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Montag, 23. Februar 2015, 11:19

Wie deutsche Unternehmen Asylanten arm halten

„Die armen Asylbewerber!“, das ist eine stehende Redewendung, die man in diesen Tagen oft hören kann. Meist folgen dann öffentliche Debatten, ob Asylbewerber berechtigt hier sind oder nicht. Mir fällt auf, dass dabei ein anderes Thema oft übersprungen wird: Asylbewerber sind ein Geschäft für Unternehmen, wie der Immobilienbetreuungs- Tourismus- und Beherbergungsgesellschaft (ITB) in Dresden, die pro Flüchtling, 6, 50 Euro vom zuständigen Landratsamt in Meißen, bekommt. Bei sieben Heimen, plus diversen Wohnungen, gibt das eine stattliche Summe jedes Jahr. Auch werben Firmen offen für ihr Angebot, wie die ALHO Systembau Gmbh, deren Spezialität rentable Heime für Asylbewerber sind. Aber nicht bloß Unternehmen wittern Euros, auch Betreiber von Hotels, wie Josef Haberstroh, der sein leer stehendes Hotel (Sporthotel Heidelberg) im Bayrischen Wald als Notunterkunft für Asylbewerber nutzen will. Er selbst rechnet mit einem monatlichen Umsatz von etwa 100.000 Euro. Und wenn Unternehmen und Hoteliers Asylbewerber zu Geld machen können, dann wollen das auch Städte, etwa Fayung (ebenfalls im Bayrischen Wald), wo Asylbewerber in Hotels untergebracht werden sollen. Laut Oberbürgermeister Olaf Heinrich könnte Fayung etwa 1, 3 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften. Wer diesen Hintergrund mitdenkt, dem können die Rufe aus der Politik, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, nur als Zynismus erscheinen. Selbst wenn es von einzelnen Politikern nicht so gemeint sein sollte, Fakt ist: Flüchtlinge sind harte Euros für unsere Wirtschaft. Kein Wunder, dass überall im Land, über arme Flüchtlinge geklagt wird, die man – aus reiner Nächstenliebe – aufnehmen müsse. Ist das scheinheilig? Nächstenliebe darf sich rentieren, das wird nirgends unterschlagen, allerdings wird verschwiegen, für wen sich Nächstenliebe ganz besonders rentiert, sprich, in bare Münzen auszahlt. Und das ist schon heuchlerisch! Insofern muss man von „armen“ Asylbewerbern sprechen. Oder anders formuliert: von arm gehaltenen Asylanten.

Einige Sprüche hätte ich noch!

Wie sich die Zeiten bessern! Früher lebte die Wirtschaft auf Kosten der Arbeiter, heute auch auf Kosten der Asylanten.

Asylanten kosten die Wirtschaft. Ja, die Wirtschaft kostet Asylanten!

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Mittwoch, 22. April 2015, 23:14

Lasset Werften errichten, zum Bau von
Fluechtlingsschiffen.
Dies schafft Arbeitsplätze und kurbelt die Wirtschaft an.

Perspektive:
Fluechtlingsfahrten als Event,
auch fuer Nichtfluechtlinge;
in komfortablen, unsinkbaren Schiffen,
mit klangvollen Namen wie
"Titanic II", "Allahs Bruder" und "Arche Noah Becker"