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Hans Beislschmidt

Administrator

  • »Hans Beislschmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 162

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: selbstständig

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1

Montag, 28. Januar 2013, 16:44

Es Wunner

Es Wunner

Wer durch die Hinnergass mol geht,
der sieht, dass dort e scheenes Heisje steht.
Es is ganz kleen und hingeduggd
un jeder no meim Heisje guggd.
Do is e Bängsche vor de Dier.
Ich sitz dort morjens und denke mir,
wie jetzt de Parrer kommt vorbei,
um Bängsche is doch Platz für zwei.
Er mennt ma kinnt sich unnerhalle
und ich dun ihm de Gefalle.
Wie mir jetzt so am sproche sinn,
schtellt do enner sei Motorrad hin.
Der hats schun deggemols versucht,
mier heere, dass der aarich flucht.
Trotz fluche duds em net gelinge,
ach nit mit Götz vum Berlichinge.
Den Spruch - er hat sich nit geniert,
hat er schun zwanzig mol zidiert.
Trotz allem is es nit gelung,
de Motor is net angesprung.
De Parrer, ders nit heere kann,
der geht jetzt zu dem gute Mann
und saad zu ihm im sanfte Ton: -
„warum der böse Spruch mein Sohn?
Sie sollten doch, statt so zu fluchen,
es mit dem lieben Gott versuchen!“
Der dreht erum und saad „mit Gott“ dann brav
und das Motorrad is gelaaf.
Der Mann, er war noch ziemlich jung,
hat sich bedankt und druff geschwung.
Mier siehn ne noch von hinne
dann um die Eck erum verschwinne.
Der Parrer schiddelds jetzt es Haupt
„Leck mich am Arsch - das hätt ich nit gelaubt“.

Karl Engel

Beiträge: 1 039

Wohnort: Völklingen

Beruf: RnTnR + Ringelroth-Double

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2

Mittwoch, 30. Januar 2013, 12:00

So war's ihr Leit,
un was das bedeit,
das hann mir graad erfahrn.
Drei Männer sinn am Glaawe draan:
der Modorradfahrer glaabt ganz nei,
der Parre is jezz vunn Zweifel frei.
und isch, isch hanns gemerkt,
bin in meim Glaawe nei beschdärkt
http://www.lulu.com/spotlight/tetracolor
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)