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Donnerstag, 21. September 2017, 16:24

Lieber „Fack Ju Göthe“ – Star Elyas M` Barek,

in deutschen Medien rufen Sie dazu auf, die Alternative für Deutschland (AfD) nicht zu wählen. Dabei sind Sie Österreicher mit österreichischem Pass. Pardon – ob Sie Österreicher sind, darüber kann man streiten. Denn Ihren Pass hätten Sie beinahe verschenkt, als der Grüne Alexander Van der Bellen fast an dem Freiheitlichen Norbert Hofer, im Kampf um die Präsidentenwahl, gescheitert wäre. Wer zum Land, in dem er geboren wurde, steht, verschenkt seinen Pass nicht und plant es auch nicht.

Dass Sie also ein überzeugter Österreicher sind, darf bezweifelt werden. Und nun mischen Sie sich in den deutschen Wahlkampf ein. Und Sie tun das mit einer Selbstverständlichkeit, die mich irritiert.

Als Begründung führen Sie Ihre ausländische Herkunft an. Sie sind der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers. Schon Ihr Name: Elyas M`Barek schreit offen heraus, dass Sie niemals dazugehören möchten. Sie wollen kein Österreicher sein, Sie wollen kein Deutscher sein. Aber dagegen sein wollen Sie. Damit schwimmen Sie auf dem linken Trend. Genauer: Auf dem der Antideutschen. Diese Typen haben auch keine innere Bindung zum Vaterland, darum fordern die: „Deutschland verrecke!“ Das ist Ihnen zu überspitzt? Sie wollen bloß mehr „Buntland“? Hm, aber das ist doch, was die linksextremen, kriminellen Antideutschen fordern, nur mit anderen Worten.

Es muss in Ihren Ohren wie Radau klingen, wenn einer sagt, dass er auf sein Land stolz ist, oder eine „deutsche“ Kultur haben möchte. In Österreich haben Sie nun „bunte“ Kultur. Ihr Alexander Van der Bellen hatte noch während seines Wahlkampfs gesagt, er werde die freiheitliche Partei nie mit einer Regierungsbildung beauftragen, selbst wenn die stimmenstärkste Partei würde. Und die ungezügelte Flut an Migranten, die Österreich überschwemmt, ist Van der Bellen auch recht. Ich kann verstehen, dass Sie, Herr M` Barek, Van der Bellen lieben.

Er ist ganz wie Sie: ohne innere Bindung an das Land, in dem er geboren wurde. Drum kann er mit österreichischen Werten und Traditionen null anfangen. Warum, frage ich mich, will er dann Präsident von Österreich sein? Ich vermute, weil er so am besten dagegen sein kann. Dagegen sein, das ist auch Ihr Lebensmotto.

Bekannt wurden Sie bei uns durch die ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“, wo eine deutsche und eine türkische Familie zusammenfinden müssen. Für jemanden, der sich als bemitleidenswertes Opfer von „Ausländerfeindlichkeit“ aufspielt, haben Sie bei uns eine erstaunliche Schauspielkarriere hingelegt. Pardon, so stimmt das nicht, denn auch in Österreich sind Sie bekannt.

Ihren internationalen Durchbruch als Schauspieler feierten Sie mit der „Fack Ju Göthe“ – Reihe, deren dritter Teil dieses Jahr im Kino lief. Interessant übrigens, dass Sie darin einen Kriminellen spielen, der sich die Rolle des Oberlehrers anmaßt. Das kommt mir bekannt vor – warum nur …

Aber ich will nicht abschweifen. Sie rufen Erstwähler auf, die AfD NICHT zu wählen. In einem Kurzfilm mit anderen „Fack Ju Göthe“-Darstellern wettern Sie gegen die AfD, die sei intolerant. Und am Ende sagt eine der anderen Darstellerinnen, dass „Ausländer“ die „besten Freunde“ seien.

Toleranz, Herr M` Barek, ist für Sie ein Codewort. Sie halten es mit kriminellen Antideutschen und mit Grünen, wie Van der Bellen, der für Demokratie nur dann ist, wenn er selbst bestimmen darf, wer zur Demokratie gehört und wer nicht. Tolerant ist also, wer Ihnen überlässt, Toleranz zu definieren.

Ich glaube, dies hat damit zu tun, dass Sie nicht gegen eine Leitkultur sind, Sie kämpfen bloß für eine ausländische Leitkultur, die alles Ausländische fördert und alles Angestammte, inländische, zerstört.

Überspitzt formuliert: Ausländer sind bessere Menschen. Ja, Sie würden das so nie behaupten. Dann eben anders: Ausländer sind die besten Freunde. Das klingt jetzt freundlicher, aber nicht mehr.

Sie, Herr M` Barek, klagen gern, dass Ihnen Ihr „südländisches Aussehen“ im Wege stünde. Wenn das einer so oft und so gern betont, frage ich mich, wie ernst kann dieses Problem sein? Ebenso frage ich mich, wie einer, weil er wegen seines Aussehens angefeindet wird, einer demokratischen Partei das Recht absprechen will, gewählt zu werden?

Ach ja, die AfD will eine deutsche Leitkultur …

Je mehr ich über Sie nachdenke, desto mehr gruselt es mir vor Ihnen.

Ein überzeugter Österreicher sind Sie nicht, ein Deutscher sowieso nicht, aber eine Klappe haben Sie wie zehntausend Mann.

Mir kommt der Verdacht, dass Ihnen nicht das südländische Aussehen im Wege steht, sondern eher Ihr intolerantes, oberlehrerhaftes Verhalten.

Wir Deutsche brauchen keinen weiteren Deutschenfeind.

Ich werde mir Ihre Filme und Serien nicht ansehen. Und jeder Mensch, der sein Vaterland liebt, sollte es auch nicht. Da Sie Kommunismus derart lieben, gehen Sie am besten nach Nordkorea – zusammen mit Ihrem Van der Bellen.

Mit unfreundlichen Grüßen

Wolfgang Luley

http://www.berliner-zeitung.de/politik/b…riginalReferrer

http://www.t-online.de/unterhaltung/kino…wahlaufruf.html

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrki…r_Anf%C3%A4nger

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Van_der_Bellen

Hans Beislschmidt

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Sonntag, 24. September 2017, 12:23

ich bin bei seinem Aufruf auch zusammengezuckt aber dass ein Nichtdeutscher seine Meinung äußern darf, sollte trotzdem möglich sein. Im Verlauf deines Post kommt eine vehemente Ablehnung zutage, die mir etwas überspitzt vorkommt und weit über das hinausgeht, was in dem auslösenden "Aufruf" steckt. Da haben amtierende Minister ganz andere Geschütze aufgefahren.
Vielleicht sollte man auch der Frage nachgehen:
Wer hat diesen Elyas aber "angeheuert"?
Bei unserem Filmförderungsprogramm darf man den Pfad des Mainstream nicht verlassen, sonst werden die "Mittel" gestrichen. Also; "wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Wir werden sehen wie die Wähler heute abgestimmt haben.

ps. du lebst gefährlich, wenn man "scharf-links" aufmerksam liest. Ich hoffe, dass du keinen persönlichen Schaden nimmst.

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Mittwoch, 27. September 2017, 13:58

Hallo Hans,

dass er Ausländer ist, interessiert mich nicht. Was mich interessiert, ist, dass er sich ausgrenzt. Er will nicht dazu gehören, er will anderen vorschreiben, was richtig und falsch ist. Dass er Ausländer ist, damit kokettiert er immer wieder. Etwa in: Türkisch für Anfänger. Offenbar ist an ihm sonst nichts dran. Würde man ihm das Ausländische nehmen, was bliebe dann noch?

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4

Mittwoch, 27. September 2017, 16:59

Hättest du auch so aufgeheult, wenn er dazu geraten hätte, eine andere der zur Wahl stehenden Parteien nicht zu wählen?
Ich glaube nicht. Getroffene Hunde bellen eben gern.

Dass das Gedankengut der Führung der AfD faschistisch ist, dürfte jedem beobachtenden Menschen klar sein. Und somit für Demokraten unwählbar.

Aber dazu muss man Augen und einen klaren Verstand im Kopf haben.

Und deine Schlussfolgerung, dass jemand, der davon abrät die AfD zu wählen, den Kommunismus liebt, zeigt dein kleingeistiges, eindimensionales
Demokratieverständnis.
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Ich bin ein Ver-Rückter. Aber ich mag mich. 8)

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