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Donnerstag, 4. August 2016, 11:03

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Von den Strömen

Dein Lied von den Strömen, Sänger, trägt Steine, das Leid der tausend Länder in die Welt. Bäume, gekrümmt, Flüsse, von denen du kamst, versandet. In den Städten die Bankhäuser haben die Pforten, die Kathedralen die Glocken vergoldet. Deine Hände, von brauner Zärtlichkeit, gewohnt, Saiten erklingen zu lassen, flehen zu den Mauern. Öffnet, Menschen, öffnet die Herzen! Hinter Fenstern lacht es. Du wendest dich: Da ist kein Brot, kein himmliches Weh. Und war doch der Mensch selbst Gott, der sein Bro...

Samstag, 23. Juli 2016, 08:56

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Um die Sechzig

So langsam überlegt man sich doch schon, was dieses Leben noch zu bieten hat. Man spürt da was von kleiner Depression und hat schon mal sich selber etwas satt. Obwohl, man hat ja einiges geschafft, sein Eigenheim gebaut und sich vermehrt, hier groß verzichtet, dort auch mal gerafft, ganz so, wie es sich bürgerlich gehört. Ach ja, nun steht das Alter vor der Tür. Das wahre Leben, sagt man sich, beginnt. Dann reist man mutig an die Cote d’Azur und fühlt sich beinah schon als Sonntagskind. Die letz...

Donnerstag, 2. April 2015, 11:24

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Gedächtnislinien

Bin hier und in die Winde gestreut, in die Zeiten der großen Wünsche, ohne Traum, doch mit vielen undankbaren Erinnerungen, hoch bis zu den Wolken, die kein Himmel erreicht Auf uns warten die Winter, es ist ja nicht so, dass Träume ins Nichts vergehen, der Schmerz nicht vergeben, nie und niemandem; wie mit Kälte und Eis leben, wenn ich wüsste

Samstag, 14. März 2015, 19:01

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Ganz normal

Das Gestern längst vergessen, es waren dieselben Sorgen wie die von heute und die es morgen sein werden, so durch die Jahre Wer kennt denn noch die Gestalten, die über den Bildschirm schwappten, glaubt den Verheißungen von gestern? Und wer glaubt sich selbst noch, das Winterwetter zeugt kalte Worte, statt fordernder Klugheit immer nur kleine Gescheitheit Die Warnzeiten sinken bedenklich, noch kreist das Blut, der Zug ohne Fahrplan rollt uns von Station zu Station und die Vernunft in Schlaf

Montag, 9. März 2015, 17:09

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Traumes Ikarus

Danke, Hans, fürs Reinsehen und die Traumdeuterei. Ciao, Nachfrager

Sonntag, 8. März 2015, 17:38

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Traumes Ikarus

Warum nicht leben mit dem Traum vom Fliegen über die Wolken, hin zu den Sternen, in die Unendlichkeit Träumer du, steigst auf, alle Erdenschwere verwandelt in Federflügel des Mythos; der Sturz ins Meer unwiederholbar Lichter der Nacht umarmen deine Träumerseele, im Morgengrau du ein nackter Gott, abgestürzt ins unsäglich Wirkliche

Donnerstag, 5. März 2015, 05:48

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Schäubles Song

Lieber Ringelroth, den Text von Marianne Rosenberg kenne ich zwar nicht, aber deinen Text finde ich sehr gelungen. Die ganze Bescheuertheit und Engstirnigkeit der EU-Entourage liegt doch in der Aufforderung, das Hemd in die Hose zu stecken. Tja, wenn man über seine Verbrechen schweigen will, hebt man auf die "Moral" ab. Es ist unmoralisch, im Kreise der Herren mit den "großen Vorhaben" aufzutreten wie einer, der es noch nicht "gelernt hat", sich denselben Anschein zu geben wie sie, sie glauben, ...

Mittwoch, 4. März 2015, 07:16

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Meteorologie

Der Märzregen, wie er an die Scheiben tropft, du spürst, dein Tag wird nicht gut, keiner, den du dir merken willst Und das Licht der Laternen bricht sich an deiner Betrübnis, dir fehlt etwas, du kannst es dir nicht erklären Einstürzt dein Himmel an Morgen wie diesem, es regnet dir in die Seele, und nichts, was da noch klingt

Dienstag, 3. März 2015, 16:10

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Lieber Hans, lass mal, ist ja nicht so wichtig, ich wollte ja nur Heisenberg beweisen, dass Gedichte zum Vortrag da sind und weniger zum Lesen. Aber sie hat gestanden, keine Ahnung von Lyrik zu haben, was mich natürlich nicht beruhigt, aber mir einiges erklärt. Aber danke noch mal für dein großzügiges Angebot. Lieben Gruß, Nachfrager

Sonntag, 1. März 2015, 08:16

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Lieber Ringelroth das ist doch alles viel zu umfangreich, als dass wir hier klären könnten, wann ein Gedicht ein Gedicht ist. Nur so viel: Es gibt das Reimgedicht in all seinen Varianten, und es gibt das ungereimte Gedicht (das eine sehr lange Geschichte hat, angefangen bei den Griechen, der frühen deutschen Lyrik bis über Klopstock, den Sturm und Drang, Goethe usw. usw.) Die Gegenwartslyrik schreibt überwiegend in freien Rhythmen, also ungereimt, aber es gibt eben bestimmte Stoffe, die sich nur...

Freitag, 27. Februar 2015, 15:45

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Lieber Ringelroth wenn du dich mit Gedichten nicht beschäftigst, ist es natürlich ein vergebliches Bemühen, dir irgend etwas über Gedichte erklären zu wollen. Nur so viel: Ob der Autor ein Gedicht schreibt oder irgendeine andere Textart, entscheidet er selbst. Ciao, Nachfrager

Donnerstag, 26. Februar 2015, 17:00

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Lieber Ringelroth, das Problem ist, dass es sich bei diesem Text um ein Gedicht handelt. Gedichte schreibt man entweder in Block- oder in Strophenform, etwas veraltet ist die unregelmäßige Zeilengestaltung, aber sie kommt immer noch vor und ist ebenfalls akzeptiert. Dass du auf Fließtext kommst, hat damit zu tun, dass gerade die freien Rhythmen sich immer mehr der Prosa angleichen, und das liegt vor allem im Sprachlichen begründet, jede "poetische Überhöhung" wird in der Gegenwartslyrik so weit ...

Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:14

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Heisenberg sieht die Welt

Ja, schöne Fotos. Gruß, Nachfrager

Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:02

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Hallo Heisenberg, ich habe versucht, den mp3-Text in Hörbares zu stellen, aber irgendwie hat es nicht geklappt. Nun warte ich darauf, dass Hans mir sagt, wo der Fehler liegt, und es doch noch was wird mit dem gesprochenen Text. Aber da das nun schon die zweite ähnlich gelagerte Anfrage ist: Könnte es sein, dass du Schwierigkeiten mit freien Rhythmen hast? Als schwierigen Text nämlich würde ich ihn nicht einstufen. Gruß, Nachfrager

Donnerstag, 26. Februar 2015, 12:40

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Die Orte verlieren sich im Gedächtnis, kein Ahnen, was dort der Schmerz des Heute kostet was auch wissen wir Die Bilder verlieren die Farben; wir leihen uns Leben für Zeiten des Erinnerns, ehe die Winter kommen Wege, die wir gegangen ich denke noch dran, unsichtbar die Gesichter, könnte ich Träume finden wie einst als ich mich ins Glück eingeschrieben, in die flüchtigen Furchen der Wolken; nun die Trauer, sie bleibt

Mittwoch, 25. Februar 2015, 09:33

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Nach Jahren

Die Orte verlieren sich im Gedächtnis, kein Ahnen, was dort der Schmerz des Heute kostet was auch wissen wir Die Bilder verlieren die Farben; wir leihen uns Leben für Zeiten des Erinnerns, ehe die Winter kommen Wege, die wir gegangen ich denke noch dran, unsichtbar die Gesichter, könnte ich Träume finden wie einst als ich mich ins Glück eingeschrieben, in die flüchtigen Furchen der Wolken; nun die Trauer, sie bleibt

Freitag, 20. Februar 2015, 09:07

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Verse warum sie

Erschöpfender geht es nicht mal vor Gericht, lieber Freund Heisenberg. Nachfrager

Donnerstag, 19. Februar 2015, 07:24

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Verse warum sie

Hallo Herr Heisenberg machen wir es kurz und schmerzlos: Frage 1: Ja. Frage 2: Ja Frage 3: Ja Ciao, Nachfrager

Mittwoch, 18. Februar 2015, 15:49

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Verse warum sie

Lasst die Wörter fliehen aus den Gedichten, zu müde die Welt zu traurig, Verse ertragen zu können wir wollen nicht Glanz noch Licht auf allen Dingen In großem Dunkel betreten wir die großen Winter, wir sind Realisten, wohlwollende Statisten unerklärlich die Welten, und wir als Beipack mittendrin Wir sind unser eigenes Stillleben in marmornen Särgen, wenn das Eis kommt, bleibt Zeit für Erkennen und die Klage so man uns lässt

Donnerstag, 5. Februar 2015, 13:09

Forenbeitrag von: »Nachfrager«

Offenes Wort

Die Sprache finden deine Sprache, ein Kampf mit dir selbst, kein Waldspaziergang bei schönem Wetter, Gegenwinde wehen dich um, es hagelt Spezialisten Kein Wohlfühlreich das Land der zärtlichen Träume, Arkadien liegt in Trümmern; um zu leben, isst der der Mensch, das Messer an der Kehle und sonst nichts, wir existieren im Wirklichen Das Leben, die zahlende Kunst das Ungesagte zwischen den Wörtern; schon ein Komma kann alles verändern, und du stürzt vom Himmel auf die Erde auf deine zwei Beine