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Gestern, 12:10

Forenbeitrag von: »Doro«

Keine Heimat mehr

Fluchtwege ohne Ankunft. Keine Heimat mehr zwischen Wenn und dann. Vom Unbekannten eingekreist. Gesichtslos schon die Frühstückstasse schenkt auch der leere Tag nicht einen Halt. Doch manchmal ein Lied wie ein Fenster im Grau, ein Lichtstrahl der nichts fordert.

Samstag, 14. Juli 2018, 11:28

Forenbeitrag von: »Doro«

Crash!

Dies habe ich erst jetzt entdeckt. Gekonnt und witzig in Verse gebracht. Eine Situation, die nur allzu vielen bekannt sein wird. Ja, es hat schon seinen Grund, warum ich alles erst einmal mit der Hand schreibe. Nutze die Technik, aber verlass dich nicht völlig auf sie. Freundliche Grüße, Doro

Freitag, 13. Juli 2018, 19:38

Forenbeitrag von: »Doro«

Regenbogen

Als nur Nacht war und kaltes Schweigen im weglosen Schwarz. Das Morgenrot nur ein verlogener Glanz auf bunten Farben längst enttarnter Versprechen. Da formtest Du schon aus ungeweinten Tränen und dem ersten Lächeln, das nicht mehr in den Leib mir schnitt, einen hellen Regenbogen.

Freitag, 13. Juli 2018, 19:28

Forenbeitrag von: »Doro«

Die Macht der Musik

Hallo Chavali, wenn es der Tod ist und nicht ein durch etwas Trivialeres erfolgter Beziehungsabbruch, dann wird auch die Magik der Musik verständlicher, die etwas Unwiederholbares dennoch plötzlich aufleben lassen kann. Hier solltest Du eine Metapher für den Tod finden, "Schicksal" ist zu allgemein und auch missverständlich. Für die dritte Zeile der 1. Strophe habe ich an folgenden Vorschlag gedacht: die Blicke konnten wir nicht von uns lösen Das Thema, wie auch die bisherige Umsetzung, wären es...

Freitag, 13. Juli 2018, 19:14

Forenbeitrag von: »Doro«

Du

Hallo Chavali, herzlichen Dank! Es waren in der Tat die "Boote" gemeint, die an der "Insel" anlegen dürfen. Noch ein schönes Wochenende Doro

Donnerstag, 12. Juli 2018, 12:06

Forenbeitrag von: »Doro«

Du

Du bleibst Geheimnis, auch wenn meine Haut Dein Behagen spürt und mein Leib Deine Nähe genießt. Du bleibst Geschenk, auch wenn wir Alltag teilen, als besäßen wir den gemeinsamen Rahmen für immer. Du bist eine Insel mit freundlichem Strand und schickst Boote oft genug für Stunden des Sonnengesangs.

Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:59

Forenbeitrag von: »Doro«

Die Macht der Musik

Hallo Chavali, Das Gedicht schildert die Situation einerintensiven Verliebtheit und die starke Stimulation, die Musik haben kann. Dann der Schock der Verweigerung, des Verlassenwerdens. Die Sehnsucht nach dem Verlorenen bleibt. Hier könnte mein Kommentar jetzt enden mit einem Zusatz "gern gelesen". Mir ist aufgefallen, dass in diesem Forum nur positive Kommentare zu finden sind, die sich ausschließlich inhaltlich mit dem jeweiligen Gedicht auseinander setzen, aber nicht mit seiner Form. Aber ger...

Sonntag, 8. Juli 2018, 11:34

Forenbeitrag von: »Doro«

Vielleicht

Sichere Wege gehen. An den Zäunen entlang. Keine Abstürze - kaum Ausblicke - viele Warnschilder. In engen Kreisen bleiben, aber sicher, todsicher! Ach, einmal wagen den lächelnden Schritt ins Vielleicht.

Sonntag, 8. Juli 2018, 11:32

Forenbeitrag von: »Doro«

Der Tod

Hallo Chavali, Du beschreibst die Unausweichlichkeit des Todes, aber durch Deine rhythmisch ruhigen Zeilen schwebt, jedenfalls für mich, auch eine gewisse Gelassenheit. Es bleibt ein Geheimnis, woher das lyrische Ich diese Gelassenheit nimmt. Gern gelesen. Doro.

Sonntag, 8. Juli 2018, 11:29

Forenbeitrag von: »Doro«

Einander erkennen

Hallo Chavali, herzlichen Dank für Dein "gefällt mir". Wenn ich meine Person mit dem lyrischen Ich in eins setzen würde, dann ist die Liebe nicht "ganz am Beginn" sondern dauert schon fast 40 Jahre. Ich denke, eine Liebe, die mehr ist als einander Lust zu schenken (was durchaus ein herrlicher Startpunkt und Kern jeder Liebe ist, die auch Eros umfasst), muss beständig und immer wieder "neu" werden, weil sie das Geheimnis, das der andere ist und immer bleiben wird, nicht auszulöschen versucht. Fre...

Sonntag, 8. Juli 2018, 11:21

Forenbeitrag von: »Doro«

Wolken pflücken

Hallo Chavali, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Das, was du da heraus liest, ist auch drin. Es ist ja nicht möglich mit einem Gedicht die Rezeption vorzugeben. Das Gedicht trifft immer auf einen Leser mit ganz eigenem Lebenshintergrund, der die Interpretation beeinflusst. Man könnte durchaus sagen, der Leser "macht" das Gedicht. Aus meiner Sicht wollte ich noch mehr durch die Zeilen transportieren: Eine Nachdenklichkeit, eine Schwermut über unsere entfremdeten Existenzen, die dem Zweckdienl...

Freitag, 6. Juli 2018, 10:37

Forenbeitrag von: »Doro«

Gebete

Eine sehr witzige Idee, kann man gut darüber schmunzeln. Wird aber der Thematik des Betens nicht wirklich gerecht. Gruß, Doro.

Freitag, 6. Juli 2018, 10:35

Forenbeitrag von: »Doro«

Jüngstes Gericht

Vielleicht genügt "brav" ja nicht für einen Freispruch an diesem Gericht? Gruß, Doro

Freitag, 6. Juli 2018, 10:30

Forenbeitrag von: »Doro«

Kriterien echter Kunstwerke

Ich denke nicht, dass wir aneinander vorbei reden. Wir setzen nur etwas unterschiedliche Akzente. Ohne jetzt rechthaberisch sein zu wollen; ich denke, dass echte Kunst immer auch noch andere Schichten anspricht als ausschließlich die Ratio. Herzliche Grüße, Doro

Freitag, 6. Juli 2018, 10:27

Forenbeitrag von: »Doro«

Arthur Schnitzler

Wenn ich Dich richtig verstehe, schließen sich Philisophie und Lyrik aus, oder anders gesagt, Philosophie muss prosaisch daher kommen. Wenn ich an einen anderen großen Denker erinnern darf, der äußerst poetische Philosophie formuliert hat, nämlich Friedrich Nietzsche (vor allem in "Also sprach Zarathustra"), dann scheint es mir, als können man das auch anders sehen. Herzliche Grüße, Doro

Freitag, 6. Juli 2018, 10:21

Forenbeitrag von: »Doro«

Wirklichkeit

Danke für Deinen Kommentar. Herzliche Grüße, Doro

Freitag, 6. Juli 2018, 10:19

Forenbeitrag von: »Doro«

Sterbende Sonne

Eine Abendstimmung sehr stimmig eingefangen mit Reflexionen über die Sterblichkeit, die nicht zu fürchten ist. Gefällt mit gut. Herzlicher Gruß, Doro

Freitag, 6. Juli 2018, 10:16

Forenbeitrag von: »Doro«

Falten - Meditation über ein alt gewordenes Gesicht

Hallo Wolfgang, vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast Recht, glatt verläuft das Leben nie. Mit diesem Text wollte ich u.a. gegen den Jugend- und Schönheitswahn anschreiben. Das lyrische Ich kann auf sich schauen mit Bejahung trotz mancher "Runen", die im Schönheitsreparaturbetrieb weg gespritzt oder operiert werden würden. Spuren finden sich im Gesicht, die von vielem erzählen, auch von Versagen, aber nicht nur. So enthält der Text auch Selbstbejahung und Versöhnung mit dem Misslungenem. Dei...

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13:36

Forenbeitrag von: »Doro«

Wirklichkeit

Wirklichkeit ist da, wo alle Träume, die zerbrochenen, wie die unerhört offenen, sich messen mit den Zwängen, und scheinbar machtlos untergehen, bis sie wiederkehren als leise Möglichkeiten.

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13:33

Forenbeitrag von: »Doro«

Wolken pflücken

Wer wird zukünftig Wolken pflücken, wer sich zur Erde nieder bücken für ein zartblau besterntes Kraut? Wer wird noch Sternenlieder singen, wer sich dem Mond für nichts verdingen, als dass er steten Wandel schaut? Wer wird im Brot noch Segen schmecken, im Glas das Abendrot entdecken, das sich in Wein gewandelt hat? Wer wird zur Nacht des Leids gedenken, das wir einander schamlos schenken, als ob das Recht gehandelt hat.