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Freitag, 12. Oktober 2018, 13:17

Forenbeitrag von: »Doro«

Der Fels vor meiner Tür

Hallo Wolfgang, herzlichen Dank für Deine positive Rückmeldung. Dir noch ein schönes Wochenende, Doro.

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14:57

Forenbeitrag von: »Doro«

Der Fels vor meiner Tür

Schrei nach dem Ganzen, Makellosen und fühl mich eng, steht’s neben mir. Schiel auf das dunkel lockend Fremde und wär’ bestürzt, winkte es mir. Spür, dass selbst lang ersehnte Nähe mich friedlos lässt. Fremd bleibt sie mir. Bin das Begehren und die Trägheit, bin selbst der Fels vor meiner Tür.

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14:43

Forenbeitrag von: »Doro«

Wichtiger Hinweis

Hallo Rolf, Vertrauen in Produkte bzw. die zugehörigen Firmen, das habe ich schon lange verloren. Etwas, für das viel Reklame gemacht wird, kaufe ich grundsätzlich nicht. Deine humorvoll erzählte Anekdote erinnert mich wieder einmal mehr daran, dass es ein Märchen ist, was die Wirtschaftswissenschaft lehrt. Ökonomie helfe das Leben aller zu erleichtern und den Wohlstand aller zu fördern. Jeder, der es wirklich sehen will, kann feststellen: Schwache werden ausgeplündert, die Erde vermüllt und aus...

Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:47

Forenbeitrag von: »Doro«

Was ist Dichtung?

Hallo Wolfgang, dieser Text von dir gefällt mir ausnehmend gut. Er beschreibt die Auseinandersetzung eines Autors mit seinem Schreiben sehr anschaulich und autentisch. Auch die autobiografischen Reminiszenzen klingen und gut mit. Das Fazit, in einem poetischen Bild zusammengefasst, schließt das Ganze gut ab. Sehr gerne gelesen. Freundliche Grüße, Doro.

Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:42

Forenbeitrag von: »Doro«

Was man in der Hose braucht

Ich akzeptiere, dass sich jemand beim schreiben keine Grenzen auferlegen mag. Aber dann sind bestimmte Texte halt für mich nicht geeignet, und das ist völlig ok. Es passt mir ja auch nicht jede Jacke, die es zu kaufen gibt.

Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:40

Forenbeitrag von: »Doro«

Jean Paul und Lichtenberg

Ah, jetzt merke ich, dass ich Deine Metapher falsch verstanden habe. Lichtenberg als "geleerte" Goldmine, das habe ich so verstanden, als sollten die Texte von Lichtenberg als inhaltsleerer kritisiert werden im Vergleich mit Texten von Jean Paul.

Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:36

Forenbeitrag von: »Doro«

"Urteilt nicht"

Gerade in Gedichten, denke ich, darf man ganz andere Sachen "machen" als in anderen Texten.Natürlich kann sich kein Baum eine Frage stellen. Indem das Gedicht diese Fragen quasi verfremdet, will es den Leser provozieren sich die richtigen Fragen zu stellen statt der allgemeinen gesellschaftlichen Prägung nachzugeben.

Montag, 8. Oktober 2018, 13:58

Forenbeitrag von: »Doro«

Der Philosoph B.

Hallo Streusalzwiese, zunächst freu ich mich darüber, dass wieder ein Beitrag von Dir zu lesen ist. Als bon mot finde ich es gelungen. Für Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit philosophischen Standpunkten zum Thema Geist/Materie ist der Text natürlich nicht geeignet, aber das ist ja auch nicht sein Anspruch, oder? Freundliche Grüße, Doro

Montag, 8. Oktober 2018, 13:54

Forenbeitrag von: »Doro«

Was man in der Hose braucht

Das hat es noch gebraucht, um unsere kulturelle Welt reicher zu machen? Das mag ja mein Problem mit bestimmten Sprachgewohnheiten zu sein. Aber dieses Bon mot ist mir zu grob. Das gefällt mir ebenso wenig wie die Sprüche von gewissen Sportlern über "Eier", die man haben müsse, um etwas Überdurchschnittliches zu erreichen. LG Doro.

Montag, 8. Oktober 2018, 13:50

Forenbeitrag von: »Doro«

Jean Paul und Lichtenberg

Hm, etwas ungerecht gegenüber Herrn Lichtenberg, denke ich. LG Doro

Montag, 8. Oktober 2018, 13:49

Forenbeitrag von: »Doro«

Lichtenberg

Warum soll nicht jemand im Reich des Aphorismus sich bewegen können, der Herrn Lichtenberg in nichts nachsteht, ja ihn sogar übertrifft? Ich halte viel von der Kreativität der Menschen, vor allem, wenn sie auch noch selbstkritisch an ihren Texten arbeiten. Freundliche Grüße, Doro

Montag, 8. Oktober 2018, 13:45

Forenbeitrag von: »Doro«

"Urteilt nicht"

Hallo Wolfgang, herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Zitat kein Gedicht für die breite Masse. (Weil einfach keiner solche Fragen stellt.) Ich gebe dir Recht; nur wenige stellen (sich) solche Fragen, müssen aber darum nicht schon Mystiker sein. Das Gedicht würde ich auf derselben Ebene ansiedeln wollen wie "Vergleiche nicht". Es geht um die "Krankheit" unserer Gesellschaft beständig Urteile fällen zu müssen, ob jemand besser, schöner klüger ist. Aber auch, ob immer die anderen die besseren .... ...

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19:18

Forenbeitrag von: »Doro«

"Urteilt nicht"

Fragt sich kein Baum, ob schöner er blüht als andere. Argwöhnt kein Schaf, ob's saftiger grünt nur anderen. Quält sich kein Weg, ob nützlich das Ziel dem Wandernden. Begleitet nur uns der eherne Zwang zu urteilen.

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 12:18

Forenbeitrag von: »Doro«

Neue Volkskleidung

Hallo Wolfgang, ich denke, ich weiß, worauf du mit dieser Pointe anspielst. Insofern regt Deine ironische Formulierung zum Nachdenken ein. Gerne gelsen, Doro.

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 12:15

Forenbeitrag von: »Doro«

Kopfzerbrechend

Da het er wohl Recht, der Soldat. Doch wertvoller fände ich es, er würde sich den kopf darüber zerbrechen, wie man Kriege vermeidet.

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 12:12

Forenbeitrag von: »Doro«

Langweiler

Hallo Wolfgang, bei der dritten Fassung frage ich mich, was habe ich als Leser von dieser Aussage? Wenn du es mit dem Zitat von Lichtenberg vergleichst, da findet sich doch immerhin eine ironisch formulierte Einladung darüber nachzudenken, ob ich (als Spötter) eher taktlos als geistreich bin. Einen solchen Impuls finde ich in deinem Satz nicht. LG Doro.

Montag, 1. Oktober 2018, 14:35

Forenbeitrag von: »Doro«

Langweiler

Hallo Wolfgang, die zweite Fassung gefällt mir auch nicht wesentlich besser. Es ist ja eine häufig zitierte Äußerung, dass Perlen nicht vor Säue geworfen werden sollten. Mir fehlt hier wieder der Pfeffer. Zum Vergleich möchte ich mal einen Aphorismus von Lichtenberg zeigen: Zitat Viele Spötter meinen reich an Geist zu sein und sind nur arm an Takt. Das nenne ich z.B. eine fein formulierte Aussage, die auf etwas Kritikwürdiges humorvoll, ohne grobe Beleidigung, hinweist. Liebe Grüße, Doro

Montag, 1. Oktober 2018, 11:30

Forenbeitrag von: »Doro«

Homo oeconomicus

Hallo Wolfgang, herzlichen dank für Deinen Kommentar. Ein Keyboard ist in der stark englischlastigen IT-Sprache auch die Bezeichnung für die Computertastatur. Die Doppeldeutigkeit passt mir hier eigentlich sogar gut, denn die heutigen ökonomischen "Macher" spielen auch mit Ressourcen, Macht, zocken an der Börse; das wollte ich durch diese Metapher mit anklingen lassen. Freundliche Grüße, Doro.

Donnerstag, 27. September 2018, 12:28

Forenbeitrag von: »Doro«

Homo oeconomicus

Deine Füße eilen auf den geraden, glatten Bahnen des Erfolgs. Deine Hände greifen nach den Lehnen der Chefsessel und den Keyboards der Macht. In deinem Herzen brennt die zehrende Flamme des Erringens und Mehrens. Mediengestützt sehnst du in glühender Begier dich nach Haben und Gelten. Dein stets messender Geist ordnet das Sein nach dem Gesetz von Kosten, Nutzen und Ertrag. Deine Freiheit ist das Tor zu jeglichem Genuss, und sie empört sich gegen jede Grenze auf den Märkten, die du nicht kontroll...

Donnerstag, 27. September 2018, 12:15

Forenbeitrag von: »Doro«

Was vom Tag noch übrig bleibt

Herzlichen Dank für den positiven Kommentar.