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Gestern, 16:22

Forenbeitrag von: »Doro«

Die goldene Armbanduhr

Ist das überliefert, oder eine Erfindung? Falls es sich tatsächlich in der geschilderten Weise abgespielt haben sollte, finde ich das (von beiden) geradezu peinlich! Aber ein großer Künstler muss ja charakterlich kein großer Mensch sein.

Gestern, 16:20

Forenbeitrag von: »Doro«

Der beleidigte Bernhard

Da kann ich nur sagen, klassischer Fall von zweierlei Maß, aber auch von Überheblichkeit.

Gestern, 16:19

Forenbeitrag von: »Doro«

Unter Kollegen

Großes leterarisches Können schützt offenbar nicht vor gekränkter Eitelkeit. Irgendwie sind alle Künstler auch Narziss; vielleicht müssen sie das sein, um es zu wagen ihr Geschriebenes nach außen zu geben.

Gestern, 16:11

Forenbeitrag von: »Doro«

Nächte

Hallo Wolfgang, damit kann ich gut umgehen, dass Dir der Text zu kryptisch erscheint und die Bilder bei Dir nicht "ankommen" wollen. Danke für Deine ehrliche Rückmeldung! Ich halte dieses Gedicht auch nicht für eines meiner besten, es ist eher ein Experiment. Schönen Abend noch, Doro.

Gestern, 14:01

Forenbeitrag von: »Doro«

Regenbogen

Danke für Deine Rückmeldung. Schön, dass Du mit diesen Bildern mehr anfangen kannst. Bei dem anderen Text ist es nicht so, dass muss ich einfach akzeptieren. Mit "Nächte" ist es nicht verwandt. "Regenbogen" versucht den Zustand extremer Trauer (vielleicht nach einem Todesfall) zu beschreiben sowie die ersten Momente eines Neubeginns. Dir noch einen schönen Tag, Doro.

Sonntag, 19. August 2018, 18:19

Forenbeitrag von: »Doro«

Auf der Suche nach dem Geist

Die Begegnung von Alexander und Diogenes mit dem berühmten "geh mir aus der Sonne", kannte ich schon. Du hast das jetzt ganz anders ausgestaltet. Diogenes ist schwer betrunken und hat nicht gerade das Auftreten eines tiefen Denkers. Alexander ist erstaunlich duldsam und will Diogenes gar nicht sehen, wie er sich hier präsentiert. Er lässt sich den großen Denker nicht demontieren, nicht einmal von diesem selbst. Ja, was würde aus uns, wenn unsere Ideale vor der Wirklichkeit zerbrechen ohne jeden ...

Sonntag, 19. August 2018, 18:12

Forenbeitrag von: »Doro«

Der Tod

Hallo Chavali, das ist das Problematische, aber auch das Faszinierende an der Lyrik. Ein Text kann nie eingeengt werden, auf das, was man in ihm gestalten wollte. Der Leser ist immer ein Mitschöpfender, denn er konfrontiert den Text mit seinen eigenen Lebenserfahrungen, Bildern, Assoziationen, und aus dem Zusammenklang von beidem entsteht erst das Gedicht in dieser konkreten Gestalt. Es wird nie wieder so entstehen mit einem anderen Leser.

Sonntag, 19. August 2018, 18:07

Forenbeitrag von: »Doro«

Tier und Mensch

Hallo Chavali, vielen Dank für "Gut geschrieben!". Ja, der Mensch ist ein Abgrund, aber auch ein Weg aus dem Abgrund, denke ich an die ungeheur schöpferischen Menschen (Dichter, Komponisten, ...). Auch solche Vorbilder wie Gandhi, Dr.Martin Luther King, Nelson Mandela und viele andere machen Mut gegen den Strom zu schwimmen. Freundliche Grüße, Doro

Sonntag, 19. August 2018, 18:00

Forenbeitrag von: »Doro«

Regenbogen

Hallo Chavali, herzlichen Dank für Deine positive Rückmeldung, die mich sehr freut! Der Reim und die strenge Form sind in der modernen Lyrik ein wenig unter Verdacht geraten. Reime erfordern zudem ein enormes Maß an Kreativität, denn wer mag schon zum einhundertausendsten Mal lesen, dass Herz sich auf Schmerz reimt. Ich versuche mich in beidem,in der strengen und in der freien Form, und ich denke, beides hat auch heute noch seine Berechtigung. Dir noch einen schönen Sonntagabend, Doro.

Sonntag, 19. August 2018, 11:41

Forenbeitrag von: »Doro«

Nächte

Vielen Dank für Deine kritische Rückmeldung. Zitat Selbst wenn die Botschaft einfach ist, versteckt sie sich zu sehr hinter den Bildern. Außerdem erwähnst Du den Bildbruch. Dass Bilder, Metaphern sich nicht direkt einem Leser erschließen, kommt in der Lyrik häufiger vor. Mir geht es z.B. mit etlichen Gedichten von Paul Celan so. Sollen "Geheimnisse" in den Gedichten daher vermieden werden, damit sie für jeden verständlich sind? Das ist ein legitimer Standpunkt, und obwohl ich häufig versuche seh...

Sonntag, 19. August 2018, 10:58

Forenbeitrag von: »Doro«

Pflegestufe 3

Ja, ich denke dieses Problem lässt sich prinzipiell nicht lösen. Autor und Leser haben unterschiedliche Blickwinkel auf den Text, da sie schließlich auch ganz unterschiedliche Individuen sind.

Sonntag, 19. August 2018, 10:55

Forenbeitrag von: »Doro«

Tier und Mensch

Danke für die positive Rückmeldung. Dir noch einen schönen Sonntag.

Samstag, 18. August 2018, 13:24

Forenbeitrag von: »Doro«

Nächte

Nächte sind mehr als Schatten, die über den Tag sich neigen. Sie wollen der rastlosen Reigen fruchtlose Mühen begatten - mit lichten Träumen – und zeigen, woher sie Barmherzigkeit hatten

Samstag, 18. August 2018, 13:20

Forenbeitrag von: »Doro«

Spitznamen der Kanzler

Gefällt mir gar nicht so gut. Da ist kein Pfeffer drin, kein Witz, keine Beleuchtung wirklich tiefgründiger Details. Kann es sein, dass man zu bestimmten Entwicklungen der Zeitgeschichte etwas mehr Abstand braucht, um sie wirklich tiefsinnig oder kabarettistisch zu hinterfragen? Deine Anekdoten über die Persönlichkeiten der französischen Revolution gefallen mir viel besser. Nebenbei bemerkt: Kanzlerin Merkel kommt bei dir immer sehr schlecht weg. Ich denke, es ist extrem schwierig über jemanden ...

Samstag, 18. August 2018, 13:12

Forenbeitrag von: »Doro«

Tier und Mensch

Das Tier füllt seinen Bauch, und Nachwuchs zeugt es auch. Es denkt nicht, strebt nicht, unbedingt gehorcht es dem Instinkt. Der Mensch dagegen denkt und strebt nach einem Glück. Sein Wille, auf ein Ziel gelenkt, drängt selbst den Trieb zurück. Das Tier lebt nur im Jetzt. Vom Mangel aufgehetzt verfolgt es mühsam, reißt und schlingt, was ihm der Zufall bringt. Der Mensch ins Morgen dringt, ersinnt sich Beil und Pflug. So viel er der Natur abringt, hat er doch nie genug. Das Tier führt keinen Krieg...

Samstag, 18. August 2018, 12:57

Forenbeitrag von: »Doro«

Gefühle sind Gefühle und Revolution ist Revolution

Noch so ein interessantes, wahrhaft entlarvendes Zitat. Die Führer der Revolution erweisen sich als wahre Demagogen.

Samstag, 18. August 2018, 12:55

Forenbeitrag von: »Doro«

Frauen sind nicht Tugendhaft!

In Deinen Anekdoten über die Zeit der französischen Revolution erzählst Du wirklich interessante Details. Zitat Wer ... sich im Besitz der Wahrheit befindet, hat nichts zu befürchten! Was für ein vermessener Anspruch! Die Deutungshoheit darüber, was Wahrheit ist, lag dann ja wohl bei einigen wenigen Fundamentalisten mit fatalen Folgen für eine Bewegung, die angetreten war im Namen von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.

Samstag, 18. August 2018, 12:49

Forenbeitrag von: »Doro«

Snobs über Klassiker

Wen überfordert diese nicht. Aber wir können uns die Hand reichen bei dem Versuch für die Klassiker eine Lanze zu brechen und für eine kreativere Art des Unterrichts über Literatur. Obwohl man zugeben müsste, dass dies estrem schwer zu machen ist.

Samstag, 18. August 2018, 12:46

Forenbeitrag von: »Doro«

Pflegestufe 3

Nein, um Mitleid geht es mir nicht, auch nicht lediglich um die Beschreibung des Unvermeidlichen am Lebensende. Es geht eher um die Hervorhebung des Vermeidlichen, z.B. darum, das niemand einsam sterben sollte. Zitat wenn der Schrei nach Nähe sich im Notruf tarnt . Immer wieder versuche ich auch kritische Aspekte hineinzubringen, denn durch meine ehrenamtliche Arbeit in der Hospizbewegung kenne ich die dramatischen Notstände in der Situation Sterbender, auf die unsere Gesellschaft hauptsächlich ...

Samstag, 18. August 2018, 12:38

Forenbeitrag von: »Doro«

Menschenwürde

Danke