geschrieben. Vielleicht gibt es eine Vereinbarung – wie im Fall von Suizidhandlungen – nicht darüber zu berichten um Nachahmungstäter nicht zu animieren.

Ich habe die Adresse des Lehrers, der die ganze Sache ins Laufen gebracht hat, ausfindig gemacht. Er lebt in einem Einfamilienhaus, zu dem ein gepflegter Garten gehört. In diesen Garten setzte ich nachts schon einen extra stinkenden Haufen. Ich bin sicher, dass der Idiot nicht weiß, von wem er stammt. Der hat die ganze Sache schon längst vergessen.

Ich fühle mich nach einer gelungenen Aktion fantastisch. Das liegt einerseits an der Entspannung des Darms und Bauchs, andererseits am Adrenalinkick.

Heisenberg

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Beiträge: 336

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Beruf: Freie Künstlerin.

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66

Samstag, 28. Juni 2014, 22:37



Noch nicht. Kann aber noch kommen.
Hier berichtet Frau Dampfe von ihrem Hobby:

Mein Name ist K. Dampfe. Sie sehen, ich breche mit der Tradition der Steckenpferdler, den Vornamen auszuschreiben und nur den ersten Buchstaben des Familiennamens zu verraten. Denn ohne Kenntnis des Nachnamens ist meine Geschichte nicht zu verstehen.
Mein Hobby ist das Scheißen. Sie werden einwenden, dass der Stuhlgang ein natürliches Bedürfnis sei, eine Lebensnotwendigkeit gar.
Sie haben selbstverständlich Recht. Also sehe ich mich gezwungen meine Tätigkeit zu präzisieren. Man könnte es Kunstscheißen oder Risikoscheißen, manchmal auch Kampfscheißen, nennen. Denn ich mache nicht in Toiletten, sondern an ungewöhnlichen Orten. Bei meinen Geschäften setzte ich mich erheblichen Entdeckungs- und manchmal Absturz-Risiken aus. Denn ich arbeite zuweilen in großer Höhe und mit kleinem Zeitfenster.
Wenn ich wirklich Abstürzen würde, dann brächte mir das wahrscheinlich eine Nominierung für den Darwin-Award ein.

Mein Steckenpferdschicksal begann in der Schule. Wir hatten einen Deutsch-Lehrer der Wortspiele liebte. Immer, wenn von einer halbwegs attraktiven Moderatorin die Rede war, sagte er: „Die Maus mit der Sendung“. Wobei er sich in diesem Fall mit fremden Federn schmückte. Dieses Wortspiel hatte er in irgendeiner Zeitung gelesen und plapperte es nur nach. Wie er auch die meisten seiner Ergüsse, die er vor der Klasse zum Besten gab, irgendwo aufgeschnappt hatte. Wirklich originär ist wohl nur ein Satz. Und dieser Satz hat mein Leben ruiniert.
Als ich nach der Pause mal ein paar Minuten zu spät zum Unterricht erschien, sagte er vor der Klasse: „Die Dampfe ist wohl mächtig am Kacken.“
Das stimmte gar nicht. Ein anderer Lehrer hatte mich mit ein paar Fragen bezüglich eines Referats, das ich halten sollte, aufgehalten.
Die Klasse johlte.
Am nächsten Tag kannte die gesamte Schule den Satz. In der Pause sahen immer wieder tuschelnde Schüler zu mir rüber und lachten dabei.
Hätte ich darauf souverän reagiert, dann wäre die ganze Sache schnell verebbt. Ich reagierte aber betroffen und gab so einen Hinweis darauf, wie man mich schikanieren kann.

Ich kam nie mehr zu spät. Achtete immer darauf pünktlich zu sein. Nahm im Winter wegen der Straßenverhältnisse extra einen Bus mit früherer Abfahrtszeit um rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn anwesend zu sein.
Es half alles nichts. Der Satz war in der Welt, und klebte so hartnäckig an mir wie Scheiße am Schuh.
Wenn ich irgendeinen Fehler machte hieß es: „Geh doch zum Kacken“.
Ständig mit Körperausscheidungen in Verbindung gebracht zu werden, schlug mir auf die Seele.
Wenn ich an der Tafel rechnete, machten Mitschüler Furzgeräusche.
Es war die Hölle. Mein Notendurchschnitt verschlechterte sich immens. Die Schule war auch gar nicht mehr wichtig für mich. Nur noch eines war für mich von Interesse: Ich strebte nach absoluter Darmkontrolle.


Meine Oberschenkel sind durchtrainiert wie bei einem Ski-Abfahrtsläufer und mein Schließmuskel strotzt vor Kraft. Bei den Oberschenkeln liegt das mehr am Radfahren als am Defäkieren. Denn meine Aktionen sind von kurzer Dauer. Länger als drei Sekunden brauche ich meine Kack-Hocke nicht zu halten. Meistens geht es noch rascher. Denn ich warte mit dem Defäkieren bis ich das Gefühl habe, dass ich platze.
Ich habe schon von Hochhaus-Dachterrassen, aus Fenstern, von Brücken, geschissen.
Auch in Beichtstühlen bin ich schon zur Sache gekommen – angeregt durch einen Witz.
Auch Kleidung ist vor mir nicht sicher. In Bekleidungsgeschäften nehme ich mir ein paar Hosen zum Anprobieren in die Umkleidekabine. In einer hinterlasse ich mein Häufchen, hänge sie dann wieder auf den Ständer und verlasse den Laden. In diesem Fall ist es wichtig, nur kleine Mengen zu defäkieren und den Kot möglichst geruchlos zu halten. Ich habe einen Ernährungsplan, der sich an meinen geplanten Aktionen ausrichtet.

In meiner Handtasche befinden sich Feuchttücher zum Säubern, eine Gummihose, die ich zwecks Geruchsunterdrückung über meine normale Hose streifen kann, wenn etwas in die dieselbe ging – wie schon gesagt, ich operiere meist in Bereichen der maximalen Darmfüllung. Da liegen zwischen Erfolg und Misserfolg oft nur ein paar Sekunden. Außerdem befindet sich in meiner Handtasche ein Rock um damit die Gummihose zu verdecken, wenn diese nötig geworden ist. Glücklicherweise ist dies nicht häufig der Fall.

Seltsamerweise stand noch nichts in der Zeitung von meinen Aktionen. Es steht doch sonst so viel Nebensächliches geschrieben. Vielleicht gibt es eine Vereinbarung – wie im Fall von Suizidhandlungen – nicht darüber zu berichten um Nachahmungstäter nicht zu animieren.

Ich habe die Adresse des Lehrers, der die ganze Sache ins Laufen gebracht hat, ausfindig gemacht. Er lebt in einem Einfamilienhaus, zu dem ein gepflegter Garten gehört. In diesen Garten setzte ich nachts schon einen extra stinkenden Haufen. Ich bin sicher, dass der Idiot nicht weiß, von wem er stammt. Der hat die ganze Sache schon längst vergessen.

Ich fühle mich nach einer gelungenen Aktion fantastisch. Das liegt einerseits an der Entspannung des Darms und Bauchs, andererseits am Adrenalinkick.







Das kenne ich doch schon, es ist eine Wiederholung.










67

Sonntag, 29. Juni 2014, 11:40

Die zweite Schreibweise sieht geheimnisvoller aus und warum wiederholt sich ein Gedärm?

Quelle: Wikipedia
...Im Gegensatz zu der gleichmäßigeren Peristaltik des Dünndarmes, wird der Dickdarminhalt durch
periodische Massenbewegungen
angetrieben. Sie treten etwa ein- bis dreimal pro Tag im Dickdarm auf und treiben den Darminhalt zum
Rektum voran.
Diese
Massenbewegungen sind durch den gastrokolischen Reflex auslösbar..“

(Gut erkannt, Herr Heisenberg, Darmtätigkeit hat etwas mit Wiederholung zu tun.)



Guck mal, Streuselchen, teilst Du meine Meinung?


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Anja« (29. Juni 2014, 19:32)


68

Sonntag, 29. Juni 2014, 12:08




Das kenne ich doch schon, es ist eine Wiederholung.









Eine Wiederholung ist das nicht.
Wenn Sie gesucht hätten, dann hätten Sie eine Änderung zu der ihnen bekannten Fassung entdeckt, Frau Heisenberg.

69

Sonntag, 29. Juni 2014, 12:11

Quelle: Wikipedia
...Im Gegensatz zu der gleichmäßigeren Peristaltik des Dünndarmes, wird der Dickdarminhalt durch
periodische Massenbewegungen
angetrieben. Sie treten etwa ein- bis dreimal pro Tag im Dickdarm auf und treiben den Darminhalt zum
Rektum voran.
Diese
Massenbewegungen sind durch den gastrokolischen Reflex auslösbar..“

(Gut erkannt, Herr Heisenberg, Darmtätigkeit hat etwas mit Wiederholung zu tun.)



Guck mal, Streuselchen, teilst Du meine Meinung?






Ich teile deine Meinung vorbehaltlos.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Streusalzwiese« (29. Juni 2014, 12:33)


Hans Beislschmidt

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70

Montag, 30. Juni 2014, 20:52

ähm ... scatologische Dissonanz?
Eine metamorphorische Aussage will sich mir bei Frau Dampfe nicht erschließen, außer dass alles seinen Weg geht.

71

Samstag, 5. Juli 2014, 13:57

Das Gartenhaus


Das Gartenhaus (VORHER)

Hans, Du bringst mich immer wieder zum Nachschlagen...
Dissonanz schon, jedoch weder fekal - verbal noch wissenschaftlich - laborativ.

Samstagsgruß mit mehr Interesse an Skat als an Skatologie von Claudia

Streuselchen, warum willst Du mit Deinen westlich sozialisierten Augen dann überhaupt kyrillische Buchstaben angucken, wenn ich mal fragen darf? LHNGaK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anja« (5. Juli 2014, 14:05)


72

Sonntag, 6. Juli 2014, 06:44

Für Streusel






(Ich mache heute keine großen Worte, ich schick`Dir einen Teich. LHNGGvClaudine)

73

Sonntag, 6. Juli 2014, 20:30


Streuselchen, warum willst Du mit Deinen westlich sozialisierten Augen dann überhaupt kyrillische Buchstaben angucken, wenn ich mal fragen darf? LHNGaK

Zukünftige Herrschaftsverhältnisse kann man schwer vorhersagen. Da ist es gut, wenn man alle Möglichkeiten in Betracht zieht, und sich neben dem Englischen auch auf das Kyrillische einstellt.

Vielen Dank für Blumen und Teich.
LHNG von K

74

Sonntag, 6. Juli 2014, 21:37

Dann zeig Härte und brich mit den westlichen Sehgewohnheiten, Wissen ist Welt-Macht ....


Streuselchen, warum willst Du mit Deinen westlich sozialisierten Augen dann überhaupt kyrillische Buchstaben angucken, wenn ich mal fragen darf? LHNGaK

Zukünftige Herrschaftsverhältnisse kann man schwer vorhersagen. Da ist es gut, wenn man alle Möglichkeiten in Betracht zieht, und sich neben dem Englischen auch auf das Kyrillische einstellt.

Vielen Dank für Blumen und Teich.
LHNG von K


... und guck Dir das offene und weichere kyrillische "e" genau so an wie Du sehgewohnt das lange kyrillische "je" betrachtest. Eben alle beide.

Der Reiz besteht für mich nicht im zukünftigen Beherrschtheitsverhältnis, sondern darin, dass diese Buchstaben viel schöner in ausgeschriebener Handschrift aussehen.
Es gibt sogar Auswahl, z.B. 5 (!) Zischlaute: "tze", "tsche" , "Maikäfer-sche""(das ist butterweich und mein Lieblingsbuchstabe). scha" und "tscha".
Und Weichheits- und Härtezeichen haben die auch: Mjakisnjak und Tworgisnjak.
Und das alles im Hoch-Russisch!

Sowas kennen wir nicht. Nur im Dialekt wird es mannigfaltig. Schreib doch mal was in Bayerisch ?!

Teich war fällig bei der Hitze, Du Sommerling.

LHNGvC

75

Montag, 7. Juli 2014, 18:52

Ja, mei.
War eventuell eh bessa für eich, wenn´s eich moi ans Boarische gwöhna dats. Wenn´s amoi ins baorische Hoheitsgebiet eiverleibt werdts, dann ko se des für eich no als nützlich raussteiln.

76

Montag, 7. Juli 2014, 21:25

Bayerisch versus Berlinisch? - Oder geht das überhaupt in einem Dialog? - Und wer entgegnet in Saarländisch? - Verstehen wir uns alle trotz dessen???

Ja, mei.
War eventuell eh bessa für eich, wenn´s eich moi ans Boarische gwöhna dats. Wenn´s amoi ins baorische Hoheitsgebiet eiverleibt werdts, dann ko se des für eich no als nützlich raussteiln.


Ej, jrüß Dich, Alter, ej!

Bin echt platt, ej. Mit Bayrisch hab icks nich so, ooch nich mit Berlinerisch. Nee, Berlinisch heest dit wohl jetze. Bin ebent een Rucksackberliner. Abjesehn davon, ej, find ick die Dijalekte echt jewöhnungsbedürftig, ej.

Herz und Schautze? Is echt Quatsch, ej.
Dit hat mea wat mit sozjologischen Defiziten zu tun, ej. NICH JRJADE BILDUNGSNAH; oder, Atze? Wat meensde dazu? Ham de Prols mehr Herz oder wat??? Eher echt wenijer Kohle und Jrips, nich? Die tun hier alle ville soofen, aber möjen nich so philosophiean.

Nee, ej, das is doch abjedreht, ej, irjendwann ham se, ick meen die die Franzosen, mal Berlin belajert, und dann wurdn se vornehm, die Prols, echt, ej.

Ick mach keene Fisematentchen, nee, echt nich, nee. Kannsde echt jloben, Alter.
Ick jeh nich mit ins Zelt!!!

Ick schieb mal wat rin, aus Wiki:

„...Folgende unbelegte Erklärung wird oft herangezogen:
Als Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend unter französischer Besetzung stand, versuchten immer wieder französische Soldaten, deutsche Mädchen zum Zeitvertreib in ihr Lager zu locken, z. B. mit der Einladung: « Visitez ma tente » (dt. besuchen Sie mein Zelt) oder auch « Vois-y ma tente » (dt. sieh dort mein Zelt). Stand also abendlicher Ausgang an, wurde den jungen Frauen ein mach' aber keine Fisi ma tenten mit auf den Weg gegeben.
Eine andere Erklärung mit demselben geschichtlichen Hintergrund ist:
Zu dieser Zeit wurden französische Soldaten, die sich eines Vergehens schuldig gemacht hatten, mit der Einladung: « Visitez ma tente » (dt. besuchen Sie mein Zelt) zu ihren Vorgesetzten bestellt.
Eine weitere Erklärung aus dieser Zeit liefert Lutz Röhrich:
„Ebenso wurde es volksetymologisch aber auch als Ausrede verspäteter Passanten bei Kontrollen durch die Wache erklärt: « Je viens de visiter ma tante » (Ich habe eben meine Tante besucht).“
– Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten[7]
Die Worterklärung aus dem Französischen ist sehr weit verbreitet und wird gerade im berlinischen und rheinischenLokalpatriotismus immer wieder erzählt, da dort tatsächlich weitere französische Worte in den Alltag Eingang fanden. Jedoch ist diese Herleitung falsch, da das Wort als ein visimetent bereits im Jahr 1499[8] belegt ist.[9...“


Kieck mal, Alter, schnieke nich?

Echt, ej, in Köln sajen die ooch sowas oder nee?

Ooch „Oojen, fleesch und Beene? - Nee, dit sajen die nich, ej. Dit könn die nich so sajen. Die machen Karneval. Die Berliner nich so. Die sajn nich „Fleesch lebe wohl!!“, sondern haun Fleesch rin. Echt, ej.

Holsde als Bayr ooch mal ne Kürsche in die Kürsche? - Trinksde mit der dann Messwein oder Mülsch???

Olle Imsche hat meene Olle, meene Ische, anjejrrabscht bei Muttamilch intus in de Kürsche...

Atze, penn schön, ab inn Kahn, nüscht wie ins Bette!

Berlinisch juckt mir nich in jeringstem. Jeh ma nich uffn Kahn und mach nich son Menkenke mit dem Zeuch , Atze, Berlinisch kannsde knicken.

Bis denne!!!!!!!!



Zum besseren Verständnis für die werte Leseschaft und mit besten dialektbefreiten Gutenachtwünschen von Claudine „Anja“ Nadelheu, die sich äußerst schwer mit dem Berlinischen tut:
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/w…rliner-schnauze

77

Samstag, 19. Juli 2014, 11:53






Am Teich

Ich wartete in Blätterfarbenfülle.
Zu lange.
Fühlte mich zu Beginn wie ein Lauerjäger.
Angespannt.
Bereit zum Sprung.
Du ließt mich Stehen.
Glaubte anfangs noch an Koketterie.
Das Ausbleiben der Beute macht aus einem Lauerjäger eine jämmerliche Figur.
Kaputtgewartet.
Sie wird nicht mehr kommen.
Es wird nichts mehr kommen.
Hier am Totweißgestein wird alles zu Ende sein.

78

Sonntag, 20. Juli 2014, 10:28






Am Teich

Ich wartete in Blätterfarbenfülle.
Zu lange.
Fühlte mich zu Beginn wie ein Lauerjäger.
Angespannt.

Bereit zum Sprung.
Du ließt mich Stehen.
Glaubte anfangs noch an Koketterie.
Das Ausbleiben der Beute macht aus einem Lauerjäger eine jämmerliche Figur.
Kaputtgewartet.
Sie wird nicht mehr kommen.
Es wird nichts mehr kommen.
Hier am Totweißgestein wird alles zu Ende sein.




Das hast Du schön geschrieben, Streusel!



Die Wasserhyazinthe hat sich ver7facht und wartet auf einen größeren Teich.
LHNGaKvC

79

Mittwoch, 23. Juli 2014, 19:38









Libelle (erste Fassung)

Die grüne Totenmaske sahst du nie;
dies Erlebnis bleibt dem Menschen vorbehalten.
Der Tod war deine Sache nicht;
wie überhaupt wenig deine Sache war.
Deine paar Neurönchen pressten
sicher keine großartige Wieheit (1)
in die Welt hinaus.
Gengeleitet bliebst jungfräulich in
allen Angelegenheiten.
Was gut ist.

Zu (1): Da könnte auch „Wie-es-ist-heit“ oder „aboutness“ stehen.

80

Freitag, 25. Juli 2014, 23:36

Meine Neurönchen, keineswegs Neuröschen, haben soeben eine...









Libelle (erste Fassung)

Die grüne Totenmaske sahst du nie;
dies Erlebnis bleibt dem Menschen vorbehalten.
Der Tod war deine Sache nicht;
wie überhaupt wenig deine Sache war.
Deine paar Neurönchen pressten
sicher keine großartige Wieheit (1)
in die Welt hinaus.
Gengeleitet bliebst jungfräulich in
allen Angelegenheiten.
Was gut ist.

Zu (1): Da könnte auch „Wie-es-ist-heit“ oder „aboutness“ stehen.




Meine Neurönchen, keineswegs Neuröschen, haben soeben eine grüne Totenmaske an mein Objektiv gepresst, die ich auch gesehen habe.



Wieheit ist ein wunderbares Wort und erinnert mich an Heidegger.

Wie ist das also mit der Wieheit von Libelle UND Wismuth? (3 x W)



Wismuth, das ist das hier und das hat was, hab ich aus einem Naturalien-Kabinett in Weimar:



LHNGaK, bin jetzt zu träge für kyrillische Buchstaben