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Chavali

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1

Donnerstag, 2. Februar 2012, 19:42

unfassbar

Und wieder kam ein Ton daher,
von irgendwo und irgendwer
hat ihn gesungen leis und tief,
mir war, als ob ich danach schlief.

Und wieder spürte ich den Traum,
der mich zerbricht und den ich kaum
erfassen kann: Er weht wie Staub
und federleicht wie trocknes Laub.

Und doch zerfetzt er meine Spur,
dass nichts mehr bleibt als Leere nur.
Und wieder kommt der Ton daher
von irgendwo, so tief und schwer.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

2

Montag, 19. März 2012, 16:03

Hallo Chavali,

beim lesen musste ich an Eichendorf denken: Ein Lied schläft in allen Dingen.

Auch fällt mir auf, dass Dein Gedicht federleicht klingt, man könnte es auch singen.

Negativ stach mir nichts ins Auge.

LG

Wolfgang

Chavali

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3

Freitag, 30. März 2012, 10:55



beim lesen musste ich an Eichendorf denken: Ein Lied schläft in allen Dingen.

Auch fällt mir auf, dass Dein Gedicht federleicht klingt, man könnte es auch singen.

Negativ stach mir nichts ins Auge.



Hallo Wolfgang,
ich nehme mir heraus, das als Lob aufzufassen ^^
Vielen Dank!


LG Chavali
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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