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Hans Beislschmidt

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41

Montag, 8. Juli 2013, 08:44

Huch ... Shibari und Kerzenwachs ... jezz abba

hmm was ist die Gartenlaube? Hier ein kleiner Wiki Auszug

Zitat

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gartenlaube Die Zeitschrift Die Gartenlaube – Illustrirtes Familienblatt[1] war ein Vorläufer moderner Illustrierten und das erste große erfolgreiche deutsche Massenblatt. Sie erschien ab 1853 in Leipzig im Verlag Ernst Keil. Der erste Herausgeber war bis 1862 Ferdinand Stolle, da Keil wegen eines Pressevergehens seine bürgerlichen Ehrenrechte verloren hatte. Ab 1862 gab Keil die Zeitschrift selbst heraus. Nach seinem Tod 1878 folgten Ernst Ziel und später Adolf Kröner als Herausgeber.

Unter Ernst Keil erreichte Die Gartenlaube 1876 eine Auflagenhöhe von 382.000 Exemplaren. Da die Zeitschrift als gemeinsame Familienlektüre diente und auch in zahlreichen Leihbibliotheken und Cafés auslag, beläuft sich die Schätzung der eigentlichen Leserschaft zu ihren Hochzeiten auf zwei bis fünf Millionen.

Die Gartenlaube ist eine ebenso umfassende wie für viele historische Untersuchungsfelder unverzichtbare Quelle zur deutschen Kulturgeschichte, auch bezüglich der in der Illustrierten veröffentlichten Fortsetzungsromane.

42

Dienstag, 16. Juli 2013, 22:14

Gartenlaubengeschichten ohne Gartenzwerge

Guten Abend, Hans,

nun, solange es Gartenlaubengeschichten sind, scheint keine Verbannung zu drohen - da fällt mir ein, das Einsperren im Verließ wäre auch noch ein Buchstabenbild wert.

Ab wann verbannst Du uns denn hier in Exorbitant ?

Viele Grüße aus dem sommerlichen Berlin von Claudia
"... Da die Zeitschrift als gemeinsame Familienlektüre diente und auch in zahlreichen Leihbibliotheken und Cafés auslag, beläuft sich die Schätzung der eigentlichen Leserschaft zu ihren Hochzeiten auf zwei bis fünf Millionen..." Donnerwetter!

43

Dienstag, 16. Juli 2013, 22:16

Das Feuergrubenhäschchen-H...


44

Samstag, 20. Juli 2013, 14:49

So, dann lasse ich mal...

... das vom Wege abgekommene Häschen in die Grube purzeln:



Streusel, Lieber, kannst weitermachen!

45

Freitag, 4. Oktober 2013, 22:03

Der Holzfäller musste lange warten, bis sich eine Gelegenheit zur Rache bot, denn die Maid beäugte jede seiner Aktivitäten sehr misstrauisch. Als der November mit Regen und Kälte gekommen war, wich das Misstrauen der Köhlerin langsam. Sie hatte andere Dinge im Sinn. Da ihr Geburtstag vor der Tür stand, verwendete sie ihre Zeit auf Kuchen backen und das Haus in schöne, glänzende Ordnung zu bringen.
Derweil hatte der junge Mann genug Muse, sich mit seinem eigenem Haus zu beschäftigen...

Endlich war der große Tag gekommen. Die Köhlerin hatte den Holzfäller zu Tee und Kuchen geladen. Doch der kam nicht. Nach einiger Zeit des Wartens trat sie vor die Tür um sich umzuschauen. Da er nirgends zu sehen war, dachte sie: „Er wird wohl verschlafen haben.“
Gerade wollte sie an seine Tür klopfen, als ihr ein großes Paket an einer Ecke seines Hauses auffiel. Es war kunstvoll verschnürt und mit einem Zettel, auf dem „Für das Geburtstagskind“ stand, ausgestattet. Erfreut zog die Köhlerin an der Schnur, um so das Paket zu öffnen. Doch mit dieser Tätigkeit öffnete sie noch ganz andere Dinge, weil die Schnur nicht nur das Paket, sondern auch das Haus zusammenhielt. Krachend klappte eine Wand nach außen, dann herrschte einige Sekunden totenstille. Danach stürzte das ganze Dach dröhnend gen Boden. Die junge Frau war jetzt über den Aufenthalt des Holzfällers im Bilde. Er hatte flach auf seinem Dach liegend, nackt der Kälte ausgeliefert, ausgeharrt, bis er sich durch den Einsturz, auf dem Boden in den Scherben seines Geschirrs liegend, wiederfand. Er hatte einige Schnittwunden davongetragen, hatte Obdach und Hausrat verloren. „So eine Unverschämtheit“ sagte die Maid laut, und zog ihn aus den Trümmern seines Hauses. Als er ihr dann splitternackt zu Füßen lag, verrauchte ihr Zorn rasch. Sie konnte ihm angesichts seines muskulösen Körperbaus und seines prachtvollen Glieds, das sie zum ersten Mal ausgiebig aus der Nähe betrachten konnte, nicht lange böse sein.
Sie bat ihn in ihr Haus, wo die Beiden dann ihren Geburtstag feierten. Sie aßen, tranken, lachten, sangen und tanzten.
Es kam wie es kommen musste: Der Holzfäller blieb über Nacht. Am nächsten Morgen machte er der Köhlerin einen Heiratsantrag. Die Köhlerin sagte Ja.
Bald darauf wurde in der nächstliegenden Stadt die Ehe geschlossen. Das Paar wurde mit vielen Kindern gesegnet. Glücklich lebten sie als stolze Eltern dahin. Die einzigen Streiche, die noch gespielt wurden, spielten die Kinder.

„Dieses Ende ist sehr unbefriedigend“, mag der Leser, der sich bis hierin durchgequält hat, denken. „Man kann seine sexuellen Ausrichtungen, doch nicht so wechseln wie andere Leute ihre Keuschheitsgürtel. Wenn man seinen Masochismus so leicht abstreifen könnte, dann hätte ich das doch längst getan und nach dem ersten Kapitel zum Lesen aufgehört“, mag der Leser weiter bei sich denken, oder aber die Worte seinem Computer entgegenschreien. „Was bildet sich der dämliche Autor überhaupt ein? Zuerst eine Geschichte lieblos hinklatschen, und sich dann mit einer billigen Plattitüde über die Flexibilität menschlichen Verhaltens vom Acker machen.“, mag sich der Leser vielleicht weiter hineinsteigern. „Soll ich vielleicht auch noch dankbar sein, dass er mich wenigstens nicht mit Weisheiten wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und mit der unvermeidlich folgenden, kalauernden Fortsetzung „aber nicht jeder hat ein schmuckes Glied“ belästigt hat?“
Der Autor ist geneigt diesem Einwand Recht zu geben, und verwirft dieses Ende.

46

Montag, 14. Oktober 2013, 19:26

Bild (Altersbegrenzung ab 12) in Arbeit, doch erstmal Textebilder. Ich hab Lust auf Texte-Bilder...


Mäuschenschaum, von Streusel


Überwachungstango, von Streusel


Bardame malt bei Regen Streuseltexte

Abendgruß!

47

Montag, 14. Oktober 2013, 20:19

Wobei zu letzterem Bild die Überschrift: "Bebilderte Anagramme" gehört.

48

Sonntag, 10. November 2013, 15:56

Das unbefriedigende Nichtende (???) der Fetischromanze

Der Holzfäller musste lange warten, bis sich eine Gelegenheit zur Rache bot, denn die Maid beäugte jede seiner Aktivitäten sehr misstrauisch. Als der November mit Regen und Kälte gekommen war, wich das Misstrauen der Köhlerin langsam. Sie hatte andere Dinge im Sinn. Da ihr Geburtstag vor der Tür stand, verwendete sie ihre Zeit auf Kuchen backen und das Haus in schöne, glänzende Ordnung zu bringen.
Derweil hatte der junge Mann genug Muse, sich mit seinem eigenem Haus zu beschäftigen...

Endlich war der große Tag gekommen. Die Köhlerin hatte den Holzfäller zu Tee und Kuchen geladen. Doch der kam nicht. Nach einiger Zeit des Wartens trat sie vor die Tür um sich umzuschauen. Da er nirgends zu sehen war, dachte sie: „Er wird wohl verschlafen haben.“
Gerade wollte sie an seine Tür klopfen, als ihr ein großes Paket an einer Ecke seines Hauses auffiel. Es war kunstvoll verschnürt und mit einem Zettel, auf dem „Für das Geburtstagskind“ stand, ausgestattet. Erfreut zog die Köhlerin an der Schnur, um so das Paket zu öffnen. Doch mit dieser Tätigkeit öffnete sie noch ganz andere Dinge, weil die Schnur nicht nur das Paket, sondern auch das Haus zusammenhielt. Krachend klappte eine Wand nach außen, dann herrschte einige Sekunden totenstille. Danach stürzte das ganze Dach dröhnend gen Boden. Die junge Frau war jetzt über den Aufenthalt des Holzfällers im Bilde. Er hatte flach auf seinem Dach liegend, nackt der Kälte ausgeliefert, ausgeharrt, bis er sich durch den Einsturz, auf dem Boden in den Scherben seines Geschirrs liegend, wiederfand.






Er hatte einige Schnittwunden davongetragen, hatte Obdach und Hausrat verloren. „So eine Unverschämtheit“ sagte die Maid laut, und zog ihn aus den Trümmern seines Hauses. Als er ihr dann splitternackt zu Füßen lag, verrauchte ihr Zorn rasch. Sie konnte ihm angesichts seines muskulösen Körperbaus und seines prachtvollen Glieds, das sie zum ersten Mal ausgiebig aus der Nähe betrachten konnte, nicht lange böse sein.
Sie bat ihn in ihr Haus, wo die Beiden dann ihren Geburtstag feierten. Sie aßen, tranken, lachten, sangen und tanzten.
Es kam wie es kommen musste: Der Holzfäller blieb über Nacht. Am nächsten Morgen machte er der Köhlerin einen Heiratsantrag. Die Köhlerin sagte Ja.
Bald darauf wurde in der nächstliegenden Stadt die Ehe geschlossen.








Das Paar wurde mit vielen Kindern gesegnet. Glücklich lebten sie als stolze Eltern dahin. Die einzigen Streiche, die noch gespielt wurden, spielten die Kinder.

„Dieses Ende ist sehr unbefriedigend“, mag der Leser, der sich bis hierin durchgequält hat, denken. „Man kann seine sexuellen Ausrichtungen, doch nicht so wechseln wie andere Leute ihre Keuschheitsgürtel. Wenn man seinen Masochismus so leicht abstreifen könnte, dann hätte ich das doch längst getan und nach dem ersten Kapitel zum Lesen aufgehört“, mag der Leser weiter bei sich denken, oder aber die Worte seinem Computer entgegenschreien. „Was bildet sich der dämliche Autor überhaupt ein?








Zuerst eine Geschichte lieblos hinklatschen, und sich dann mit einer billigen Plattitüde über die Flexibilität menschlichen Verhaltens vom Acker machen.“, mag sich der Leser vielleicht weiter hineinsteigern. „Soll ich vielleicht auch noch dankbar sein, dass er mich wenigstens nicht mit Weisheiten wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und mit der unvermeidlich folgenden, kalauernden Fortsetzung „aber nicht jeder hat ein schmuckes Glied“ belästigt hat?“
Der Autor ist geneigt diesem Einwand Recht zu geben, und verwirft dieses Ende.






(Ja, Streuselchen, verwirf lieber dieses Ende und mach mal etwas Drastisches, das war mir eben ein Zuviel an märchenhaften Grundfarben. Kannst Du etwas für monochrome Farbgebung schreiben? Warme Farbtöne? Braunabstufungen? Erdig? LKHNG von Claudine)

Hans Beislschmidt

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49

Montag, 11. November 2013, 10:00

hmm, wenn das ganze Haus zusammenkracht, wie können die beiden dann in das Haus gehen?

50

Montag, 11. November 2013, 15:49

hmm, wenn das ganze Haus zusammenkracht, wie können die beiden dann in das Haus gehen?


Das Haus des Jünglings ist zusammengekracht. Die beiden gehen dann in das intakte Haus der Köhlerin.

Die beiden Hauptpersonen leben selbstverständlich nicht in einem Haus, denn das wäre unkeusch.
Rückblick zum Anfang der Geschichte:

Zitat

In einem großen Land standen einst in einem mittelgroßen Wald zwei kleine Häuser. In einem Haus wohnte eine sittsame Maid, das andere gab einem aufrechten Jüngling Obdach.

Hans Beislschmidt

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51

Samstag, 16. November 2013, 19:28

Danke für den Hinweis ... dann passt es natürlich

52

Sonntag, 26. Januar 2014, 12:25

15 Schwäne


„Elsa wartet“, 190 x 140,Acrylschinken, Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen ist zufällig...


Einen beschwingten vierten Sonntag 2014
für uns alle!

Ich entsandte 15 Schwäne mit dem
Auftrag, dem nächsten Jahreswechsel mit eleganten und kraftvollen
Flügelschlägen entgegenzufliegen.

Mittagsgrüße in die Runde von Claudia

Alle Schwäne mögen unversehrt ihr
Ziel erreichen. Es soll ihnen nichts dergleichen widerfahren:

http://www.youtube.com/watch?v=L8IIt0NUHRc


(Achtung, nichts für Kinder !!!)

53

Donnerstag, 6. Februar 2014, 19:58


„Elsa wartet“, 190 x 140,Acrylschinken, Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen ist zufällig...




Flucht in den Schwanenweiher.

Das Bisherige ist nun vorbei.
Ich lag immer im Gras und beobachtete dich;
Du kamst zu den Schwänen und wusstest, dass ich da war,
weil Du nie in meine Richtung blicktest;
Unterlassungen sind aussagekräftig.

Zurückgeschreckt vorm Eigentlichen,
nie den Raum der Erfüllung betreten,
vielleicht in der Ahnung,
dass dieser Raum nach zehn Minuten langweilig,
und nach einer Stunde unbewohnbar wäre;
aber wahrscheinlich doch eher in der Feigheit.
Lieber wartete ich auf Unbestimmtes,
auch wenn das Wissen,
dass nichts mehr kommen würde,
stärker wurde.

Nun kommen Winter und Nacht,
schlechte Zeiten für Einen, der
am Nie-Gewesenen leidet.
Alles wiegt zu schwer,
so habe ich beschlossen, ein Schwan zu werden;
ein Schwan mit leichtem Kopf,
der nichts weiß vom Hätte und Könnte,
der stattdessen in Wasser und Wind lebt.

Ich strebe nach dem Einfachen. Auch mit Dir wird es fortan Einfach sein:
Wenn Du da bist, dann bist du da. Wenn du weg bist, dann bist du nicht da.

Hans Beislschmidt

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54

Freitag, 7. Februar 2014, 10:13

eine schöne Liebeserklärung .... wenn es doch so einfach wäre.

55

Sonntag, 16. Februar 2014, 17:50

Liebeserklärungen sind ...

eine schöne Liebeserklärung .... wenn es doch so einfach wäre.
Liebeserklärungen sind wie alle anderen Erklärungen nie einfach...

56

Sonntag, 16. Februar 2014, 17:57

Ein Herbert für Streusel als Dank für das schöne (neue ?) Wort "erlebnisunvermittelt"


Wie fallen Dir solche Worte ein?

57

Samstag, 21. Juni 2014, 23:19

Was meinst Du, Streusel - die da?



Und wenn ja, worauf? Da-, da- oder darauf? Oder lieber auf Erdbeeren?


58

Sonntag, 22. Juni 2014, 11:39


Wie fallen Dir solche Worte ein?

Worte fallen mir zu. Oder auch in mich ein.
Ich denke nicht, ich werde gedacht.

59

Sonntag, 22. Juni 2014, 11:42



Und wenn ja, worauf? Da-, da- oder darauf? Oder lieber auf Erdbeeren?



Die gefällt mir. Die verkörpert ihr Steckenpferd glaubwürdig.

So wie die Frau aussieht: Auf alles.

60

Sonntag, 22. Juni 2014, 14:58

(Gut, dann nehmen wir die.) ABER, DA WAR DOCH NOCH WAS, AM 20.JUNI:



Dem HANS und dem Hirsch...

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen von "Anja" und Streusel