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Chavali

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1

Donnerstag, 26. Juli 2018, 09:22

Zwiesprache mit dir

Es war so gut,
dich neben mir zu wissen,
dein Lächeln war mir so vertraut,
du sprachst mit mir
und brauchtest keine Worte,
Vertrauen wurde aufgebaut.

Und wie Prometheus
rollten wir den Stein
den Berg hinauf, bis eines Tags
er feste Wurzeln schlug
und wurde so zum Horte,
in dem das Eis getaut.

Ich liebe dich, das wird
sich niemals ändern,
wenn auch die Zeit
so windesschnell vergeht.
Du bist so weit entfernt
und Sommerwind verweht.

26.07.18
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Doro

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2

Donnerstag, 26. Juli 2018, 12:54

Hallo Chavali,
lyrische Zeilen, die etwas Kostbares auf neue Art beschreiben, nicht mit den üblichen abgenutzten Metaphern. Besonders gut gefällt mir die Anknüpfung an den Prometheus-Mythos.
Freundliche Grüße, Doro.

Chavali

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3

Sonntag, 19. August 2018, 14:30

Hi Doro,

danke für deine positive Rückmeldung.
Hat mich sehr gefreut, dass dir der Text gefiel :)

LG Chavali
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)