Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: die Kunstfechter . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 4. Februar 2013, 10:28

Liebe und Tod, übers klärende Wort zur Unsterblichkeit bereit

Ich
kann erkennen und mein Bewusstsein übers Wort entwickeln und somit
auch Wahrheiten in den Raum stellen, doch ich kann nicht manipulativ
nachhelfen, um zu erringen, was mir ins Auge sticht, denn dann falle
ich unters Gericht, da es Gottes Gesetz der Geduld widerspricht. Ohne
Geduld wächst es nicht.



Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 5. Februar 2013, 10:16

Hey Siegelbruch,

Ichwahrheiten, Wunschdenken und göttliche Gesetze kann ich leider nicht verknüpfen. Die Konklusion – losgelöst im Alleinstellungsmerkmal schon.

Gruß vom Hans

3

Mittwoch, 6. Februar 2013, 02:34

Also
Hans, erst einmal muss die regelnde und geregelte Muttersprache (die
Gewohnheitssprache aller Dogmen) fallen, damit der belebende
Wortschatz über seine inhaltliche Bedeutung wieder auferstehen kann.



Stell
dir die Muttersprache wie einen verschraubten Sarg vor, den alle, die
taub auf den Ohren sind, bewundern, weil er so schön aussieht, aber
in dem jemand lebendig begraben liegt. In diesem Fall kann der, der
in dem Sarg liegt, sich natürlich die Kehle herausschreien, die
Information, obwohl für jeden Hörenden laut genug, kann einfach
nicht durchdringen, denn taub bleibt taub. Das gehört sich nämlich
so, weil man es nie anders gehört hat. Ich habe nun aber etwas
gehört, deswegen bin ich für viele der muttersprachlich Geregelten
unerhört, und genau der, der das friedliche Leben der Friedenstauben
stört.



Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 6. Februar 2013, 12:53

Hey Siegelbruch,

ich habe mir schon bei Jandl abgewöhnt über eine tiefere Bedeutung nachzudenken. Froh darüber, dass ich mich muttersprachlich bewegen kann, sehe ich – bei allen Bemühungen - keinen Anlass Sprach-Dogmen fallen zu lassen. Welche neue Erkenntnis sollte mir das bringen? Wie kann Wahrheit sich verändern, wenn es nur eine Wahrheit gibt?

Gruß vom Hans

5

Donnerstag, 7. Februar 2013, 01:02

Also
Hans, du kannst zwar über die Muttersprache ganz platt eine Wahrheit
sagen, aber sie klinkt sich bei keinem in den Denkprozess ein, es ist
allen, was dort nämlich gesagt wird, in dieser muttersprachlichen
Form, eine viel zu abgedroschene Floskel. Und genau deswegen leben
die Menschen nur gleichgültig nebeneinander her, weil niemand in den
anderen mit einem wirklich außergewöhnlichen Gedanken eindringt,
und sich somit auch nichts in ihm einklinkt. Solche Menschen leiden
dann später mal an Wortfindungsstörungen (sie haben somit keine
konstruktive Verbindung mehr zu anderen Menschen), oder besser gesagt
an der Alzheimerkrankheit, da sie die Software des Menschen, welche
sein freier und ungeregelter Wortschatz ist, nicht entdeckt haben.
Sie sind dann eben nur der Sarg, und ihr Wortschatz lag in ihnen
begraben, muttersprachlich geregelt sind Worte nämlich nur Schall
und Rauch, und deswegen will sie irgendwann niemand mehr haben. Es
wurde im Rahmen der Muttersprache alles gesagt, und deswegen glauben
sie, sie könnten ihre Worte jetzt begraben.


Es wird doch wohl ein großer Vorteil für dich sein, wenn du keine Alzheimer bekommst. Oder etwas nicht?


Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 7. Februar 2013, 11:59

Hey Siegelbruch,

ich kann mit deinen Ausführungen über das limbische System, im Besonderem das Sprachzentrum, immer noch nicht viel anfangen. Die Alzheimer Krankheit, soweit sie erforscht ist, hat mit der unerklärlichen Verklebung von Synapsen zu tun – hervorgerufen durch Fibrillen und ist eher ein anatomisch-pathologischer Begleitumstand, weniger ein muttersprachlicher. Erstaunlicherweise kann durch Musik und die damit verbundene Stimulierung der äußeren Hirnrinde, Sprache wieder abgerufen werden. Warum das so ist, ist medizinisch nicht ganz geklärt.

Natürlich ist keinem Menschen eine solche Krankheit zu wünschen.

Gruß vom Hans

7

Samstag, 9. Februar 2013, 00:42

Also
Hans, intellektuelles Kalkulations- und Regelwissen zum Zweck des
materiellen Zugewinns (= Zeitgeist) zeugt Eiweißablagerungen im
Gehirn, die sich so fest kalkulieren, dass sie einfach zur Verkalkung
übergehen, aber diese Zusammenhänge kann man nur über den
klärenden Geist, der aus dem erkannten Wortschatz heraus entspringt,
verstehen.




Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

8

Samstag, 9. Februar 2013, 10:47

.... Würde materieller Zugewinn als pathologischer Auslöser fungieren, dürfte ich mich einigermaßen in Sicherheit wiegen, nicht zu erkranken. Nicht gefeit hingegen sind auch Menschen, die Zeit ihres Lebens ein hohes Maß an geistigen Leistungen erbracht haben, wie der Philosoph und Vordenker der Sterbehilfe „Walter Jens“, der seit 2004 an Demenz leidet aber noch sehr am Leben hängt .... so sehr, dass er in einem „lichten“ Moment seinen Sohn gebeten hat – „Nicht totmachen, bitte nicht totmachen“. Das führt mich zur Frage, warum ich noch nicht eine Vorsorgevollmacht gemacht habe.
Gruß vom Hans

9

Samstag, 9. Februar 2013, 15:09

Also Hans, wir Menschen des Zeitgeistes weben in unserem Kopf einen
gordischen Knoten, ich bin gerade dabei ihn zu entwirren, doch so gut
wie alle Menschen um mich herum fühlen sich davon zu intim berührt,
und empfinden meine Klärungsgedanken somit als verboten, sie gehören
nämlich lieber zu den Toten. Kommt nämlich mal wieder ein Alexander
der Große und zertrennt mit seiner Schwertkraft diesen Knoten, so
empfinden sie dies, als weniger verboten. Ja sie akzeptieren das
Schwert, aber ich gehöre für sie zu den absoluten Idioten.

Und was sind schon Philosophen, sie tüfteln einen andern Knoten aus.
Warum und wieso? Sie kennen ihren freien Wortschatz nicht und kommen
somit auch nicht aus den Verknotungsregeln der Muttersprache hinaus.

Ich sage dir eines Hans, aus jedem zweiten Forum fliege ich, mit meinem
entlarvenden Wortschatz, wieder hinaus, unter dem Motto: „Du passt
nicht zu uns, denn wir sind hier zu Haus!“



Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

10

Samstag, 9. Februar 2013, 15:30

Also Siegelbruch,
der gordische Knoten diente als Messlatte für den König von Gordia seine Tochter zu vermählen (soweit ich das noch aus dem Geschichtsunterricht in Erinnerung habe). Alexander hat sich danach nicht nur an der Tochter bedient, sondern allen verdienten Soldaten die Töchter des Landes als Ehefrauen zugeführt. Ob das posthum der Lösung der muttersprachlichen Probleme gedient hat, sei dahingestellt.

Zitat

aus jedem zweiten Forum fliege ich, mit meinem entlarvenden Wortschatz, wieder hinaus,


das ist mir mittlerweile bekannt, denn deine Postings hinterlassen in „diversen“ Foren eine Spur der Ratlosigkeit. Mach dir darüber mal keine Gedanken – allerdings weiß ich nicht, ob ich immer die Zeit finde, um auf deine Postings zu antworten, denn ich sehe auch, dass wir uns argumentativ etwas im Kreis bewegen.
Gruß vom Hans

11

Samstag, 9. Februar 2013, 16:51

Also Hans, der Kreis könnte auch, ohne dass du es unmittelbar bemerkst, eine Aufwärtsspirale sein, aber man kann sie natürlich nicht sehen, drum tun viele Menschen, unter dem Motto: "Immer das Gleiche!" über solch konstruktive Kreisform der Bewusstwerdung gleichgültig hinweggehen.

Was den Knoten betrifft, der Geist legt alles sehr weitläufig aus, denn jede Situation hat viele unterschiedliche Bezüge, für Menschen, die nur mit den Augen denken, sind diese natürlich unverständlich und somit eine Lüge.




Siegelbruch

12

Sonntag, 10. Februar 2013, 15:25

Wie ein Mann zugrunde geht? Stell dir vor, du lebst zusammen mit einer Frau und möchtest ihr etwas sagen, was einfach nicht über deine Lippen geht, aus deiner Angst heraus, dass sie es so, wie du es meinst oder nicht meinst, versteht. Und somit geht sie in der Ehe, muttersprachlich geübt, ihren eigenen Weg, und du musst diesem folgen, denn es ist für sie der Liebesbeleg. Sagenhaft, ihre sich dabei entwickelnde Führungspersönlichkeit und unnahbare Anziehungskraft.

„Ich liebe dich“, das ist es, was er nicht zu ihr sagen kann als Mann, weil jeder unter dem Wort Liebe etwas anderes verstehen kann, und in Verständnislosigkeit hängt da dann viel zu viel Erwartung dran.
Wer also nicht selbst gefährdet sein Will, der kläre seine Begriffe oder sei besser still.

Warum brauchen viele Menschen Feinde? Nur in Wut entwickeln sie Annäherungsmut. Warum können sich nun aber die Menschen nicht in Liebe aneinander annähern und sich miteinander verbinden? Weil sie dazu keine Worte finden, denn die Muttersprache ist eine Sprache des Anspruchs, der Planung und der Kritik und fordert ihn somit immer für sich ein, den Sieg. Die Liebe ist für sie nur eine kritiklose und langweilige Gleichgültigkeit, doch dazu sind sie nicht bereit, er lebe hoch für sie der Streit, um den Fortschritt in der altern lassenden Zeit.

Ich stelle fest, dass viele Menschen einfach nicht begreifen, dass es auch eine Art des sprachlichen Ausdrucks gibt, der nicht unmittelbar, in ihrem Sinne, zielorientiert ist.

Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

13

Montag, 11. Februar 2013, 12:18

Ich antworte ja ungern mit eigenen Zitaten aber dieses könnte passen:

es gibt keine Liebe ...
nur zwischenzeitliches Aufbäumen
du bist immer allein
besonders zum Schluss

Gruß vom Hans

14

Montag, 11. Februar 2013, 20:36

Also Hans in der Muttersprache gibt es sie nicht (die Liebe), denn sie ist nur regelnder und programmierender Zeitgeist, der die Materie hin und her verschaukelt, doch das sich darin wertungsfrei befindende Wort, ist dimensionsübergreifend und somit der Erkenntnisweg aus der Zwecksprache des materiellen Zugewinns hinaus, welche das Wort, in logischster Weise, entlarvt, alle Wechselfälle der Selbstzerstörung werden über das Wort aufgedeckt, die aus dem materiellen Selbstzweckdenken entstehen, und diese Erkenntnisfähigkeit macht den Menschen zur fest verbundenen und sich verfeinstofflichenden Einheit von Körper, Geist und Seele im Verbund mit allen andern Menschen, auf gleicher Entwicklungsebene. Und genau das ist Liebe. Hier auf Erden sind nun aber alle seelischen Entwicklungsstufen bunt zusammengewürfelt, sodass es auch jemand wie ich sehr schwer hat, seines Gleichen zu finden, im Prinzip müsse ich mir die Menschen erst heranbilden mit denen ich eine konstruktiv aufbauende Verbindung eingehen könnte, denn an 25 Jahre Selbsterkenntnis übers Wort, reicht niemand ran, da hängt für alle viel Nachholbedarf dran. Es ist sogar so, dass einige Menschen das, was ich logisch durchdacht habe und für mich, als konstruktiv aufbauender Weg feststeht, als absolut unhaltbar und unmoralisch ansehen wird, und sie mich sodann in vielen Foren löschen, denn sie können und wollen es nicht verstehen.
Hier kannst du sehen, dass es auch ein anderes Sprachbewusstsein gibt, wenn es auch nicht ganz den Kern meiner Auffassung trifft: http://www.youtube.com/watch?v=1ZTdGuyut…player_embedded


Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 13. Februar 2013, 10:15

Der Beitrag auf You Tube war recht interessant – hat aber ursächlich nichts mit Sprachbildung zu tun, sondern von der Begrenztheit der Güter. Will sagen, dass in einer Welt, in der Nahrung immer und jederzeit zu Verfügung steht, keine Vorsorge wegen klimatischer Verschiebungen getroffen werden muss, die Menschen keine Überlegungen für ihr eigenes Überleben anstellen müssen, da alles greifbar nahe ist. Das führt zu dem Umstand, dass Mengenangaben nicht explizit sind, Zukunft/Vergangenheit keine Bedeutung haben, weil es für das Leben keine Relevanz hat. Das wäre in etwa so, als wenn wir alle in einem gut sortierten, kostenlosen, warmen Supermarkt leben würden. Mit Sprache hat das nichts zu tun.
Gruß vom Hans

16

Mittwoch, 13. Februar 2013, 21:36

Ja Hans, in gewisser Weise hast du recht, im Paradies braucht man nicht die gebratenen Tauben zählen, die einem in den Mund fliegen, da sagt man einfach: "Die nächste bitte."
Das mit dem Zahlensystem als Zeitgeistorientierung, sehe ich so:
Was sind Zahlen? Sie sind ein Mittel, um nachzuzählen, was ich früher mal hatte und heute besitze, sie sind also ein unweigerliches Mittel dazu, um frustriert (am inneren Gedankenstress) zu sterben. Das so orientierte Zahlensystem manifestiert Zeit (Zeit: materielle Bewegung durch den Raum zum Zweck des materiellen Zugewinns) und somit Verschleiß. Der zeitorientierte Mensch stirbt also mit der Abnahme seines Kontostandes, wenn ihm durch körperlichen Verschleiß die Kraft fehlt, diesen weiter aufzustocken.
Unsere Sprachregelung der aufzählenden Gewohnheit, ja sie bringt uns um, denn sie hält uns dumm, und wir werden somit unter ihr zunehmend stumm. Und somit findet man dann nur noch die Wortfindungsstörung in der Anhörung.

Siegelbruch

17

Samstag, 23. Februar 2013, 19:40

In
gewisser Weise beinhaltet die gängige sexuelle Erregung für den
Mann einen gewissen Unerreichbarkeitsaspekt (= die Illusion der
Erreichbarkeit), er wird dabei immer geiler auf die, die sich ihm
körperlich und geistig entziehen und ihm fliehen (er kann darüber
aber nicht sprechen, da er über die von der Mutter geerbten Sprache
nicht weiß wie, würde er sich bei diesem Versuch nur die Zunge
abbrechen), bzw. es bei der Erlaubnis der Annäherung seiner Person,
nur auf seine Kohle abgesehen haben und somit Energieräuber sind,
denn sie nehmen ihm die Energie, die er, unter einem hohen
Energieaufwand, gespeichert hat als Geld, um die Frauen damit zur
Annäherung zu bestechen, das ist ja schließlich kein Verbrechen.
Und die Frauen, die sich ihm dann bezüglich seiner Bestechung
körperlich schnell hingeben, die sind für ihn dann geile Schlampen.


Mit
der Schöpfung des Geldes hat der Mann also schon den Tod verdient,
denn die Frauen werten dieses Geld plötzlich als Liebesbeweis (= als
ihre Energiequelle), und legen ihn dann, als ihren Mann, ganz
moralisch und asexuell auf Eis, und dort kann er dann werden zum
alten Greis. Aber warum? Weil, diese seine Art Frauen ganz locker zu
locken, sich kehrt um, und er finanziert dann in der Ehe nur noch
ihre Distanzhaltung, doch das bedeutet für ihn Vergreisung,
Vereisung und Erkaltung. Als seine Frau zahlt sie nämlich nicht gern
den Schlampenpreis, dieser ist ihr nun einmal viel zu heiß (weswegen
sie dann aber auch sehr gefasst, über ihre Hitzewallungen, in die
Wechseljahre hineinzugehen weiß), deswegen sieht sie ihre von ihm
her bezogene Energie doch lieber als Liebesbeweis, den sie in sehr
moralische Bahnen hineinzulenken weiß.






Ja
ich verdiene die Todesstrafe, da ich gegen den Tod bin, und dabei
auch noch eine gewisse Art der Sexualität wiederentdeckt habe, als
lebensrettenden Gewinn. Nun sagen aber alle Frauen (die da sind vom
Liebesbeweis) die fleißig Jura studiert haben, um aus der sexuellen
Belästigungsnummer endlich rauszukommen: „Das haut nicht hin!“
Doch da es ganz einfach und logisch fassbar ist, könnt ihr euch
sicherlich vorstellen, dass ich der größte Verbrecher auf diesem
Erdball bin. Und warum? Der Tod war auf dieser Erde immer das größte
Geschäft und der größte Gewinn, vor allem steckten in ihm noch so
viele patriotisch hochgehaltene und moralisch förderliche Aspekte
drin. Denn was nun einmal verpönt oder regelrecht verboten ist, das
reizt, und war somit immer, unter dem Motto: „Augen zu und durch!“
ein großer Abschaltgewinn. Sich jemals diesbezüglich klärende
Gedanken zu machen, das bekam scheinbar bis heute noch niemand hin,
wegen dem süchtig angestrebten und unmoralischen (verbotenen)
Reizgewinn. Ja die Sexualität war doch ganz offiziell, über
Jahrtausende hinweg, nur, in vernunftbetonter Weise, erlaubt als
Kinderzeugerin, denn in diesem Aspekt lag viel zu verheizendes
Kanonenfutter für die Herrscher dieser Welt drin. Ja es ist wohl
alles nur ein Moralgewinn. Doch was ist nun, wenn Mann und Frau
zusammenfinden, um sich gegenseitig konstruktiv aufzubauen, und nicht
mehr, um zu entbinden.




Der
Mensch ist ein Biot, durch sein Bioverbot, und somit zog seine
Sexualbiologie ihn immer wieder hinein in den Tod, denn diese
durchschauend in Betracht zu ziehen, das unterlag seinem moralischen
Verbot.




Siegelbruch

Hans Beislschmidt

Administrator

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 24. Februar 2013, 15:43

Ansatzweise gar nicht so übel aber in der Konsequenz etwas schräg. Die Distanzhaltung war schon in der griechischen Tragödie ein Reizthema. Wir wissen doch alle, dass das nicht funktioniert. Welcher „Mann“ lässt sich bis zur Vergreisung auf ein solches Spiel ein? Welche Frau zelebriert ein solches? Nobody who’s got balls ... und darum werden auch schon fast die Hälfte aller Ehen wieder geschieden und die Eheverträge werden immer länger. Nein, nein, so funktioniert das nicht. Sexualität bahnt sich immer ihren Weg – egal welche Schranken oder klerikale Disziplinierungsmaßnahmen aufgebaut werden.
By the way ... deine Überlegungen weisen ein hohes Maß an instrumentalisierter Gewalt auf – da muss was schiefgelaufen sein.
Gruß vom Hans

ed. der Faden wurde vom Lyrikforum in Epik verschoben

19

Montag, 25. Februar 2013, 10:10

Also Hans, die Distanz wurde von gewissen Kräften herbeimanipuliert, unter dem Motto: "Teile und herrsche." Wer sich nämlich im Namen der Moral beherrscht, der ist besser vom Machthaber zu beherrschen.
Lies dazu das Nachfolgende.


Im Prinzip will Gott nur, dass der Mensch sich darüber im Klaren wird, was er will. Doch was macht der Mensch? Er lässt sich von jemand, der gern schadenfroh ist, neckisch beraten.
Der Mensch spricht sodann über seine lächerlichen Taten, denn er fühlt sich gut beraten.

Alle Gedankenprozesse des Menschen sind heutzutage auf wirtschaftliche Kalkulationen ausgerichtet (der Mensch fühlt sich diesen verpflichtet) und somit nicht darauf, sich selbst und einander zu erkennen und anzuerkennen. Doch ohne Erkennung und Anerkennung (mangels Wissen) ist wahre Liebe nicht möglich, denn in diesem Fall ist der Mensch nur seinem kalkulierenden Denkprozess angepasst. Damit das Erkennen (das Erkennen des Lebenstriebes in ihm und im andern) in ihm, nicht den materiellen Zugewinn und die diesbezügliche Kalkulation behindert, deswegen wurde ihm etwas anderes, als das, was er wünschte, um zu leben, angeraten, nämlich die Wirtschaftlichkeit als eine der höchst moralischen Taten.
Ihm wurde geraten seinen Lebenstrieb (= seinen zwischenmenschlichen Verbindungstrieb) moralisch zu blockieren, damit er erregt aggressiv werde (= dem Konkurrenzkampf angemessen ist), um sich somit, wegen seines (scheinbar schmutzigen) Lebenstriebes als Unrat zu betrachten, sodass er sich für diesen schämen sollte.
Der Mensch kann also nicht darüber hinwegkommen, dass er sich als das betrachtet, was ihm nicht geraten wurde, bis er sich, des lieben Friedens wegen, das Angeratene dann doch zu Herzen nimmt, der Herstellung harmonischer Beziehungsverhältnisse wegen, in denen materiell besser kalkuliert werden kann. Dieser Umstand führt dann aber dazu, dass er durch die stetige Abnahme seines Lebenstriebes (= Resignation und Hoffnungslosigkeit), den er durch die Annahme geratener Vernunft (= die, unter der er abstumpft) immer mehr verdrängt, zugrunde geht.
Wer sich also von seinem Lebenstrieb gedankenlos abraten lässt (z. B. über vorgeschobene Moral), der wird aggressiv und innerlich Säure gärend (= stinkend) in den Tod hineingeraten. Der wirkliche Schmutz ist also alles Geratene, ohne von Gott her aus dem wahren Wort heraus zu wissen.

Die Trennung von Gott ist auch immer die Trennung von deinem Dualwesen, denn mit diesem würdest du sofort, körperlich, geistig und seelisch im Paradies leben, doch dies geht nur wissend, und das Wissen, um einander zu erkennen, kommt von Gott, es entspricht seinem erkannten Wort in der wahrhaftigen Konstellation (außerhalb der regelnden Muttersprache). Ohne dies Wissen kannst du dein Dualwesen also niemals finden und in aller Freiheit geistig an dich binden. Als Mann kannst du eine Frau also, ohne zu wissen, niemals als einen allumfassenden Genuss empfinden, denn mit der Geburt des ersten Kindes wird sie dich (ihrer mütterlich höheren Scheinmoral wegen) entbinden, und du wirst diese Trennung als sehr schmerzlich empfinden.
Entbundene Männer, sie sind die typischen Erfahrungsmenschen. Sie sind die, die über ihre, durch Voreiligkeit, erfahrenen Probleme nicht mehr geistig hinauswachsen können, und sich wegen ihrer dadurch aufkommenden Depression, dann irgendwann die Kugel gönnen.

Siegelbruch

20

Dienstag, 26. Februar 2013, 09:37

Die Muttersprache ist Zeitgeist, sie
interpretiert die Vergangenheit und plant aufgrund vergangener
Erfahrungen den materiellen Mehrungsweg in die Zukunft. Sie hält
einen stetigen Kreislauf aufrecht, der sich beschleunigt, und alle
regel- und kalkuliersüchtig in den schnellen Verschleiß bringt, sie
ist eine alles erstarren lassende Sprache, die in den Altersstarrsinn
und in die Alzheimer-Krankheit hineinführt. Warum? Weil sie keine
Erkenntnis aus dem reinen Geist im Wortschatz zulässt, wobei sie
auch alles sehr moralisch unter den Tisch fegt, was auf die
Hinterfragung menschlicher Triebe abzielt. Denn was wir Männer von
Mutter noch niemals gehört haben, das gehört sich einfach nicht,
schließlich erlaubt sie uns ja, sehr großzügig, ihre Sprache zu
sprechen.
Siegelbruch

Ähnliche Themen