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Chavali

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1

Dienstag, 5. Juni 2018, 16:38

Sommerträgheit

Die Sonne glüht den Flusslauf leer,
das Gras verdorrt am Rande,
die Schritte sind so träg und schwer -
denn Sommer ist's im Lande.

Die Maus bleibt in der kühlen Höhle,
ein Vogelpaar liegt faul im Nest,
und selbst die muntere Makrele
hält sich am Boddenboden fest.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Doro

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Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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2

Freitag, 8. Juni 2018, 17:10

Acht Zeilen, die ein stimmiges Bild malen. Rhythmus und Reime sind gelungen. Wenn mir dabei etwas fehlt, dann das Mehr, das große Dichtung ausmacht: Metaphern, die über das Beschriebene hinaus auf Existientielles, oder Transzendentes verweisen. Meine Lieblingsdichter für solche Metaphorik: Rilke, Hilde Domin.
Aber auch ohne solch hohen Anspruch - habe ich gern gelesen.

Chavali

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3

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:21

Hi Doro,

ein kleiner Sommer-Moment, den ich da eingefangen habe.
Natürlich wird der Text nicht dem ganzen Drama gerecht, sollte es auch nicht ^^
Aber ich freu mich, dass du gelesen und Rückantwort gegeben hast!
Danke :)

LG Ch
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)