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Donnerstag, 17. August 2017, 21:01

Wenn Polizisten von „Rumgezicke“ sprechen

Allgemeine Kontrolle in einem Mannheimer Internetcafé. Ich sitze eben an einer Anekdote, als mich eine Polizistin höflich anspricht: „Polizei. Allgemeine Personenkontrolle. Zeigen Sie mir bitte Ihren Ausweis.“

Ich muss erst in meinen Hosentaschen suchen, in denen ich allerlei Zettel mit Notizen stecken habe. Zur Überbrückung der Wartezeit frage ich, ebenfalls höflich, nach ihrem Dienstausweis. Zudem ist das, als Bürger, mein gutes Recht. In einer Demokratie haben eben beide Seiten Pflichten!

Und die Polizistin ist zudem unkompliziert und sagt:
„Kein Problem“.

Plötzlich kommt einer ihren Kollegen heran geschossen und stellt sich demonstrativ an ihre Seite, als gelte es, einer Kollegin zu helfen, die es gerade mit einem Straftäter zu tun habe. Leider finde ich den Ausweis noch immer nicht und krame in meinen Gesäßtaschen.

Da meint ihr Kollege, indem er seine Handschellen zieht: „Wenn Sie nicht schleunigst Ihren Ausweis vorweisen, werde ich Sie, zwecks Personalfeststellung, mit aufs Revier nehmen.“

Just in diesem Augenblick steht der Besitzer des Cafés daneben und man sieht, wie ihm die Kinnlade herunter fällt. Auch ich wunderte mich über die Schärfe des Tons und dieses provokante Verhalten.

Schließlich finde ich dann noch meinen Ausweis, nachdem ich schon befürchtet hatte, ich hätte ihn zu Hause vergessen haben können.
In der Zwischenzeit machte dieser Polizist Druck, indem er mich zusätzlich als „Zicke“ beleidigte. Aber zu meinem Glück fand ich den Ausweis noch. So zeigte ich ihn der Polizistin und sie zückte ihren. Als die Stimmung ruhiger wurde, sie wandte sich anderen Gästen zu, frage ich den Polizisten, was dieses Verhalten zu bedeuten hatte.

Er zuckt die Achseln und meint:
„Selbst Schuld. Sie hätten eben nicht rumzicken dürfen.“

Gleich darauf stelle ich bei der zuständigen Geschäftsstelle der Polizei Anzeige, an deren Ende ich die Sätze schreibe:
„Wenn diese Einstellung, für die deutsche Polizei, üblich ist, brauchen sich Ihre Vorgesetzten nicht zu wundern, dass der Ruf der deutschen Polizei kaputt ist.“

Hans Beislschmidt

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Freitag, 18. August 2017, 11:32

die Polizei kriegt derzeit soviel auf den Deckel - z.B. in no go areas fahren die gar nicht mehr rein - denn dort gibts von den Clans Hiebe - dazu kommt dienstliche Maulkorbverordnung etc. - da müssen sie sich irgendwo abreagieren und das geht am besten an Einzelnen ohne Lobby - Die Dienstaufsichtsbeschwerde wird zwar nichts bringen (ist aber richtig) - denn die Kollegen werden sich gegenseitig decken - wie das in Corps so üblich ist. Ich glaube schon lange nicht mehr an Polizei, dein Freund und Helfer.

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Samstag, 19. August 2017, 22:19

Kann man so auf den Punkt bringen. Die Zustände in Mannheim werden immer krasser. Nachts kann man kaum auf die Straße. Es gibt Messerstecherreichen, Schießereien, Vergewaltigungen. Und selbst der Polizei ist nicht zu trauen. Man kommt sich vor wie in einem Irrenhaus.