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Doro

Fortgeschrittener

  • »Doro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 271

Wohnort: Burglengenfeld

Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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1

Montag, 10. September 2018, 12:44

Wolkenprobe

Mit Füßen kannst du nicht auf Wolken gehen.
Doch dein Begehren lass mit ihnen ziehn.
Denn, so erhöht, ist vieles nicht zu sehen,
was unten lockend wie der junge Morgen schien.

Was selbst in hoher, windumtoster Weite
dich nicht verließ, dem bleib im Tal der Mühen treu.
Nur, was mit goldner Götzen Kult im Streite
siegreich blieb, belebt dir Freude, täglich neu.

2

Montag, 10. September 2018, 17:38

Dein Gedicht wirft eine Masse an Fragen auf, die mich überfordern. Man kann überhaupt nicht auf Wolken gehen, insofern ist das "Mit Füßen" irritierend. Es erweckt den Anschein, als könnte man anders auf Wolken gehen. Selbst Vögel gehen nicht auf Wolken, sie fliegen höchsten durch Wolken oder über Wolken. (Wenn sie überhaupt so hoch fliegen können.)

Mir ist auch unklar, worauf sich das "erhöht" bezieht? Soll es heißen, wer auf Wolken geht, sieht nicht, was unten geschieht, oder heißt es, dass wer sein Begehren ziehen lässt, nicht mitbekommt, was unter ihm geschieht.

Und was bleibt einem, wenn man sein Begehren fahren lässt? Freude? Gut, was hat das aber mit dem Tanz ums goldene Kalb zu tun?

Ich vermute, Du willst auf die Freude hinaus? Man soll keine Zeit mit Dingen verschwenden, die einen nicht weiter bringen. Wer sich auf sich selbst besinnt, hat mehr vom Leben. Ist das die Botschaft des Gedichts?

Ich finde, das könnte man einfacher sagen.

Doro

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3

Dienstag, 11. September 2018, 12:12

Hallo Wolfgang,
herzlichen Dank für Deine Kritik. Du hast recht, es ist ein schlechtes Gedicht. Habe mich wohl zu sehr auf Metrik und Reime konzentriert und dabei innere Logik und die Ausrichtung auf Inhalte zu sehr vernachlässigt. So ist es nur eine Fingerübung geworden.
LG Doro.

4

Dienstag, 11. September 2018, 13:30

Macht nichts, manchmal muss man öfter versuchen, bis man ein Thema bewältigen kann.