Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: die Kunstfechter . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 4. Juli 2014, 18:40

Was macht ein Jugendlicher, in der Pubertät, allein auf der Toilette?

Was macht ein Jugendlicher, in der Pubertät, allein auf der Toilette? Diese Frage beschäftigte meine Eltern als die sahen, wie ich mit einem gewissen Buch unter dem Arm, die Toilette aufsuchte. Eher war es meine Mutter, die eine Antwort suchte. Kaum hatte sie mich, beim Toilettengang, erspäht, rannte sie auch sogleich zu meinem Vater, der im Wohnzimmer auf der Couch lag und über alle möglichen metaphysischen Probleme dieser Welt nachdachte, vorzugsweise mit geschlossenen Augen. „Hast Du gesehen, was unsere Sohn treibt?“ Mein Vater, der sogleich im Bilde war, sagte: „nein, was denn?“ „Er ist mit einem Buch unter dem Arm auf die Toilette!“ Diese Erkenntnis veranlasste meinen Vater zu folgender, weit ausholender, Antwort: „Aha“. „Versteh doch“, sagte meine Mutter, „ er ist in der Pubertär, hat ein Buch unter dem Arm und ist allein auf der Toilette“. Mein Vater nickte verständnisvoll: „Und ich soll ihm zeigen, wie man den Deckel hochklappt?“ „Nein, Du Genie! Er hat in der Schule: Bi – o – lo – gie!“ „Und Du glaubst...?“ Da hatte sie ihn aber schon an die Hand genommen und zog ihn zu der Toilettentür, hinter der ich saß. Ein Jugendlicher, der in der Schule Biologie hatte und nun mit einem gewissen Buch für mich allein sein wollte. Mein Vater legte sein Ohr an die Tür. „Und hörst Du schon was?“, sagte meine Mutter, „und das in unserem Haus! Nie hätte ich mir solche Perversionen im Haus meiner Eltern erlaubt! Sag doch, was hörst Du?“ „Deine Stimme!“, sagte mein Vater und gerade als er wieder lauschen wollte, riss meine Mutter die Toilettentür auf. Und wie beide erschraken! Da hockte ich tatsächlich mit herunter gelassenen Hosen auf dem Topf und las ein Buch über Mahjong. „Was wollt ihr“, sagte ich, „mir ist langweilig“.

Heisenberg

Fortgeschrittener

Beiträge: 336

Wohnort: Görlitz/Riga/Deutz

Beruf: Freie Künstlerin.

  • Nachricht senden

2

Freitag, 4. Juli 2014, 23:42

Was macht ein Jugendlicher, in der Pubertät, allein auf der Toilette? Diese Frage beschäftigte meine Eltern als die sahen, wie ich mit einem gewissen Buch unter dem Arm, die Toilette aufsuchte. Eher war es meine Mutter, die eine Antwort suchte. Kaum hatte sie mich, beim Toilettengang, erspäht, rannte sie auch sogleich zu meinem Vater, der im Wohnzimmer auf der Couch lag und über alle möglichen metaphysischen Probleme dieser Welt nachdachte, vorzugsweise mit geschlossenen Augen. „Hast Du gesehen, was unsere Sohn treibt?“ Mein Vater, der sogleich im Bilde war, sagte: „nein, was denn?“ „Er ist mit einem Buch unter dem Arm auf die Toilette!“ Diese Erkenntnis veranlasste meinen Vater zu folgender, weit ausholender, Antwort: „Aha“. „Versteh doch“, sagte meine Mutter, „ er ist in der Pubertär, hat ein Buch unter dem Arm und ist allein auf der Toilette“. Mein Vater nickte verständnisvoll: „Und ich soll ihm zeigen, wie man den Deckel hochklappt?“ „Nein, Du Genie! Er hat in der Schule: Bi – o – lo – gie!“ „Und Du glaubst...?“ Da hatte sie ihn aber schon an die Hand genommen und zog ihn zu der Toilettentür, hinter der ich saß. Ein Jugendlicher, der in der Schule Biologie hatte und nun mit einem gewissen Buch für mich allein sein wollte. Mein Vater legte sein Ohr an die Tür. „Und hörst Du schon was?“, sagte meine Mutter, „und das in unserem Haus! Nie hätte ich mir solche Perversionen im Haus meiner Eltern erlaubt! Sag doch, was hörst Du?“ „Deine Stimme!“, sagte mein Vater und gerade als er wieder lauschen wollte, riss meine Mutter die Toilettentür auf. Und wie beide erschraken! Da hockte ich tatsächlich mit herunter gelassenen Hosen auf dem Topf und las ein Buch über Mahjong. „Was wollt ihr“, sagte ich, „mir ist langweilig“.






Sie sind wie pervers, auf subtile Abart.


Har Har.










3

Sonntag, 17. August 2014, 07:15

Schon der Titel allein schreckt mich ab, den Inhalt zu lesen.

4

Sonntag, 17. August 2014, 19:14

In China ist grad ein Sack Reis umgefallen, Bernd. Sicher hast Du dazu auch ein paar erhellende Gedanken. Du kannst sie aber auch für Dich behalten!