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Donnerstag, 13. Dezember 2012, 17:04

Das schwarze Grauen

Schwarze Muhmen tanzen
Auf düstren Muhmenschanzen

Unter finstren Schanzentischen wohnen
Düster blickend Schanzentisch-Dämonen

Und im albtraumhaften Tann
Spielt ohne Kopf der Totenlitaneier-Kastenmann
Ein Lied ganz ohne Ton, und sein Gebein ist falb
Dazu tanzt den letzten Tanz mein traumbekannter Alb

Meine Beine wollen jetzt hinab-
steigen und im feuchten Grab
mit Deinen ruhen und verwesen.
Hättst diese Worte besser nie gelesen.



Hans Beislschmidt

Administrator

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2

Freitag, 14. Dezember 2012, 12:27

Hey Sol,

Düster, düster – wie aus Macbeth entsprungen ...
Das falb – dem Alb geschuldet ist etwas gewöhnungsbedürftig ...
Die Stimmung ist gut eingefangen, ich höre fast die Knochen knirschen.

Gruß vom Hans

Beiträge: 1 009

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3

Samstag, 15. Dezember 2012, 18:16

Hallo Sol,
ich finde es infam, dass die Warnung erst in der letzten Zeile zum Ausdruck kommt 8)
Schön morbide - liest sich vorzüglich bei einer Tasse Schwarzen Tees.
Hab auch so was ähnliches geschraubt. Ich stells mal gleich hier rein.
Gruß
Ringelroth
http://www.lulu.com/spotlight/tetracolor
Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)

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